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Julys Firmung

21. Mai 2008, 70 Mal gelesen.
 

Firmung JulyAn der FH war ich heute nochmals ganz intensiv mit meiner Visualisierung beschäftigt. Zwischendurch kam noch eine Studentengruppe zum Coaching vorbei. Es blieb aber genug Zeit übrig, um praktisch alle gewünschten Änderungen an der Impacta durchzuführen. Bis zum Rendern bin ich aber nicht mehr gekommen, weil mein Kopfweh immer heftiger wurde. So musste ich blöderweise frühzeitig W.O. geben und heim fahren, wo ich dann auch glatt ne ganze Weile abgelegen bin. Gott sei Dank hat die Tablette dann gewirkt und ich war für den Abend wieder fit. Heute stand nämlich die Firmung meiner kleinen Schwester an. In Tosters lässt man sich ja seit einigen Jahren erst mit 17 firmen. Finde ich eigentlich eine ganz vernünftige Sache. Natürlich gibt es immer noch genug Kiddies, die sich einfach nur so firmen lassen, aber früher waren gewiss noch deutlich mehr “Unfreiwillige” mit im Boot. Die 18 Jugendlichen haben sich ein ganzes Jahr recht intensiv auf die Sache vorbereitet, wobei die Gruppen teils auch von nicht viel Älteren geleitet wurden. So waren sicher sowohl Hüttenwochenende als auch Assissifahrt keine besonders großen Übel denke ich mal ;) Alles andere als schlecht war dann auch die Messe heute. Der Pfarrer hat nur ein paar einleitende Worte gesprochen und überließ die Sache dann dem Diözesandekan oder sowas ähnliches halt. Und der hat sein Handwerk wirklich verstanden. Zwar dauerte die ganze Feier doch über 70 Minuten, aber der Großteil davon war tatsächlich interessant gestaltet. Die Firmlinge selbst haben sich auch mit diversen Texten eingebracht, wobei natürlich die Klassikergeschichte nicht fehlen durfte: Der Religionslehrer füllt ein Glas mit großen Steinen und fragt, ob nun das Glas voll wäre. Das Ja der Schüler widerlegt der Lehrer, indem er noch Kieselsteine nachschüttet, die sich in den Ritzen einnisten. Und in diesem Stile geht es mit Sand und Wasser hinein, bis das Glas dann wirklich mal voll ist. Jedes dieser Elemente hat natürlich seine eigene Bedeutung und bla bla. Ich finde die Story aber echt passend, sie regt schon zum Nachdenken an. Scheinbar gibt es das Ganze auch in diversen Abwandlungen, wie diese Studentenweisheit beweist *g* Neben der Story, natürlich in der Originalversion, waren sicherlich die Fußballer-Zitate das Highlight der Messe. Der Dekan hat hier ein paar persönliche Worte an die Firmlinge wirklich interessant verpackt – alle Achtung. Spitzenmäßig war natürlich auch die Musik des Panta Rhei-Chors, der sogar mal ganz ordentlich eine E-Gitarre eingesetzt hat.

Nach der wirklich tollen Messe gab es am Kirchplatz noch eine Agape. Diese war dann aber leider auf Grund des mopsigen Wetters nicht ganz so gemütlich. Man hätte fast Glühwein servieren können, dann wären wir vermutlich länger geblieben. So fuhren wir dann doch bald mal weiter in die Egelseestraße. Mum hat beim Walser eine kalte Platte bestellt mit Wurst und Käse. Das Ganze war echt fantastisch hergerichtet, wow. Neben den Künzens und Riki waren auch noch Uli, Peter und Aron mit dabei und natürlich Bone als Firmpate von July. Wir langten mal ordentlich zu und plauderten über Gott und die Welt. Zur Nachspeise gab es dann noch einen feinen Kuchen und ein sensationell fruchtiges Mango-Mousse. Ein super leckerer Abschluss eines feinen Abends, der so gegen halb elf endete. Daheim freakte ich dann noch wie ein Wahnsinniger im Internet herum. Dabei stieß ich wieder mal auf meine alte Facebook-Seite. Das war der Anlass für ein ordentliches Update dieser Seite und ein Verlinken diverser Dienste mit der Startseite dort. So werden nun die aktuellen Musikstück, die bei mir in foobar laufen auch auf Facebook angezeigt. Und Dank Wordbook-Plugin existiert eine super komfortable Verbindung zu meinem Blog. Die Anzahl der Anwendungen, die implementiert werden können, ist echt gigantisch. Wow, diese Plattform ist echt verdammt durchdacht. Plugins ohne Ende, das würde schon Spaß machen, sich hier noch mehr zu integrieren. Allerdings nimmt diese ganze Social Software einfach kein Ende. Das ist auch der Grund, warum ich möglichst viel auf meinem eigenen Blogserver platzieren möchte. Die einzelnen Plattformen nutze ich dann eher zum Promoten, aber nicht zum Generieren spezifischer Inhalte.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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