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Rückkehr der Seefahrer und PC-Nachhilfe

21. Juli 2008, 52 Mal gelesen.
 

Ursprünglich hätte ich mir einen Home-Office-Tag vorgestellt gehabt, weil ich ohnehin bereits vor 16:00 wieder in der Wohnung sein sollte. Diese Idee wurde aber gleich mit einer morgenlichen Mail zunichte gemacht: Leute vom CEMIT statteten uns und den Technikern einen Besuch ab und so galt es das VR-Labor zu präsentieren. Gott sei Dank hatte ich das Auto der Eltern, die ja noch auf Kreuzfahrt sind, zur Verfügung. Das Fahren ätzte mich zwar ziemlich an, aber zumindest schien so die Sache halbwegs vernünftig bewältigbar. Am Vormittag war der Zeitplan noch nicht ganz klar, deshalb machte ich sicherheitshalber mit Megi noch den ganzen Ablauf durch, falls ich sie alleine lassen muss. Leider hat dann wieder unser zweiter Laborrechner gezickt, jener, den ich letzte Woche noch zur Wiederauferstehung verholfen hatte. Heute blieb er tot und gab keinen brauchbaren Mucks mehr von sich. Als weiteres Problem erwies sich das Betreiben der Haptik mit der Shutterbrille an dem Rechner, der auch die Inhalte an den Beamer sendet. So muss man nämlich mittendrin die Bildschirmfrequenz wechseln, was natürlich ein bisschen übel ist. Daher habe ich versucht, die Haptik auch am anderen Rechner mit Shutterbrille zum Laufen zu bringen, was mir leider nicht gelungen ist. Irgendwie wollte dort der serielle Port einfach nicht reagieren – hier sollte ich aber auf jeden Fall dranbleiben, weil das eine coole Lösung wäre. Nun, allzu viel Zeit zum Rumprobieren hatte ich dann eh nicht, weil um 14:00 unser Besuch recht pünktlich im Labor auftauchte. Die zwei Herren waren ganz freundlich und durchwegs interessiert. So stellten sie zu etlichen gezeigten Visualisierungen und Anwendungen einige gute Fragen. Jetzt nicht unbedingt zum technischen Hintergrund, aber egal. Wir haben jedenfalls die meisten Dinge gezeigt, mussten aber leider auf unsere Licht-Demos verzichten, weil die nur auf dem Zombie-Rechner laufen. Tja, das alte Leid bei uns: das eine Gerät braucht die Grafikkarte, das andere jene Schnittstelle, dann wiederum ist genau die CPU nötig und so weiter. Kein Wunder, dass wir vier verschiedene PCs rumstehen haben ;) Am Ende der Vorstellung gab’s wieder mal die Haptik zum Anfassen, diesmal eben die neueren Demos inklusive 3D via Shutterbrille. Das ist echt nur brilliant muss ich sagen und ein massiver Boost gegenüber der alten Version.

Pizzaessen mit den HeimkehrernUm halb vier fuhr ich dann mit dem Auto retour nach Feldkirch. Wozu der ganze Stress? Wir hatten heute zum ersten Mal eine Putzfrau bei uns. Sie soll zukünftig alle zwei Wochen kommen, dann wird eine Anwesenheit unsererseits natürlich nicht mehr nötig sein. Aber beim ersten Termin gilt es ja doch ein bisschen was abzuklären und außerdem ist es schon angebracht, sich zu Beginn vorzustellen. Nun legte sie also gleich mal groß mit Staubsaugen los und hatte gleich so ihre Probleme. Ja, das Ding hat irgendwie echt keine Power. Keine Ahnung, ob’s nicht immer so war oder ob der Sauger einfach an Altersschwäche leidet. Dabei sollte ein AEG-Teil doch länger als 2 Jahre Gas geben können. Naja, was soll’s. Nach dem Saugen ging’s ans Wischen und Abstauben, dann waren die zwei Stunden eh schon herum. Ich habe mich währenddessen um die Wäsche gekümmert und das Bad samt Klo komplett gereinigt. Zwischendrin kümmerte ich mal um den Müll, dann setzte ich mich ein wenig auf die Terrasse. Ansonsten wäre man echt ziemlich im Weg, das hätte keinen Sinn..

