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Fragestunden und Männerkino

20. November 2008, 37 Mal gelesen.
 

Unser Plan bezüglich des 3D-Seminars ist teilweise aufgegangen.. aber irgendwie eigentlich nicht richtig. Die Idee war, die besonders Interessierten an uns zu binden und besonders zu unterstützen. Sie sollten im Vorfeld bereits ihre Fragen positionieren und einen Screenshot oder das Szenenfile dazu ins Forum posten. Dazu habe ich extra noch einen anonymen Account eingerichtet, damit sich keiner mit der Registrierung in Moodle herum schlagen muss. Doch irgendwie nützt scheinbar alles nichts. Jetzt waren heute zwar schon einige dabei, die mit Fur, Hair, PaintFX und Partikeln herum probiert haben, einige meiner Meinung nach wirklich gute und interessierte Leute gingen mir aber doch ab. Ich habe also zuerst mal kurz Highend3d vorgestellt, weil es doch ziemlich offensichtlich ist, dass sich keiner die im LMS geposteten Links angesehen hat. Also erklärte ich kurz, wie und wo man sich am besten Shader holt und in die Szene herein lädt. Danach ging ich durch die spärlich besetzten Reihen und erklärte die verschiedenen Dinge. Interessanterweise haben eh zwei Leute wissen wohl, wie man Figuren zersplittern kann – hier hätte also eine Absprache im Vorfeld auch zu einer Zeiteinsparung führen können. Jedenfalls ging ich dann halt den Shatter-Effekt samt Feldern und Rigid Bodies durch. Dann kam beispielsweise mal Fur zur Sprache oder das Kopieren von Bewegungen von einem Objekt zum anderen. Komische Probleme gab es auch bei Animationspfaden, wenn Objekte plötzlich die Rotation Order gesperrt oder gekeyt hatten – wie auch immer sowas passieren konnte ;) Die Lösung ist dann meist aber eh ziemlich einfach: Objekt duplizieren, Original löschen. So ist Shape- und Transformnode frei von irgendwelchen Keys oder anderen Inputs.

Mens NightIch fuhr dann direkt von der FH mit dem Bus nach Hohenems, wo ich mich mit Jonny und dem verlorenen Sohn Smi zum Essen traf. Im Lemongrass orderte ich Gemüse mit rotem Curry, was echt spitzenmäßig schmeckte. Ach, ich liebe einfach die Thai-Küche mit der nötigen Schärfe, ein bisschen Kokosmilch und frischem Gemüse *lecker*. Nach einem kleinen Pflaumenwein fuhren wir dann ins Cineplexx, wo noch Lerchi zur großen Men’s Night zu uns stieß. Ein Mal im Monat gib es am Donnerstag einen entsprechenden Film mit einem Fläschchen Gratis-Bier und der Wiener-Zeitschrift. Okay, interessiert mich nicht wirklich, aber das Konzept ist witzig und der Preis von 5 Euro durchaus sehr verlockend. So sahen wir uns also zu viert den Film Der Mann, der niemals lebte an. Im Original heißt der Streifen “Body of Lies” – diese verdammten Schnapsnasen, die sich die deutschen Titel ausdenken, sollten echt mal auf Entzug gehen. Was denen immer wieder für sinnloser Scheiß einfällt, ist wirklich erschreckend. Neben der doofen Titelübersetzung hätte ich eigentlich nur noch die Überlänge zu kritisieren. Meiner Meinung nach sollte ein Film zwischen 80 und 100 Minuten dauern – aus. Ich kenne keinen Mega-Streifen, der kürzer nicht mindestens so gut wäre. Die Director’s Cut-Szenen von Herr der Ringe möchte ich zwar nicht missen, dafür könnte man problemlos die eine oder andere Schlacht deutlich kürzen. Aber gut, das ist wieder ein anderes Thema. Der heutige Polit-Thriller wusste sonst durchaus zu überzeugen. Im Gegensatz zum aktuellsten Bond handelt es sich nicht nur um eine gewalttätige Action-Orgie, sondern um eine durchaus sehenswerte, politisch brisante Geschichte. Der Kampf gegen den Terror wird nicht ganz so schwarz/weiß dargestellt wie in einigen anderen Filmen, wobei auch hier die Story schon ein bisschen zu sehr an der Oberfläche schwimmt und va. anfangs massiv vor sich hin plätschert. Man hätte also definitiv mehr daraus machen können, aber irgendwie blieb der Abend durchgehend unterhaltsam und spannend. Der eine oder andere Wow- oder Ooops-Effekte durfte nicht fehlen, war aber nur selten übertrieben eingesetzt. Würde den Film als gehobenen Durchschnitt bewerten. Lerchi meinte zwar, dass er die gleiche Story schon öfters gesehen habe, aber mir kam soweit nichts wirklich bekannt vor. Vielleicht bin ich auch einfach nicht aktuell genug ;) Nach dem Film gönnten wir uns noch einen kleinen Drink, danach fuhr ich mit Lerchi bis nach Klaus mit und von dort aus mit Zug und Rad nach Hause.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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