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1. Juli 2008, 22 Mal gelesen.
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Ich traf mich heute morgen gleich mal mit Megi, um die Noten für Multimodale Systeme festzulegen. Wir hatten uns das Lesen der Arbeiten aufgeteilt, ich hab aber sowieso alle durchgelesen und nicht nur ein Mal. Jetzt kamen wir im Laufe des Durchcheckens drauf, dass es doch einige wacklige Kandidaten gibt. Am Nachmittag stand die Lehrbeauftragtenkonferenz am Programm, die mit zweieinhalb Stunden Dauer auch nicht übermäßig zackig vorbei war. Es wurden wie üblich mal sämtliche Semester durchgegangen, wobei in bestimmten Jahrgängen wieder mal der große Aufschrei bezüglich zu hohem Workload aufkam.
Am Abend holte ich July ab und wir fuhren schließlich zu Angy heim, da sie heute zu ner Geburtstagsfeier düste und Luca natürlich entsprechende Betreuung erforderte. Das Knilchle war zwar ein bisschen kränklich unterwegs, aber völlig unkompliziert. Anfangs durchforsteten wir mal sein Fußball-Sammelheft, danach spielten wir zwei verschiedene Spiele mit ihm. Nach ner Stunde schickten wir das Bürschle ins Zimmer zum Legospielen, damit wir zwei uns den Film “Butterfly Effect” ansehen konnten. Mittendrin kam er natürlich wieder mal vorbei, um uns seine tolle Schule zu zeigen und anschließend machten wir uns mal bettklar. Ich las ihm noch zwei Geschichten vor, nachdem July ihm mühevoll wichtige Nationalflaggen beigebracht hatte. Er schlief dann eigentlich anstandslos ein und meldete sich nur ein Mal kurz, pennte aber gleich weiter. Brav, brav und so konnten wir ungestört den Rest den Films ansehen. Gegen halb zwölf tauchte dann Angy wieder auf und wir fuhren heimwärts. Im Folgenden möchte ich noch kurz ein paar Worte zum eigentlich recht coolen Film verlieren.
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2. Juli 2008, 39 Mal gelesen.
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Am Vormittag war ich voll und ganz bei einer aktuellen Usability-Untersuchung im uLab eingespannt. Das Setup sieht folgendermaßen aus: die Testperson muss zuerst 85 Bilder von Tennisschlägern betrachten und dabei auf einen Schalter drücken, wenn er sich ein Modell kaufen würde. Die Sache geht satte 20 Minuten, was schon ziemlich lange ist. Die meisten Personen heute ham das gut überstanden, beim einen oder anderen sah man aber schon entsprechende Ermüdungserscheinungen
Danach wird’s deutlich fesselnder: zuerst hat man aus der Distanz echte Schläger auf einer Tenniswand in eine persönliche Reihung zu bringen. Schließlich darf man sich die Schläger auch aus der Nähe ansehen und einzeln nach bestimmten Kriterien bewerten. Zu guter letzt nimmt man noch die Schläger in der favorisierten Reihenfolge von der Wand und inspiziert sie genau. Dabei sollte man “laut denken”, um möglichst viele subjektive Empfindungen einfangen zu können.
Auf dem Weg zum Bahnhof huschte ich noch schnell im Libro vorbei. Eigentlich wollte ich mir den Zapper für die Wii kaufen, um ein bisschen Shooterfeeling zu bekommen. Allerdings hatten sie das Teil leider nirgendwo, ach hätte ich es doch nur am Wochenende im Cosmos gekauft
Dann aber wäre ich vermutlich nicht in den Libro und hätte auch nicht entdeckt, dass sich glatt zwei Balance Boards im Regal tummeln! Bombastisch, da wir das Ding eigentlich schon lange haben wollten, aber nirgendwo finden konnten. Also packte ich die Schachtel sofort ein und stolzierte zufrieden zum Bahnhof.
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3. Juli 2008, 14 Mal gelesen.
