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1. August 2008, 125 Mal gelesen.
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So, nun haben wir unsere Wii schon ne ganze Weile und das Balance Board ziemlich genau einen Monat. Zeit für eine Balance, äh Bilanz. Neben Wii Fit wurde soweit definitiv Wii Sports am öftesten in die DVD-Lade unserer Konsole geschoben. Lieblingsspiel dort war von Anfang an Tennis und das ist es immer noch.
Im letzten Monat führte ich ziemlich regelmäßig die verschiedenen Trainingsessions durch. Pro Woche kam ich auf ziemlich genau fünf Einheiten, was eh schon ganz ordentlich. Die Sessions bauten sich immer recht ähnlich auf: los geht es bei mir immer mit ein paar Balance-Spielen. Besonders viel Reiz hat für mich das Kopfballspiel, bei dem ich mich auch ständig steigern konnte. Vor kurzem habe ich im Anfängermodus auch glatt die höchste zu erreichende Punktezahl erreicht und diese natürlich sofort bei wii-records.com eingetragen *stolz bin*
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2. August 2008, 10 Mal gelesen.
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Nachdem’s uns gestern ja die Auftritte von In Flames und Apocalyptica so mies verregnet hatte, dass ich dann doch lieber nicht nach Lustenau fuhr, wollte ich mir das Festival zumindest heute nicht entgehen lassen. Das Gratiskarten-Angebot von Jonny war ja auch schlichtweg ZU verlockend
Nachdem der Vormittag für Schlafen und andere nutzlose Dinge drauf gegangen war, machte ich mich um zwei auf den Weg nach Hohenems. Von dort aus ging’s dann mit dem super funktionierenden Shuttlebus nach einer kleinen Ausfahrt über die Grenze zum Szene Open Air. Jonny wartete bereits beim Eingang, während ich noch bei der Haltestelle auf ihn wartete - großes Kino soweit. Irgendwann ging ich dann aber doch mal runter und wir konnten das Gelände besichtigen. Seit letztem Jahr hat sich doch einiges getan: so war beinahe das ganze Gelände spiegelverkehrt. Die Talente-Bühne war also ebenso auf der anderen Seite wie der Eingang. Nur die Besucher versteckten sich offensichtlich noch in ihren Löchern, denn vor der Bühne war einfach gar nix los.
Gegen halb zwölf war es dann Zeit für die heutigen Headliner: Wir sind Helden. Die Band hatte immerhin auch schon mal bei Rock im Park als Mainact fungiert, was ich damals aber schon als ziemliche Frechheit empfand. Aber für so ein kleineres Event wie in Lustenau war sie auf jeden Fall passend. Nun, eigentlich hielt ich die Debutsingle damals für einen ziemlich schlechten Scherz. “Neuer deutscher Synthizier, Alfred dreh die Scheiße leiser”, um es in den genialen Worten der onkelz auszudrücken
Ihr genialer Auftritt mit Max Raabe mit dem Flecken-Song ließ mich dann aber doch wieder aufhorchen. Und tatsächlich brachten mich die neueren Hits dazu, mich auch mit dem alten Material großteils anzufreunden. Keine Frage, die Band hat Potenzial.
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3. August 2008, 11 Mal gelesen.
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Um zehn Uhr gab’s bei Jonny noch ein kleines, feines Frühstück, ehe ich zum Bahnhof geführt wurde. Kurz nach elf war ich dann daheim, wo ich gleich mit Sofl den Nachmittagsplan ausheckte. Fix war, dass wir heute in die Berge gehen, was ja eigtl. schon für gestern angedacht gewesen wäre. Ich recherchierte mal massiv im Internet und hoffte insbesondere, auf Tourenspuren war Feines zu finden. Irgendwie waren die Suchergebnisse aber doch nicht ganz zufrieden stellend.
