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Onkel Andys Tagebuch
  

Rückfahrt aus dem Burgenland

1. Juni 2008, 10 Mal gelesen.

Nach etwa drei Stunden Schlaf ging’s heute schon wieder los - ab zum Frühstück. Gott sei Dank hab ich gestern echt wenig getrunken und war so zumindest ohne irgendwelche körperliche Beschwerden auf den Beinen. Das gemeinsame Frühstück im sonnigen Garten war ein wunderbarer Abschluss der Hochzeitsfeier, wobei wir das Buffet nicht komplett gemütlich genießen konnten. Immerhin musste wir kurz nach elf schon wieder ans Aufbrechen denken, wollten wir doch unbedingt den 13:40 in Wien schaffen. Simon brachte uns in gewohnt souveräner Manier zum Westbahnhof, wo wir auch noch Zeit für einen kurzen Einkauf hatten. Wir waren dann Gott sei Dank frühzeitig am Bahnhsteig, denn der Zug war bereits zum Bersten gefüllt bzw. großteils reserviert. Ganz vorne konnten wir uns dann noch ein Abteil mit zwei weiteren Personen ergattern. Ich hätte ja prinzipiell den Laptop für Blogging-Geschichten mit im Gepäck gehabt, aber für solche Dinge war ich dann doch einfach zu müde.

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Kleine Präsi und sonst nicht viel

2. Juni 2008, 5 Mal gelesen.

Heute ging’s also wieder mit der Arbeit los. Besonders motiviert war ich ja nicht, da mir einfach die Erholung vom Wochenende fehlte. Nichts desto trotz arbeitete ich brav an den Änderungen für die Textilmaschinen-Visualisierung. Ich habe vormittags recht lange mit dem Auftraggeber geredet und doch so einige Wünsche mitnotieren müssen. Hm, so richtig glücklich schien er mit meiner Arbeit nicht gewesen zu sein, ich weiß nicht. Lustigerweise wollte er unbedingt mehr von den Totalaufnahmen sehen, während ich mich lieber auf die Details gestürzt hätte. Denn eigentlich hätte ich mir an bestimmten Stellen schon die Mühe gemacht, sie gut aussehen zu lassen.

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Schlafnachholbedarf

3. Juni 2008, 8 Mal gelesen.

Was für eine rotzige Nacht. Für mein sensibles Heuschnupfen geplagtes Asthma-Lüngchen ist das derzeitig feuchte Wetter die reinste Hölle. Schon beim Einschlafen hatte ich gröbere Probleme mit dem Atmen und am Morgen war’s dann ganz vorbei. Ich schälte mich dann mal frustriert aus dem Bett und pflanzte mich mal vor den PC, um irgendwas Produktives auf die Beine zu bringen. Tatsächlich hab ich dann die komplette Fotogalerie von Leisis Hochzeit erstellt und online gestellt. Simon hat mir noch ein paar Bilder von unserem Beitrag, den ich ja moderiert hatte, geschickt und so konnte ich meine Serie komplettieren. Gerne wäre ich daheim geblieben, um zwischendurch vielleicht mal den Schlaf nachzuholen, aber ich fuhr dann doch ganz normal an die FH. Das Entfallen des UCT-Meetings nutzte ich dann wieder für die Labortests.

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Interview-Marathon

4. Juni 2008, 15 Mal gelesen.

Um halb sieben aufzustehen ist ja nicht gerade meine Spezialität, machte mir heute aber keine größere Schwierigkeiten, da ich am Morgen eh nur noch blöd rumgelegen bin. Mit Bus und Zug ging es dann zur FH. Um acht bezog ich schließlich im B-Trakt Stellung und sah mir die Mappen durch. Worum ging’s? Derzeit läuft das Aufnahmeverfahren zum Mediengestaltungsstudiengang. Interessanterweise vermochten die Gerüchte aus der Presse nur wenige Bewerber abzuschrecken und somit standen auch heuer wieder deutlich mehr Leute auf der Liste als angenommen werden können. Neben der Hausarbeit und dem Reihungstest müssen die Bewerber auch noch ein Interview erfolgreich überstehen. Und genau dafür war ich dann heute zuständig. Zusammen mit Claudio Hils aus der Fotografie-Ecke bearbeiteten wir heute 15 junge Leute. Ich muss sagen, es hat wieder viel Spaß gemacht. Ganz an die Aktionen vor zwei Jahren, als ich mit Johannes Leitner die Interviews durchführte, kam es natürlich nicht heran. Das war damals wirklich ganz großes Kino ;)

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Interview-Abschluss

5. Juni 2008, 10 Mal gelesen.

Heute stand der zweite Teil der Bewerberinterviews auf dem Plan, wobei wir nur sieben Leute zu befragen hatten. Der Vormittag war noch komplett frei, was ich dazu nutzte, die hoffentlich letzten Änderungen an meiner Visualisierung durchzuführen. Teils hat es mich dann richtig genervt, weil ich die gewünschten Look wohl nie herbekommen werde. Es scheint mir kaum möglich, drei verschiedene Schichten an Materialien gleichmäßig zur Geltung kommen zu lassen. Die Wasserströmung soll nun noch dezenter dargestellt werden, damit man den farbigen Stoff darunter sieht.