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Bis July am Abend zu mir kam, konnte ich noch schnell den Wii Zapper ausprobieren und das zugehörige Spiel Link’s Bogenschule antesten. Es hat von Beginn an ordentlich Spaß gemacht, muss ich sagen. Nun, der Zapper selbst ist ja nichts anderes als ein Stück Plastik. Der Nunchuk wird hinten raufgesteckt, dessen Kabel im Griff der “Pistole” eingewickelt und schließlich mit der Wii Remote verbunden. Diese wiederum wird einfach oben eingesetzt und fixiert, wobei man leider die Schutzhülle abziehen muss. Das Gerät liegt dann aber spitzenmäßig in der Hand und ist für einen ordentlichen Shooter wohl absolutes Pflichtprogramm. Das zugehörige Spiel hat mich eigentlich auch angenehm überrascht, wenn man den Gesamtpreis von 30 Euro für den Zapper und das Game bedenkt.
Mit July spielte ich die Bogenschule dann auch noch an, sie fand das aber nicht sonderlich spaßig. Viel mehr fuhr sie auf die Sportspiele, für die wir aber gar nicht mehr viel Zeit hatten. Denn der Abend ging eigentlich primär für das Wii Fit drauf. Wir erstellten zuerst mal natürlich einen hübschen Mii und machten das komplette Programm durch: Körpertest, Balanceübungen und dann die verschiedenen spielerischen Anwendungen. So probierte sich July an den diversen Spielen wie Kopfball, Skifahren oder Skispringen und machte sich insbesondere bei den zweiten Versuchen immer sehr gut. Ganz fetzig waren dann auch die Aerobic-Übungen. Die Joggingrunde unternahmen wir zu zweit, das Simple Step probierten wir hintereinander. Denn das kannte ich auch noch nicht. Hier muss man im Rhythmus auf das Board steigen und im richtigen Timing auch wieder runter. Damit’s ein wenig interessanter wird, gibt es dann auch noch Seitwärtsschritte, bei denen ich ziemlich durcheinander kam.
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4. Juli 2008, 17 Mal gelesen.
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Ich durfte heute ziemlich früh zum Zug, da die erste Versuchsperson bereits um 8:00 im Labor auftauchen sollte. Die vergangene Woche war ja zugfahrtechnisch ein echter Heuler: egal wann man sich in das Gefährt gesetzt hat, es war immer voller Schüler. Offensichtlich machte jede Schule noch irgendeinen Ausflug in der letzten Schulwoche - fürchterlich. Die Untersuchung verlief dann ein klein wenig chaotisch. Auf Grund der Wimperntusche hat es der Eyetracking selbst nach über 10 Minuten Probieren nicht herbekommen, die Pupille zu finden. Blöd gelaufen und ziemlich mühsam für die arme Testperson, die aber sonst eh ganz lässig drauf war.
Ich hab dann viele coole Dinge zur Wii Remote gefunden, die momentan im Labor auf den Einsatz am PC wartet. Zum einen gibt es hier das WiinRemote-Programm, wodurch sowohl der Neigungssensor als auch theoretisch die Infrarotsignale abgefangen und auf den Mauscursor übertragen werden können. Dadurch ist es also möglich, Windows mit der Wii Remote zu steuern, zudem kann man die verschiedenen Tasten und Steuerkreuze sogar des Nunchuks auf Tastaturkombination legen. Die Möglichkeiten sind bei diesem Programm dann aber doch eingeschränkt als bei GlovePIE.
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5. Juli 2008, 4 Mal gelesen.
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Wir waren heute mal ganz kreativ und visierten das “Cafe im Dorf” in Götzis als Ziel an. Immerhin versprach das eine ordentliche, aber nicht übertriebene Tour zu werden. Bis man mal am Illspitz ist, dauert es ja leider ne ziemlich lange Zeit, auf dem Rheindamm flitzt man dann aber nur noch so dahin. Echt faszinierend, wie schnell man in Koblach ist. Viel Plan hatten wir ja nicht, aber ich sah es als durchaus sinnvoll an, vor dem Kummenberg abzubiegen und durch Koblach durch zu fahren. Das hat eigentlich auch alles problemlos geklappt, bis ich mir einbildete, wir verlassen die Hauptstraße besser und düsen mal querfeldein. Am Klettergarten vorbei landeten wir schließlich auf einem idyllischen Waldpfad, der sich aber als recht anstrengend erwies. Es ging aufwärts
Irgendwann dann auch wieder runter, aber so eng, dass man das Rad definitiv schieben musste.
