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Onkel Andys Tagebuch
  

Feiertag

1. Mai 2006, 37 Mal gelesen.

Das Wochenende hat sich Gott sei Dank noch um einen Tag verlängert. Hätte ich jetzt sonst schon ein wenig die Krise bekommen, gleich nach den Umzugsarbeiten wieder zur normalen Arbeit. Nächstes Wochenende wird’s eh so kommen, aber diesmal wurde ich von diesem Schicksal noch verschont ;) Bin um 9:00 aufgestanden, nachdem im Haus doch schon recht viel Leben war, u.a. weil Luca bei uns geschlafen hat. Wir ham dann gemeinsam gefrühstückt mit Schoko-Croissant und so, also durchaus feudaler. Der Vormittag verging dann recht schnell, da ich zuerst mal mit Luca ein wenig Computer spielte. Er ist ja in letzter Zeit doch ziemlich fanatisch unterwegs. Meine CD-Wand mit all den Spiele-Covers fasziniert halt immer wieder und jetzt will er genau wissen, um was es in welchem Spiel geht. Nunja.

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Start in die Arbeitswoche

2. Mai 2006, 33 Mal gelesen.

Klassischerweise gab es heute wieder mal einiges Organisatorisches zu erledigen und ebenfalls typischerweise verging der Tag irgendwie zu schnell. “Highlight” war definitiv das Meeting, in dem wir unter anderem auch den uDay V angesprochen haben. So quasi, dass es schon geschickt wäre, den uDay mit dem geplanten VR-Event zur Gymnaestrade zu kombinieren und auch mit dem 3D-Wettbewerb unter ein gemeinsames Motto wie “Sport”, “Bewegung”, etc. zu stellen. Nun, wir werden noch darüber reden, denke ich.

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Präsentation, QTVR und Thai

3. Mai 2006, 38 Mal gelesen.

Nachmittags hatten wir wieder mal eine Präsentation. Jetzt sind wir so gut wie alle Gestalter durch: Ulrich Herburger (Video), Hubert Matt (Theorie, Kunst), Michael Kneidl (Interaktion), Claudio Hils (Fotografie) und Andi Feuerstein (wiss. Mitarbeiter). Schwer zu sagen, wie die Sachen angekommen sind, da doch alle recht verhalten waren. Nichts desto trotz hat eigtl. jeder brav selbst Hand angelegt und sowohl Haptik getestet als auch mit den Luftschlangen gespielt. Virtual Prototyping haben wir gleich zu Beginn gezeigt, da das Anziehen der Sensoren sonst doch immer recht störend ist.

Michael Kneidl zerrte mich nämlich ins Photostudio, um mir ein recht cooles Gerät zu zeigen: Von oben wird der Bildschirminhalt auf eine speziell reflektierende Folie projizier. Der Nutzer kann nun durch seinen Finger die Inhalte steuern, indem eine Kamera die Bewegungen erfasst und auf den Mauszeiger überträgt. Ein recht lustiges alternatives Eingabemedium im Stile eines Touchscreens, aber angeblich um einiges zuverlässiger und va. flexibler und intuitiver. Das Gerät stand nun recht sinnlos rum, drum sind wir jetzt als Pflegeeltern eingesetzt worden. Man muss noch einen Beamer montieren und alles mal zum Laufen bringen.

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Kleinigkeiten und VR-Lab

4. Mai 2006, 33 Mal gelesen.

Dramatisch, wie die Zeit heute wieder vorüber huschte. So ganz möchte ich gar nicht drüber nachdenken - es gab halt wieder mal ständig irgendwas zu besprechen. Wir mussten uns wieder ein paar Gedanken zu Master und TLVs etc. machen. Ich habe heute die Einreichung meiner zwei Ideen erledigt, hat auch wieder ein bisschen Zeit gekostet, da ne vernünftige Beschreibung zu finden. Für die Maya Einführung konnte ich ja noch einen großen Teil von letztem Jahr aus dem LMS übernehmen. Aber die Interaktions-Geschichte musste doch neu aufgesetzt werden. Ich hab’s jetzt auch mal so formuliert, dass es nicht zu sehr auf Maya spezialisiert ist. Zum einen denke ich, würden sie in der Auswahlkommission eh einen Koller bekommen, wenn sie schon wieder Maya sehen, zum anderen wäre eine breitere Streuung sicher interessanter.