Kurz nach Mittag ging’s dann eben mit den Interviews los - und das ziemlich gut. Gleich die ersten paar Leute schienen durchaus fähige Leute zu sein, wobei wir natürlich auch im Mittelfeld ein paar Kandidaten hatten. Dabei tendierten wir ein bisschen zu sehr in die positive Richtung, möglicherweise hätten wir hier die Punkte nochmals anhand unserer Reihung anpassen müssen. Keine Ahnung. Froh waren wir jedenfalls, dass es doch auch noch die eine oder andere Niete gab, wobei uns hier auch die Argumentationsaufgabe tatkräftig zu Hilfe kam. Sonst hätten wir unsere eh schon maue Normalverteilung erst recht nicht hinbekommen. Es hat auch heute durchaus wieder Spaß gemacht und ich hab einiges über die Arbeiten von Claudio erfahren, der offensichtlich schon ziemliche Mörderaufträge bearbeitet hatte.

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Stadtbad und Gate 11

6. Juni 2008, 21 Mal gelesen.

Ich lief nach der Arbeit im Regen zum Stadtbad hinüber, wo ich mit Lerchi und Jonny einen feinen Sauna-Abend angepeilt hatte. Bald beehrte uns dann sogar noch Smi. Heute war wieder mal großer Seniorentag, fauler Willi und die Schnapsdrosseln. Leider waren die Burschen doch schon ne ganze Zeit vor Ort und so waren die Schnappesreserven eher knapp. Wir ham die großen Aufgussaktionen leider irgendwie verpeilt, aber naja. Zumindest einen normalen Aufguss konnten wir miterleben. Ansonsten beschränkte sich die Sache aber aufs automatische Wasserlassen. Leider wollte heute Schwänzle, der Meister des Daueraufgusses, einfach nicht auftauchen.

Nach der Sauna-Session gingen wir ins ehemalige Sloppy Joe, das nun “Gate 11″ heißt, was eher Assoziationen zu einer versifften Rockbeiz aufkommen lässt, aber bitte. Abgesehen vom unpassenden Namen und dem offensichtlich nicht gelernten Kellner war die Sache ganz vernünftig. Unsere Fajitas haben zuerst einen dürfigen Eindruck gemacht, was aber nur daran lag, dass die Teile vierfach zusammengelegt waren. Im Endeffekt wars durchaus genug und auch ganz gut.

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Polterabend von Märre

7. Juni 2008, 98 Mal gelesen.

Polterabend MärreMit dem Bus fuhr ich um acht nach Altenstadt in die Pizzeria Milano, wo bereits die komplette Poltermeute am Tisch saß. Außer ein, zwei Gesichtern war mir soweit niemand bekannt, aber viele kannten sich untereinander auch nicht besonders. War also ein bunter Haufen, der sich aber im Laufe des Abends ganz gut zusammenfügte. Bisher waren eigentlich bei allen Polterabenden einige Arbeitskollegen dabei, also sowohl bei Hase, als auch bei Leisi und jetzt auch Märre. Irgendwie schade, dass ich an der FH eigentlich niemanden habe, mit dem ich wirklich regelmäßigen Kontakt pflege. Naja, wie auch immer, heute waren von Verwandten, Kollegen von der Arbeit und sonstigen Freunden gesamt an die 12 Leute mit dabei. Ich musste auf meine Pizza grad extra warten, weil man sie zuerst offensichtlich vergessen hatte. Dafür schmeckte sie, gerade mit dem scharfen Öl und Knoblauch durchaus gut. Im Milano waren wir früher zu Volleyball-Zeiten recht oft, seither ließ ich mich aber nie mehr dort blicken. Wir wurden aber recht nett aufgenommen, obwohl wir den einen oder anderen Klopfer und Schnaps zum Anstoßen auspackten ;) Schließlich wurde Märre noch ganz speziell eingekleidet: Kinder-Fußballshirt, Mini-Sporthose und Fußballshuhe.

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