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Weinverkostung in Klaus

21. März 2009, 54 Mal gelesen.
 

Heute Vormittag ging ich mit Angi noch für die heutige Kochaktion einkaufen. Im Asiahaus konnten wir einige benötigte Zutaten finden, meistens in rauen Mengen. So für den Hausgebrauch scheint die Sache nicht optimiert zu sein. Braucht man zwei Stangen Lemongrass, muss man gleich zwanzig kaufen. Wir fuhren dann noch zu Merkur und Interspar, um Mango, Papaya und sonstiges Zeugs zu organisieren. Nach etwa eineinhalb Stunden war ich dann wieder daheim, wo ich noch ne Runde zockte. Ich habe ja bei Pokerkings einen neuen Bonus in Angriff genommen, den ich mir nun inzwischen auch schon erspielt habe. Da es derzeit grad gut läuft, werde ich wohl auch noch am First Deposit-Bonus knabbern, den ich immerhin zur Hälfte schon kassiert habe. Na, mal sehen.

WeinverkostungKurz vor fünf ging es dann mit dem Bus nach Klaus, wo wir zusammen mit Jonny, Sabrina, Mike und Bella in der La Barca Pizza essen gingen. Wie bei letztem Mal überzeugte die Ware nicht nur durch den Geschmack, sondern auch die Optik. Echter Geheimtipp hier! Nachdem wir also für eine ordentliche Grundlage gesorgt hatten, spazierten wir zum Winzersaal. Dort fand die alljährliche Klauskirchner Weinmesse statt, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten. Anfangs war nicht gerade besonders viel los, aber der Saal füllte sich im Laufe des Abends doch ganz ordentlich. Nicht zuletzt Dank Bernd und Hanna sowie Theresa ;) Beim ersten Stand hatten wir noch groß diverse Bewertungskriterien aufgestellt wie Corporate Design des jeweiligen Standes, Präsentation der Weine, Auftreten des Winzers und die Overall-Weinqualität. Jeden einzelnen Wein zu bewerten kam also ohnehin nicht in die Tüte. De facto schissen wir dann auch auf die restlichen Bewertungen und konzentrierten uns auf die Weine.

Hier wurde ich eigentlich gleich beim ersten Grünen Veltliner besonders überrascht – der schmeckte richtig nach Beeren und damit außergewöhnlich gehaltvoll. Da wäre mir doch glatt ein passender Textbaustein dazu eingefallen ;) Die folgenden Weinproben waren dann nicht ganz so prickelnd, irgendwie war die Säure doch meist besonders vorherrschend. Überzeugend war dann wieder der „Feeling“, ein weißer lieblicher Cuvée, der auch vom Winzer ordentlich gepusht wurde. Kaum stand man vor ihm, drehte er einem gleich diesen Spezialwein auf – aber durchaus zu recht. Es folgte dann das große Highlight: Charly Förstl. Natürlich empfing er uns wieder in seinem Standardoutfit: grünes Sacko und seine klassische besonders cremige Krawatte. Großer Knaller bei ihm sind eigentlich die Preise. Die meisten Flaschen kosten hier gerade mal 3 Euro, teilweise sogar weniger. Dafür spart er sich sämtliche Marketingkosten, da er auch ua. seine Preisliste von Hand schreibt und kopiert. Und sein Outfit hat er ja auch sicher schon ein Jahrzehnt ;) Er war noch recht schlagfertig unterwegs, als Bernd ihm erzählte, dass er von ihm einen Schnaps geschenkt bekommen habe: “Kon i mi nima erinarn..”. Jawollja. Qualitativ gab es dann durchaus auch ein, zwei Perlen. Insbesondere der süße Pinot Blanc war absolut supi und musste dann auf jeden Fall noch gekauft werden. Beim letzten Stand schwenkte manch einer von uns doch noch ein bisschen auf Rotwein um, damit auch wirklich die gesamte Palette gecheckt wurde: weiß, rosé, Frizzante, Dessertwein, Likör und nun eben auch Rotwein. Die 23:00 Uhr-Marke kam unaufhaltsam auf uns zu und es wurde wie immer noch ordentlich stressig am Ende. Völlig gleich, wie lange man auf solchen Weinmessen herum hängt, am Ende kommt man ständig in den großen Stress. Ts, ts. Nach gesamt vier Stunden zogen wir also zackig zum Bus, nachdem wir noch ein paar Flaschen bei den diversen Winzern eingepackt haben. Beim Italiener holten wir uns noch schnell eine Portion Profiterole für die Fahrt ;)

Fotos gibt es natürlich auch wieder einige.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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