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Maturavalet und Bowling-Pläne

1. Juli 2009, 34 Mal gelesen.
 

ZeugnisübergabeGestern Abend stand das BGF Maturavalet von July auf dem Programm. Unser Maturakindchen selbst zog es vor nicht mitzukommen, was uns aber nicht an der Teilnahme hindern sollte. Kurz vor sieben waren wir im Vinomnasaal in Rankweil und konnten noch den einen oder anderen kostenlosen Sekt schlürfen. Die Suche nach einem Sitzplatz erwies sich dann als ziemlich schwierig. Im unteren Bereich des Saals waren sämtliche Tische bereits belegt. Auf der Gallerie konnten wir aber noch den perfekten Vierertisch in vorderster Reihe ergattern – perfekt. Es ging dann los mit den üblichen Begrüßungsworten des Direktors und so. Nach einer kurzen musikalischen Einlage von Maturantinnen richtete dann die Klassenvorständin ihre Abschiedsworte an ihre 8a. Sie basierte ihre Rede auf einem fingierten Brief ihres Ehemanns, der sich darüber beschwert, dass sie nur noch von ihrer Klasse spricht. Dabei spielte sie den von einer männlichen Stimme vorgelesenen Text vom Band ab. War irgendwie ne sonderbare Sache, die ich aber gar nicht mal so schlecht fand. Nett war jedenfalls, wie jede Schülerin und jeder Schüler namentlich in den Text eingebaut war. Dass sie dann am Ende tatsächlich in Tränen ausbrach unterstrich dann schon eindrücklich, wie sehr ihr die Klasse am Herzen lag. Die Übergabe der Zeugnisse selbst war dann deutlicher weniger persönlich. Die MaturantInnen wurden fast im Sekundentakt auf die Bühne gerufen, um das begehrte Papier abzuholen. Anstelle von July enterte Dad die Bühne, den wir natürlich mit ordentlichen Jubelschreien und Pfiffen anfeuerten ;) Die Klasse war dann recht schnell abgeschlossen und es folgten nach weiteren musikalischen Einlagen die anderen beiden Maturaklassen. Nach einer neten Fotoshow gab es noch eine dieser klassischen Powerpointshows mit viel Bewegung und verzerrten Bildern, die aber sehr witzig und sympathisch kommentiert wurde. Am Ende des eineinhalbstündigen Programms richteten noch die Klassensprecherinnen ihre Worte an die Meute. Danach wurden wir ans Buffet des Hotels Hoher Freschen gebeten. Gerne ging ich dieser Bitte nach und schaufelte mal ordentlich meine Teller voll. Übermäßig begeistert war ich vom Angebot nicht, va. das fehlende Dessert ließ sich nur schwer verschmerzen, aber man kann ja nicht alles haben *g* Alles in allem war ich von der Professionalität des Events wirklich beeindruckt. Ich meine, unser Valet damals war schon auch ganz nett, aber halt doch auf der unkomplizierten, familiären Schiene. Das heute war eben richtig als Feierlichkeit aufgezogen. Sogar ein kleines Fotobuch haben die Abgänger als Abschiedsgeschenk erhalten, alle Achtung!

Ging es gestern um den Abschluss der Schulzeit, drehte sich der heutige Abend um die vergangene Volleyballsaison. Grund zum Feiern hatten wir ja eigentlich nicht, da der fünfte Platz das bisher enttäuschendste Ergebnis darstellt. Aber ein offizieller Saisonabschluss sollte halt doch sein. Und nachdem meine großen Sprüche wegen Cocktailparty und so Gott sei Dank in Vergessenheit geraten zu sein scheinen, trafen wir uns im Bowlinghouse in Hohenems. Die ursprüngliche Idee, auch wirklich ein paar Kugeln zu schieben, ließen war dann aber auf Grund des herrlichen Wetters doch fallen. So zogen wir nach ein, zwei Getränken wieder ab und fuhren zum Palast. In Hohenems waren wir ja schon und so war der Weg dorthin kein großes Ding mehr. Ich war letztes Jahr ab und an vor dem Kino dort, im Gastgarten bin ich aber eigentlich noch nie gesessen. Alle Achtung, was sie hier her gepflanzt haben. Zuerst gibt es mal einen abgetrennten edleren Bereich zum Essen, dann den echt großen Gastgarten mit kleiner Speisekarte und Barbeque, weiters eine recht stylische Bar und einen chilligen Loungebereich. Den Flyern zufolge ist hier im Sommer auch einiges los mit Musik und Events. Blöd, dass Hohenems sonst nicht wirklich der nächste Weg für uns ist. Ich orderte mir jedenfalls mal eine feine Ofenkartoffel, die zwar nicht billig, aber lecker und ergiebig war. Bis etwa elf Uhr saßen wir neun Volleyballfuzzis unter dem riesigen Baum, tranken, plauderten, lachten und rauchten – eine feine Apfel-Wasserpfeife. Sehr leckere Sache! Auch meine Drinks konnten sich durchaus sehen lassen, insbesondere die Caipi-Variante mit Martini Extra Dry war superlecker. Eigentlich mag ich den trockenen Vermouth gar nicht, pur ist er jedenfalls im Gegensatz zu Rosso, d’Oro oder Bianco nicht zu genießen. Mit Limette und Zucker rockt er aber ganz schön ordentlich. Muss ich daheim auch mal ausprobieren. Ich konnte dann mit Remi heim fahren und kümmerte mich dort noch um’s Kätzle. Riki hat heute Dienst und so war unser Kleinstes ziemlich lange allein. Zum Abschluss des Tages sah ich mir dann eine Folge Party of Five an. Die Serie hab ich in den letzten Tagen wieder intensiver angesehen, ist einfach nur genial.

 
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