Blosengel und Filmvorführung
Gestern ging es mir leider ganz mau. Eigentlich hätte ich bis halb zehn abends unterrichten sollen, aber ich musste frühzeitig abrauschen und mich im Bett verkriechen. Dort blieb ich dann auch den ganzen Abend, die Nacht und am nächsten Morgen. Nach ein, zwei Neocitran und vielen Tees ging es mir auch glatt wieder ein bisschen besser und im Laufe des heutigen Tages kam ich wieder richtig auf den Damm. Ob es besonders clever war, auf den Blosengelmarkt zu gehen und Stunden im Freien rum zu stehen sei jetzt mal dahin gestellt. Jedenfalls hab ich diesen Plan aber durchgezogen. Um 16:00 Uhr traf ich mich mit Mike und Bella, eine Stunde später kamen Jonny und Sabrina hinzu und später noch Riki sowie Bernd. Am Markt selbst hat man dann eh noch das eine oder andere bekannte Gesicht getroffen. Am Stand der Liedertafel arbeitete eine LKH-Volleyballerin, was uns Dank entsprechender Kontakte doch ein paar kleine Vorteile brachte. So oder so brach die Zufuhr an heißen Getränken nie ab und so hatten wir es bis etwa Viertel nach sieben ordentlich lustig. Die Temperaturen waren Gott sei Dank auch sehr angenehm, sodass meine Erkältung nicht übermäßig genährt wurde.
Nachdem die Stände dann alle geschlossen hatten, zogen wir noch fast traditionell ins Panchos. Dort war ziemlich die Hölle los, aber nach einer kurzen Wartezeit bekamen wir bereits unseren Tisch für sieben. Wir kamen auch noch rechtzeitig zur Happy Hour und nutzten diese natürlich ausgiebig. Das Essen ließ dann leider ziemlich lange auf sich warten, da sich aber eh die Hälfte von uns am Buffet bedienen konnte, wurde der Tisch ständig mit neuen kleinen Leckereien versorgt
Nachdem dann bei der Abrechnung nicht alles gestimmt hatte, gab’s auf mehrmalige Anfrage von uns noch eine feine Runde Tequila zur Verdauung. Gegen zehn fuhr uns Sabrina nach Hause.
Im Gepäck: Bernds sagenumwobenen Film Schatten der Leidenschaft. Schon Ewigkeiten haben wir darauf gewartet, ihn sehen zu können und irgendwie haben wir an dessen Existenz schon ein wenig gezweifelt. Heute war es aber endlich soweit. Wir haben den Streifen dann gleich zwei Mal angesehen, da es auch zwei Sprachversionen gibt *lol* Zum einen die Originalversion, zum anderen sogar eine (deutsche) Fassung mit professionellen Synchronstimmen. Letztere klingt natürlich schon ne Spur besser, allerdings war ich von der Originalversion sehr positiv überrascht. Die Stimmen kamen ziemlich gut rüber und hätten meiner Meinung nach auch ihren Dienst getan. Letztlich wäre es wohl sinnvoller gewesen, den Aufwand und das Geld in eine Filmkomposition zu stecken. Denn an der Musik scheitert die Sache leider. Nicht, dass die Auswahl nicht gut passen würde, aber die rechtlichen Probleme verhindern ein Vorführen auf Festivals. Echt schade, denn solch ein Film würde zum Beispiel der Rubrik Vorarlberg Shorts bei der Alpinale richtig gut tun. Er kann sich nämlich absolut sehen lassen, hat einen sehr professionellen und ansprechenden Look, einige kultige Kameraeinstellung und natürlich fantastische Schauspieler. Besonders witzig übrigens, dass die zweite Hauptrolle neben Bernd von meiner (ehemaligen) Nachbarin in Tosters gemimt wurde. Die Welt ist klein.
Vor Jahr und Tag..
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- Datum: 21. November 2009
- Kategorie: Medien, Offlinemedien, Ausgang, Unterwegs
- Wortanzahl: 497 Wörter