Nachdem wir gegessen hatten und wieder zurück geradelt sind, waren wir schließlich kurz vor neun wieder in Feldkirch. Nun, eigentlich wäre heute das Hüttenfest von Rob angedacht gewesen - glaube ich. Irgendwie war das ein wenig komisch, ich hatte keine Einladung mehr bekommen und Leisi hat auf meine Anfrage auch nicht mehr reagiert und sich auch nicht gemeldet. Nun, jetzt wär sich’s zeitlich eh nur schlecht ausgegangen, zudem hatte uns Martina angerufen, ob wir nicht auch zum Weinfest kommen wollen. Nachdem das Wetter heute so richtig herrlich war und das Weinfest eigentlich schon cool ist, sagten wir zu. Sowieso schade, dass wir das Event noch nicht institutionalisiert haben. Man kommt zwar nicht so billig davon wie auf der Vinobile, kann aber doch einige Weine probieren und trinken. Und im Endeffekt bekommt man doch auch ganze Flaschen zu halbwegs fairen Preisen, sodass man auch hier nicht verdursten muss. Es war jedenfalls massig was los, Böschly, Martina, Paul und Gitti hatten sich aber schon einen eigenen Tisch erkämpft, sodass wir uns problemlos dazu gesellen konnten.
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6. Juli 2008, 5 Mal gelesen.
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Huch, das war vielleicht ein verschlafener Tag. Zwar wachte ich ziemlich früh auf, doch ich musste mich dann ebenso wie Riki immer wieder mal abliegen. Na, immerhin brillierte ich bei meiner Wii Fit-Session ganz ordentlich und zeigte mich agil wie noch nie. Danach war dann aber erst Mal Sendeschluss. Ich spielte noch das eine oder andere Spiel an, kuschelte mit Pietje und erledigte zwischendurch mal den Abwasch. Das Problem war, dass sich mein anfangs latentes Kopfweh immer verschlimmerte. Nachdem ich hier ja sowieso ein Sensibelchen bin, musste ich mich nachmittags doch mal ins Bett pflanzen. Ich bin dann auch glatt ein wenig eingeschlafen und wurde auch glatt geheilt. Nach dem Aufstehen war ich schon deutlich fitter, wenn auch nicht besonders unternehmungslustig.
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mehr Infos zum Beitrag
- Datum: 6. Juli 2008
- Kategorie: Allgemein
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- Wortanzahl: 251 Wörter
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7. Juli 2008, 5 Mal gelesen.
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Ich musste heute ein klein wenig ausschlafen, ehe ich mich auf den Weg an die FH machte. Ursprünglich hätte ich mir einen Homeoffice-Tag geben wollen, was aber durch einen Termin am Nachmittag vereitelt wurde. Ich musste mich heute explizit auf die “Joy of Use”-Recherche konzentrieren, da nun morgen endgültig die Präsentation dieses Themas ansteht. Ich habe also am Vormittag nochmals sämtliche Internetseiten durchforstet und wurde zumindest geringfügig nochmals neu fündig. Nach zwei Google Ergebnisseiten war dann aber schon vorbei und auch hier waren bereits einige Doppeltreffer und Doppelnullen vorzufinden.
Es wurde dann doch 21:00 bis ich mal richtig zu meiner Aufgabe kam. Ach, ich hasse es - ich brauche immer den ultimativsten Druck, um mal in die Gänge zu kommen. Dann hab ich aber richtig hart die Texte zum Thema Joy of Use durchgeackert und fand einige spannende Ansätze. Ich muss sagen, dass mir das Lesen großteils Spaß gemacht hat. Heftig war nur, dass ich bei zwei Arbeiten drauf gekommen bin, dass hier ganz übler Plagiatismus betrieben wurde. Zwar steht meist ein [vgl ..] dahinter, die Textpassagen sind aber offensichtlich 1:1 aus einem anderen Text entnommen.
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