3. Februar 2010, 51 Mal gelesen.
Ich warf am Montag Abend mal recht unmotiviert eine meiner jüngsten Bluray-Erwerbungen in den Player, prinzipiell um ein bisschen in die Menüs und Extras zu schnuppern. Irgendwie entschied ich mich dann spontan dazu, die erste Disk dann doch gleich laufen zu lassen und so sah ich mir kurzerhand den Pixarfilm Cars an. Ich muss gestehen, dass ich mit den Animationsfilmen in den letzten Jahren sehr lieblos umgegangen bin.
Heute fuhr ich dann direkt nach der Arbeit ins Cineplexx, wo ich mich mit Filipe traf. Wir gingen zuerst beim Chinesen was futtern. Die Running Sushi zieht sehr viele Leute an, aber wir nahmen ohnehin mit der normalen Speisekarte vorlieb. Ein bisschen blöd hat die Dame geguckt, als ich das gelbe Thaicurry mit Tofu statt Hühnerfleisch wollte. Ich wäre der erste, der so was wolle, aber okay. Der große Hammer war es dann eh nicht, aber Dank Kokosmilch und feinem Gemüse doch ganz lecker. Wir sputeten uns dann um halb neun zum Saal 1, wo wir aber erst Mal ne ganze Zeit lang anstehen mussten. Faszinierend, wie selbst nach einem Monat mitten unter der Woche der komplette Saal voll ist. Offensichtlich ist James Camerons Avatar – Aufbruch nach Pandora wirklich der große Publikumsmagnet.
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6. Februar 2010, 47 Mal gelesen.
Heute Vormittag fuhren wir nach Hohenweiler, um ein Haus eines Arbeitskollegen anzusehen. Es wurde vor etwa einem Jahr in Massivholzbausweise als zertifiziertes Passivhaus errichtet. Wenn also irgendwo die Idee und Technologie eines solchen Hauses zu sehen ist, dann hier. Herzstück ist dort ein Kompaktgerät von Drexel und Weiß. Die Wohnraumlüftung verfügt über eine passive Wärmerückgewinnung und eine kleine Wärmepumpe, wobei letztere keine Tiefenbohrung benötigt, sondern auf Basis eines Soleschlauchs funktioniert.
Ein großes Problem bei Passivhäusern sind ja die geringen Oberflächentemperaturen. Fliesen im Bad, WC und Vorraum sind gnadenlos eiskalt. Bei einem entsprechend behandelten Parkettboden wäre es vermutlich nicht viel besser, weshalb ich eben immer mehr zur ursprüngliche Fußbodenheizungsidee zurück kehre. In Armins Haus ist praktisch überall ein Riemenboden ohne Estrich verlegt, was für eine deutlich angenehmere Bodentemperatur sorgt. Das Problem dabei ist, dass solch ein Boden wohl kaum zahlbar ist bzw. eine FBH mit normalem Parkett kaum teurer käme. Der Wohnraum war übrigens mit einer soliden Lehmwand abgetrennt, die für das nötige Raumklima bzw. die optimale Luftfeuchtigkeit sorgt. Definitiv eine tolle Sache, die ich ja auch schon angedacht hatte.
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9. Februar 2010, 61 Mal gelesen.
Heute Nachmittag nahm ich mir kurzerhand frei, da Riki einen arbeitsfreien Tag hatte. Wir nutzten das herrliche Wetter aber nicht wie so manch Vorarlberger zum spontanen Schifahren, sondern – in Vorarlberg sicher auch ganz legitim – um das Grundstück für den Häuslebau genauer unter die Lupe zu nehmen. Es schien uns sinnvoll, gerade jetzt im Winter mal den Sonnenstand zur Mittagszeit und die Nachbargebäude zu checken. So spazierten wir mal gemütlich in die Stadt hinunter, durch die Illschlucht und schließlich durch ein paar kleine unbekannte Straßen in Gisingen.