Tobster führte uns dann von ihm daheim auf die Viktorsberger Letze. Mein letzter Besuch auf den Bergen liegt auch schon eine ganze Weile zurück, muss ich gestehen. Wir liefen dann durch das Dorf zum Kloster hinauf und von dort durch den Wald weiter. Den Großteil des Weges kannte ich eh noch von den diversen Teamtrainings von der FH im Hotel Viktor. Nach insgesamt etwa 2 Stunden waren wir dann am Ziel, auf der Letze, angelangt. Wir kommunizierten noch ein wenig mit den Kühen, machten ein paar schöne Fotos und spazierten dann wieder gemütlich abwärts. Besonders angenehm war die Alpe, bei der wir uns noch stärken konnten.
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4. August 2008, 2 Mal gelesen.
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Heute vor einem Jahr (okay, genau genommen erst morgen..) fuhr ich mit Riki und July nach Dornbirn, um unser kleines Kätzle abzuholen. Etwa sechs Wochen vorher hatte ich mich für eines der drei zu verschenkenden Katzen entschieden, die nun also auf unsere Abholung wartete. Ach, wie putzig war unser schwarzer Knäuel damals, wie er schon im Auto herumgeflitzt ist und sich gleich unter dem Sitz versteckt hatte. Anfangs hatte der Kleine ja noch so ziemlich intensive Rumfetzphasen, nachdem er sich bei uns mal ein bisschen eingelebt hatte. Ich weiß noch gut, wie Mini-Piet beinahe unkontrolliert auf der Couch auf und ab ist und va. Riki immer wieder einen ordentlichen Schrecken eingejagt hatte. Gott sei Dank hat sich diese Phase ja bald mal gelegt und die Katze wurde so nach und nach kuscheliger und ruhiger. Interessant war, dass sie mit der Zeit auch immer schüchterner wurde. Hatte sie anfangs noch keine Skrupel, Fremden auf die Hose zu springen, verschwindet sie seit einiger Zeit sofort im Schlafzimmer, wenn Leute kommen.
Das einzig wirklich Nervige ist die Angebundenheit. Katzen brauchen Zuneigung und natürlich immer wieder frisches Futter. Dabei rührt unser Piet phasenweise das Futter gar nicht an und wartet Stunden, bis es ausgetauscht wird. Weiters soll auch das Klo täglich gereinigt werden. Sobald man also unterwegs ist, gibt’s ein Problem. Einen Abend kann man die Katze ja problemlos alleine lassen, aber mit Urlaub sieht’s schon wieder komplizierter aus. Bisher hatten wir für unsere Kurzreisen immer Unterstützung - aber wenn wir mal länger weg bleiben wollen, müssen wir ne andere Lösung finden.
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5. August 2008, 6 Mal gelesen.
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Dank Jonnys Freikarten stand der Besuch des heutigen Alpinaleabends nie wirklich in Frage -zumindest nicht für mich
Sofl hatte sich schließlich auch dazu entschieden, uns zu begleiten und nahm auch noch seine Mutter mit. Kurz vor acht packten sie mich ein und ne Viertelstunde später waren wir bereits beim Ramschweigplatz in Nenzing bei der Alpinale. Das Wetter spielte Gott sei Dank super mit, sodass die Veranstaltung draußen abgehalten werden konnte, so wie es sein soll. Die Fladenbrot-Kombo verwöhnte uns mit durchaus brauchbaren Jazz-Melodien, während wir beim Sektbuffet nicht besonders zimperlich zulangten. So lässt man sich das ja durchaus gefallen. So langsam hielt dann auch die Dunkelheit Einzug und gegen halb zehn startete die offizielle Veranstaltung.
