Entspannung und Sport
Ich hatte von Beginn an die komplette Woche frei genommen – die ersten drei Tage für das Camp und anschließend noch zwei Tage zur Erholung. Nun, so richtig kaputt machte mich das Camp eh nicht. Ich hatte anfangs doch noch die Ambitionen, ab und zu oben zu zelten. Letztlich hatte aber sonst kein Workshopleiter Lust darauf und so pennte ich eh immer im feinen Bett. Irgendwie war mir das eh recht, dass ich nicht zu viel Zeit für das Camp aufwenden musste und doch noch ein bisschen Freizeit rundherum hatte. Andererseits finde ich es schon ein bisschen schade, dass es eigentlich nie zu einer ordentlichen Party oben kam – zumindest nicht mit mir
Ich hätt’s schon auch nett gefunden, mit den TeilnehmerInnen ein bisschen mehr in Kontakt zu kommen. Damals hat mir das bei der Normandiereise schon extrem getaugt. Wir waren vier Betreuer für eine Horde von Kiddies und hatten eigentlich alles gemeinsam gemacht. So war der Kontakt zu den Jugendlichen doch ziemlich intensiv, aber auch untereinander hatten wir sehr viel Spaß. Mit Wolfi Strauß war ja eh immer für Party gesorgt, auch wenn’s natürlich immer wieder mal Stimmungsdämpfer seitens komplizierter Teilnehmer gab. Aber sonst war das schon ein kleiner Hammer. Beim Reflect-Camp beschränkte sich der Kontakt doch auf die Workshopzeiten und ein paar Abendstunden. Leider kam ich auch sehr selten aus dem VR-Labor heraus. Entweder galt es meine Schützlinge zu unterstützen oder es waren gerade andere Jungs im Labor, die das Haptikgerät testen wollten. Ich kam also nur selten dazu, die anderen Workshops zu besuchen oder so. Zeit zu plaudern war eigentlich nur beim Mittagessen und ab und zu nach den Workshops am Abend. Nun, die Essenz meiner Ausführungen: das Camp war nicht ganz so auslaugend wie befürchtet. Dennoch war ich natürlich froh, dass ich heute gemütlich daheim rumlungern konnte…
Ich hab fein ausgeschlafen und am Vormittag praktisch nichts auf die Welt gebracht. Auch am Nachmittag machte ich nicht allzu viel. Ein paar Dinge erledigen, ein bisschen chillen und die Zeit war eh bald um. Zwischendurch wagte ich ein paar Heads-Ups, die nur bedingt erfolgreich waren. Keine Ahnung, ich schätze, ich sollte wieder zu meinem Shorthanded-Spiel zurück kehren, wo ich letztes Jahr ja doch sehr erfolgreich war. Irgendwie dämpfen gewisse Aktionen den Spaß an der Sache halt doch, aber letztlich hab ich schon wieder mein Interesse für das Spiel zurück gewonnen. Wäre auch durchaus motiviert, mich wieder mal intensiver mit diversen Taktiken, etc. auseinander zu setzen. Werde wohl wieder mal ein paar Lern-DVDs und Bücher rauskramen. Habe letztlich eh meinen neuesten Kauf in diesem Segment von Amazon erhalten: Read em and Weep. Der Titel hat nur bedingt was mit dem Buch von Phil Hellmuth zu tun. Letztlich handelt es sich bei dem Buch um eine Kurzgeschichten-Sammlung zum Thema Poker. Also kein Strategie-Wälzer, sondern leicht verdauliche Bettgeschichten. Mit der ersten kleinen Story wurde ich allerdings nicht wirklich warm. Das Englisch war doch recht happig und so konnte ich der Geschichte nicht so leicht folgen. Na, mal sehen, wie die anderen Kurzgeschichten so werden.
Am Abend rollte ich dann nach Nofels hinunter, um mit Steffen, Andi und Hannes Beachvolleyball zu spielen. Das letzte Mal ist ja auch schon wieder ne Weile her, da die letzten Dienstage das Wetter ziemlich ausgelassen hatte oder ich sonst wie eingespannt war. Nachdem mir heute Mittag Hannes auf seine charmante Art klar gemacht hatte, dass ich heute Abend erwartet werde, konnte ich ja kaum anders *g* Wir spielten dann zu viert satte zwei Stunden lang und waren am Ende dann im wahrsten Sinne des Wortes im Sand. Jesus, ich konnte echt nicht mehr. Aber ich war sonst ganz zufrieden mit meinem Spiel. Hannes nannte mich immerhin den “Roten Blitz” (nicht nur wegen des roten Shirts, sondern auch wegen meiner unheimlichen Spritzigkeit *g*). Einzig im Angriff war ich doch eher mau. Ich hoffe, dass das dann auf dem Hallenboden mit dem Springen und Schlagen wieder besser klappt. In zwei Wochen geht es eh schon mit dem Hallentraining los. Nun, nach dieser krassen Sport-Einlage strampelte ich also nach Hause, wo mir grad July über den Weg lief. Ich begleitete sie also ein ganzes Stück lang und hörte mir die aktuellsten Geschichten von Führerschein, Tennis und Feuerwehr an. So gegen halb zehn war ich dann daheim, wo ich natürlich gleich unter die Dusche sprang. Anschließend gönnte ich mir noch zwei Folgen von Garfield. Ja, ich hatte mir vor kurzem die DVD-Box bestellt und bin grad stolz auf meinen Kauf. Die zwei Episoden waren echt sehr kultig und die englische Fassung ist herrlich einfach zu verstehen. So muss es sein…
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- Volleyball-Besprechung und Pokern - 2007
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- Datum: 21. August 2008
- Kategorie: Gedanken, Poker, Sportliches, Volleyball
- Wortanzahl: 759 Wörter