Der Schnee war uns eine feine Planungshilfe. So konnte ich den Grundriss Pi mal Daumen in den Schnee trippeln, wodurch sich die Abstände zum Grundstücksrand gut einschätzen ließen. So wurde auch klar, dass 23 Meter gar nicht mal so viel sind wie wir uns erhofft hatten. Eine Positionierung des Carports in den Norden ist jedenfalls absolut unmöglich, da wir dann im Süden direkt vor den Müllsäcken der Nachbarn sitzen.
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- Kategorie: Hausbau
- Stichworte: Haus
- Wortanzahl: 890 Wörter
10. Februar 2010, 101 Mal gelesen.
Google Earth ist schon eine nette Sache. Dort kann man nämlich neben all den bekannten leckeren Dingen wie 3D-Gebäude, Wolken, Fotos, etc. auch den Sonnenstand anzeigen lassen. Da ja die Berge und Hügel ziemlich genau in 3D implementiert sind, ist somit eine recht realistische Analyse des Sonnenstands zu sämtlichen Jahres- und Tageszeiten möglich. Prinzipiell wäre es ja auch möglich, eigene Gebäude in das Tool zu stecken. Allerdings ist für solch kleine Objekte und Bäume die Schattenberechnung dann doch zu grob. Der sinnvollere Ansatz scheint hier dann doch ein professionelles 3D-Tool zu sein. Maya hat mich soweit ja noch nie enttäuscht und erweist sich auch hier wieder als geeignetes Mittel, zumindest mit Hilfe eines MEL-Skripts. Während Cinema4D und 3ds Max scheinbar schon per se einen korrekten Sonnenstand implementiert haben, ist eine Simulation in Maya nur Dank eines Users möglich. Das Skript GeoSun, das auf creativecrash, ehemals Highend3D zu finden ist, scheint hier aber jedenfalls einen sehr professionellen Ansatz zu verfolgen.
Unser Haus habe ich übrigens von SweetHome3D als OBJ exportiert und in Maya importiert. Ich habe inzwischen ein paar andere Tools getestet, das Freeware-Tool ist aber meiner Meinung nach klar das komfortabelste. Das Dach habe ich mir noch schnell über ein anderes Tool generiert und über das 3ds-Format ebenfalls in Maya rein geladen. Der Datenaustausch hat hier eigentlich ganz gut funktioniert. Zwar zickt SweetHome3D, wenn man einen kompletten Grundriss samt Inneneinrichtung exportieren will, vorerst spielt aber das Innenleben eh noch keine Rolle.
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19. Februar 2010, 64 Mal gelesen.
Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen der Vorbereitung für das Intensive Program in Norwegen, wo ich heute hingeflogen bin. Worum geht es da genau? Das IP ist ein EU-Programm, bei dem aber offensichtlich auch Nicht-EU-Mitglieder mitmachen dürfen *g*, das interkulturelle und interdisziplinäre Studentenprojekte fördert. So in etwa zumindest
Die Uni in Trondheim hat weitere Hochschulen aus Irland, Holland und eben Österreich zu sich eingeladen, um sich zwei Wochen lang vor Ort mit dem Thema Serious Gaming auseinander zu setzen bzw. ein konkrete Produkt zu erstellen. Insgesamt sind 60 Studierende vor Ort, die in kleineren Teams an einem Lernspiel für das Unternehmen Statoil arbeiten werden. Als Programmierbasis fungiert hier der Open Inventor-Klon Coin3D, der es ermöglicht, interaktive 3D-Welten in C++ zu generieren. Ja, ich der große Meister des Programmierens. Das war noch eine ziemliche Herausforderung, mich in das Ganze einzuarbeiten. Ich habe ja noch nicht mal mit Visual Studio gearbeitet, was beim Projekt als Entwicklungsumgebung genutzt wird. Geschweige denn einen großen Plan, was diese ganzen Bibliotheken wie Coin, Bullet, QT, etc. können. So habe ich vergangene Woche noch brav Bücher und Folien gewälzt, am Wochenende die Beispielprojekte durchgearbeitet und an den Faschingsabenden das nun spärlich vorhandene Wissen gefestigt.
