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3D-Cloth und Videoschnittkurs

20. Oktober 2008, 55 Mal gelesen.
 

MoyashirtNeben einigen Recherchen, ua. für eine anstehende Spezialvorlesung, kümmerte ich mich insbesondere um das T-Shirt-Design von Moya. Der vorige Entwurf wurde insbesondere wegen der viel zu männlichen Form und der Glattheit bemängelt. Das erste Problem ließ sich ja noch halbwegs schnell lösen. Ich habe ein Referenzbild einer Dame von vorne hergenommen und das T-Shirt in etwa ihren Formen angepasst. Ich denke, das Ganze wirkt jetzt ziemlich weiblich und auch ganz gut. Viel mehr Kopfschmerzen haben mir die notwendigen Falten gemacht. Leider habe ich trotz ewigem Rumprobieren immer noch keinerlei brauchbaren Workflow gefunden, um wirklich gute Faltenwürfe einer Kleidung herzubekommen. Ich habe sogar versucht, das Ganze simulieren zu lassen, allerdings ohne großen Erfolg. Man kann zwar eigene Maps für Falten erstellen, die sind dann aber nichts anderes als Displacement-Maps. Das sieht dann teilweise echt grauenvoll aus. Ich hatte ja gehofft, dass man das Fallen des Stoffes ein wenig simulieren könne und sich dann wirkliche Wülste wie in echt ergeben, aber weit gefehlt. Keine Ahnung, ob ich mich diesbezüglich noch mehr hineinsteigern werde. Rein zeitlich wäre es jedenfalls vorerst vernünftig, es beim derzeitigen Stand zu lassen. Die Beulen sehen zwar teilweise ziemlich kacke aus, aber wenn sie halbwegs dezent sind kann man das vorerst akzeptieren. Ich werde in den nächsten Tagen nochmals drüber gehen und dann können die Leute entscheiden, ob das eher die Richtung ist, die sie sich vorstellen. Das Problem der Innenseite sollte ich ja auch noch lösen. Hierfür benötige ich dann so einen doppelseitigen Shader, wo ich auch nochmals Infos dazu ausgraben sollte.

Von der Arbeit fuhr ich dann direkt ins Bildungscenter der AK. Leider musste ich heute vor der ersten Einheit ne Stunde vor Beginn dort sein, weil ich nochmals die kompletten Moviedaten neu auf den Server spielen und dann von dort auf die einzelnen Rechner kopieren musste. Das dauert jedes Mal eine kleine Ewigkeit. Wirklich viel kann man nebenher eh auch nicht tun, gerade wenn manche Teilnehmer schon 20 Minuten vor Beginn da sind. Um 19:00 verteilte ich dann pünktlich alle Geschenke: Stundenplan, Block, Unterlagen, Stift, USB-Stick, Willkommensbroschüre inklusive Parkmünzen. Wow, fast wie Weihnachten ;) Ich stellte mich dann kurz vor und erläuterte, was so auf uns zukommen wird. Erst nach dem kurzen Durchblättern der Unterlagen ließ ich dann die Teilnehmer selbst zu Wort kommen. Dieses Mal sind es doch satte acht Personen, die dann auch alle ihre eigenen Beweggründe zum Videoschnitt haben. Teilweise soll das Wissen für die Arbeit zum Zug kommen, teilweise dann auf Reisen oder beim Nachwuchs. Ohnehin die Klassiker also, wobei die Anwendungsbereiche im “professionellen” Sektor diesmal ziemlich breit gestreut sind. Nachdem nun also doch fast 40 Minuten verstrichen waren, starteten wir mit dem Projekt. Wie immer zogen wir dabei einen kompletten Film von vorne bis hinten im Turbogang durch. Naja, richtig Turbo war’s heute nicht. Ich ging ziemlich viel auf die ganzen Fragen der Leute ein und kam so eigentlich nicht mit der ganzen Palette durch. Irgendwie beschränkte sich die Arbeit auf Clips importieren, sichten, trimmen, in der Zeitleiste schneiden, Effekte, Überblendungen, Titel und einen ganz kurzen Blick auf den Export. Völlig untergegangen ist die Arbeit mit Fotos und Keyframes. Fotogalerien scheinen aber alle ziemlich zu interessieren, insofern ist zumindest ein bisschen Spannung aufgebaut ;)

Vor Jahr und Tag..

 
 

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