Eine halbe Stunde später startete dann der Hauptfilm. Dabei handelte es sich um einen Spielfilm in voller Länge, was mich ein wenig verwunderte - immerhin war das hier ja ein Kurzfilmfestival. Aber wie sagte Thomas so schön “Besser ein Mal nicht mitkommen als zehn Mal” *lach* Ich ließ mich es also mal auf mich zukommen und wurde durchaus positiv überrascht. Der Film Absurdistan stammt von einem deutschen Regisseur, der schon mehrere Mal bei der Alpinale durch einen Filmbeitrag glänzte. Er und sein Team aus über sechzehn Ländern vermochten der eigentlich simplen Story ordentlich Leben einzuhauchen. In einem völlig abgelegenen Dorf gibt es plötzlich kein Wasser mehr. Die Männer haben auch keinen Bock, sich um die möglichen Lecks der vor Jahren erbauten Pipeline zu kümmern und so versinkt das Dorf langsam im eigenen Dreck.
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6. August 2008, 6 Mal gelesen.
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Bei der Arbeit passierte heute soweit nicht viel Spannendes. Ich habe heute meinen Teil der Auswertung der Tennisstudie abgeschlossen und zur weiteren Verarbeitung bereit gestellt. Es interessiert mich schon noch, wie man nun mit all diesen Daten umgeht und was man dann auch wirklich nutzt, um die finalen Aussagen zu treffen. Immerhin haben wir an die 40 Stunden Videomaterial, was ein bisschen mühsam zum Durchsehen wäre. Vermutlich genügt es aber auch nur bei besonders suspekten Physiologiedaten an der entsprechenden Stelle die Videoaufzeichnung zu checken. Ich denke mal, dass ich nächste Woche noch einen genaueren Einblick erhalten werde. Wir hatten heute übrigens Besuch im Forschungszentrum und ich zeigte im VR-Labor spontan noch ein paar Dinge.
Am Abend ging ich dann mit Sofl in die Poolbar. Ich hatte ja schon an der Aktion gezweifelt, als es bereits halb zehn war und wir eigentlich schon vor ner halben Stunde die Abfahrt angepeilt hatten. Aber letztlich waren wir doch so gegen zehn vor Ort. Echt unglaublich, wie viele Leute sich insbesondere draußen herum tummelten. Das Wetter war noch ganz okay, wenn auch ein bisschen frisch. Aber auch wir pflanzten uns mal gemütlich in Liegestuhl und Co. Von der ersten Hauptband des Abends bekamen wir leider nur noch den letzten Song mit, der eigentlich ziemlich vielversprechend war. Tolle Stimme, cooler Sound, alle Achtung. Im Pool war da aber noch nicht viel los, da eben die meisten noch die frische Luft genießen wollten. So gegen halb elf kam dann bereits der nächste Act: Any Major Dude. Wow, ich sag nur wow.
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7. August 2008, 6 Mal gelesen.
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Eigentlich dachte ich ja, zwei Mal Alpinale muss genügen. Nachdem ich ja vorgestern schon war und am Sonntag auch einen Besuch dort im Plan habe, wär’s das eigentlich gewesen. Doch am ersten Tag wurde ja nur ein normaler Spielfilm gezeigt und am Sonntag sind exklusiv spanische Shorts dran, die es nicht ins eigentliche Wettbewerbprogramm geschafft haben. Also bot sich ein Besuch heute bei einem klassischen Kurzfilmabend doch an, zumal’s ja noch ein Jonny-Sponsoring in petto gab.
Der erste Film aus der Schweiz legte bereits die Richtung fest. Der 7-Minüter behandelte das Asylgesetz der Schweiz auf durchaus eindrückliche Art, aber letztlich doch zu wenig intensiv und letztlich einfach viel zu knapp. Noch ne Stufe schlechter empfand ich den spanischen Film danach, in dem sich ein Mid-Zwanziger um seinen behinderten Bruder kümmerte. Das Ganze war eigentlich ganz vielversprechend, ermangelte aber irgendwie doch eines gewissen Peps (ob das jetzt korrektes Deutsch ist, sei mal dahin gestellt, aber es klingt mal wichtig..). Danach wurde es aber immer besser.
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