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Diplomarbeiten, Auftrag und edel essen

5. Mai 2006, 40 Mal gelesen.

Heute war praktisch der ganze Tag mit Präsentationen von Diplomarbeiten des UCT vollgestopft. Die erste behandelte den “Interactive Discovery Terminal“, einen Informationsterminal zur Fachhochschule. Und zwar wird eine virtuelle Begehung des neuen Gebäudes auf Basis einer Game Engine ermöglicht. Die grundlegenden Ideen und Probleme habe ich gewiss schon mal gebloggt.

Abends ging ich mit Riki, quasi zum verspäteten 57 Monate-Jubiläum, ins Rauch Restaurant. Ich hatte von ihren Eltern mal einen ordentlichen Gutschein bekommen, und den wollten wir nun einsetzen. Huch.. Also, wild, sag ich nur. Dermaßen nobel und auf etepetete, dass es fast schon stressig ist für einen Non-VIP. Irgendwie geh ich allgemein sehr zwiespältig in solche Nobelrestaurants. Zum einen, finde ich es halt schon aufregend, nobel fortzugehen und wirklich gut und exklusiv zu essen. Zum anderen ist es irgendwie so scheiß dekadent, massenhaft Kohle für völlig überteuerte Schlemmereien rauszuhauen, wo man doch viel sinn- und wertvolleres mit dem Geld anstellen könnte.

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Umzug

6. Mai 2006, 29 Mal gelesen.

8:30 Treffpunkt Nico, Umzug Teil II. Natürlich war ich über eine Stunde als alleiniger Helfer dort, was mich eigentlich ziemlich angekotzt hat. Ich mein, ein bisschen Verspätung ist ja okay, aber man kann alles übertreiben. Hab halt so gut es ging kleine Sachen und Kleidungssäcke in den Bus gestopft. Hab eh einiges geschafft, zu viert wäre das aber natürlich viel schneller gegangen. Irgendwann kamen dann halt die Lustenauer Rene und Christian, sowie Richi, der sich aber zumindest von vornherein so spät angekündigt hatte. Thomas hat noch in der neuen Wohnung mit ein paar Möbeln gekämpft, ehe er wieder gehen musste. Nun, der Vormittag war eh recht produktiv. Es gab halt sehr viel zu tragen und zu transportieren. Da der Weg recht weit war, haben die Fuhren halt um einiges länger gebraucht als letztes Mal. Zudem mussten wir einen kaputten Kleiderschrank nach Meiningen zum Loacker fahren. Das war ja ein Schock: Die Entorgung eines einzigen Schranks hat satte 28 € gekostet! Wahnsinn, dass so ein Ding 320 kg schwer sein kann. Ich weiß nicht, vielleicht haben die Jungs uns auch verarscht, allerdings muss man schon sagen, dass es ein großer Kasten, ua. mit Spiegeln etc. war. Dennoch eine recht schockierende Erkenntnis. Oder auch bestätigende irgendwie. Immerhin hat uns das darauf aufmerksam gemacht, wie viel Gewicht wir eigentlich beim ganzen Umzug geschleppt

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Brunch, Radausflug

7. Mai 2006, 29 Mal gelesen.

Um 9:00 bin ich aufgestanden, nachdem ich am Morgen doch einige Male schon wach wurde. Also besonders erholsam war das alles nicht, aber es funzte einfach nicht so nach Plan. Ist dann auch nicht allzu viel passiert, bis ich um 10:30 zusammen mit meinen Eltern und Riki zum Liederhort-Brunch in der Turnhalle Tosters ging. Hat das erste Mal statt gefunden, von dem her konnten wir uns nur überraschen lassen. Zuerst gönnte ich mir mal zwei ganz leckere Kuchenstückle und ne Limo. Dann fing bald die musikalische Untermalung an. Der Liederhort eröffnete den Reigen, war auch ganz okay. Wirklich köstlich waren die Fiedelkids: 8 junge Mädchens fiedelten mit der Geige dahin, dass es eine echte Freude war.

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