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21. Februar 2010, 44 Mal gelesen.
Am Freitag ging es direkt nach den letzten Vorbereitungen mit den Studs per Bus nach Zürich. Nach einer 90-minütigen Fahrt waren wir um 18:30 Uhr beim Flughafen. Bei den Swiss-Schaltern wurden beinhart sämtliche Kunden an die Self Check-In Automaten weiter verwiesen. Als Gruppe erhielten wir aber eine Sonderbehandlung und durften an einen entsprechenden Gruppenschalter. So richtig schnell ging das Prozedere dort zwar auch nicht von statten, aber wir waren ja auch in der Schweiz
Nachdem nun jeder seinen Ausweis abgegeben hatte, die Pickerl auf den Koffern geklebt waren und jeder sein Ticket hatte, konnten wir uns noch eine halbe Stunde auf dem Flughafen vergnügen. Um 1:00 Uhr stieg ich dann mit Karl-Heinz in Trondheim in den Flybussen, während die Studs von einem Taxi abgeholt wurden. Nach einer halben Stunde waren wir dann in unserem Augustin Hotel mitten in der Stadt.
Am gestrigen Samstag starteten Karl-Heinz und ich den Tag mit einem ziemlich ausgiebigen und leckeren Frühstück. Wir haben innerhalb einer Stunde das halbe Buffet leer gefegt, na, zumindest ich
Im Zimmer erhielt ich dann einen Anruf von Jan, einem der Organisatoren hier vor Ort. Er bot uns an, eine kleine Rundfahrt durch die Stadt zu machen und anschließend noch was Kleines zu essen. Dieses nette Angebot nahmen wir natürlich gerne wahr. Zu Mittag wurden wir dann abgeholt und mit dem Auto zu den verschiedenen Stadtvierteln geführt. Die großen Sehenswürdigkeiten gibt es hier ja nicht, die Stadt punktet viel mehr durch ihre Landschaft und die schön eingebetteten Holzhäuser.
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26. Februar 2010, 47 Mal gelesen.
Das Intensive Program startete mit einem kurzen Überblick über die kommenden zwei Wochen, diversen Grußworten und einer netten Präsentation zu Trondheim. Der Touristen-Chefe der Stadt klärte uns hauptsächlich über die historischen Belange von der Gegend auf und gab zudem einen kurzen Einblick in die kulturellen Belange. Blöderweise finden natürlich sämtliche relevante Events im Sommer statt, während momentan eher tote Hose herrscht. Ganz witzig war dann noch der Vortrag zum Thema “kulturelle und sprachliche Unterschiede”. Hierbei lernten wir einige lustige Eigenheiten der Norweger kennen (1. Stock = Erdgeschoß, jeder hat einen Zweitwohnsitz in Form einer Hütte in den Bergen, etc.), wir wurden aber auch auf durchaus relevante Spezialitäten der englischen Sprache aufmerksam gemacht (inflammable = flammable). Besonders interessant waren aber auf jeden Fall die Präsentationen der Studentengruppen. Jede Nation hatte hier ganz eigene Ansätze. Während die norwegischen Teams hauptsächlich mit der Coin3D-Software experimentiert hatten, versuchten die Iren gleich ein kleines Bohrinselszenario digital umzusetzen. Unsere Studs hingegen hatten einen theoretischen Ansatz und trugen eher spezielle Spielideen und Grundkonzepte vor. Und die Höllander wiederum bastelten kleine Prototypen auf Papier, so richtig mit Spielkarten usw. So hatten wir ein richtig schönes Sammelsurium aus verschiedensten Ideen und Herangehensweisen, was bereits auf eine interessante Zusammenarbeit schließen ließ.
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- Kategorie: Arbeit, 3D, Arbeit, Unterrichten, Ausgang, Unterwegs, Erholung, Urlaub
- Stichworte: Essen, Sightseeing, Trinken, Trondheim, Vortrag
- Wortanzahl: 1729 Wörter