Kurz nach sechs fuhr ich dann zum ehemaligen Gasthof Engel. Meister Mario, der ursprünglich beim Schweizerblick arbeitete und dann eine eigene Bude in Tosters aufmachte, zu der wir letztens gehen wollten, ist nun in unsere direkte Nachbarschaft gezogen. Das war mir gar nicht so bewusst, dass wir eine brauchbare Pizzeria so nah haben, eigentlich ne coole Sache! Heute hatte der Bursche allerdings beinhart Ruhetag. Ich erwischte meine Family grad noch, wie sie abfuhr. Jup, meine Eltern samt July sind wieder zurück von ihrer Urlaubsreise und so wollten wir eben gemeinsam mit Angy und Luca was essen gehen. Ich hätte ja als Alternative den Thai am Schubertplatz vorgeschlagen, aber da zickten unsere zwei Jüngsten in der Gegend rum. Also landeten wir in der Pizzeria Rossanno, die eh immer sehr leckere Speisen bereit hält. Meine Pizza mit Gemüse war eh auch wieder hervorragend, insbesondere mit den leckeren Ölen drauf ;) Die drei Heimkehrer erzählten dann ihre Geschichten von der Reise und waren sichtlich wieder begeistert. Irgendwie kann ich’s mir schon cool vorstellen, rein finanziell ist’s aber auch ne happige Angelegenheit, da die Ausflüge richtig saftig sind. Ich meine, 70€ pro Person für eine Stadtrundfahrt in Rom ist eigentlich schon super krank. Aber wenn man mal unterwegs ist, sollte man sich die Städte natürlich möglichst intensiv ansehen. Wie auch immer, gegen halb acht führte man mich dann nach Hause.

Dort empfing ich wenige Minuten später Mama Stoff. Sie brachte mir meine Bestellung bei nem schweizer Versand mit, die ich an ihre Adresse portofrei schicken ließ. Eigentlich wollte ich ja den wireless Nunchuk, wo ich eher spontan noch zwei halbwegs günstige DVDs dazu legte. Letztlich blieb es halt bei den DVDs. Zum einen Planet Terror in der limited Edition, zum anderen endlich die echt preisgünstige Garfield-Box. Von ersterem Film hatte ich ja das geile Digipack in Metalldose erhofft. Leider entpuppte sich das Cover als lausiger Schuber, in dem eine Amaray gesteckt war. Nichts limitiert, nichts spezielles. Echter Bullshit, da wäre selbst das Steelbook noch attraktiver gewesen. Zudem habe inzwischen erfahren, dass ein neuer Release mit beiden Grindhouse-Filmen als Grindhouse-Box in Planung ist. Dieses Double Feature ist allerdings deutlich kürzer als die beiden Einzelfilme und das Bild angeblich noch krasser verschlechtert. Insofern stellt sich hier die Frage, ob dieser Cut überhaupt besonders attraktiv ist. Andererseits soll die Box mit 6 DVDs daherkommen, da werden also auch die Einzelfassungen mit an Bord sein. Naja, mal sehen, was da kommen wird. Auf Schnittberichte gibt es jedenfalls einige ganz interessante Hintergrundinfos zu den Veröffentlichungen. Nun, wie auch immer. Der eigentliche Grund für den Besuch von Uschi war ihr Nachhilfebedarf in punkto Videoschnitt und Photoshop. Sie hat in letzter Zeit viel herum gewerkelt und so immer wieder neue Fragen generiert. Und diese galt es nun zu beantworten, was ganz gut geklappt hat. Wir brauchten doch beinahe zwei Stunden, um alles durchzugehen. Kurz vor zehn sülzte ich dann noch ein bisschen im Internet rum und installierte unter anderem ein neues Widget auf meinem Blog: Google Reader. Hier werden die Stories meiner abonnierten RSS-Feeds gezeigt, die ich empfohlen habe. Ganz cool eigentlich ;)

Vor Jahr und Tag..

 
 

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