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Fische für alle

19. November 2008, 20 Mal gelesen.
 

Der terminlose Mittwoch motivierte mich dazu, daheim zu bleiben und einen großen Teil des Tages Urlaub zu nehmen. Zu Mittag brachte ich das Auto heim und nutzte die Gelegenheit zu einem feinen Essen und einer kleinen Plauderei. Ich radelte dann bei herrlichem Wetter heim, wo ich endlich mal unsere armen Pflänzchen von der Terrasse holte. Den Oleander hab ich nun in der Küche platziert, das damals herrlich blühende und inzwischen völlig verdorrte Bäumchen kam auf den Gang und die riesige Palme ziert nun eine Ecke unseres Wohnzimmers. Sie überragt mehr oder weniger sämtliche Couches, sodass man nicht mehr wirklich drauf sitzen kann, aber who cares *lol* Nach einem Stückchen FH-Arbeit kümmerte ich mich dann doch wieder um meinen aktuellen Auftrag. Ich habe schon Feedback zur Startseite bekommen, das ich dann in ein paar Stunden umgesetzt habe. Übermäßig viel war eigentlich nicht zu tun, aber letztlich dauerte das Tuning doch ne ganze Weile. Am Abend stürzte ich mich dann auf die Gestaltung der Unterseiten, was ich dann verhältnismäßig zackig umsetzen konnte.

Clown KontaktIrgendwie ist das Konzept der Seite schon witzig – ich arbeite überall mit großflächigen Grafiken, in die dann der Text eingebunden ist. Dabei spiele ich ein bisschen mit den Perspektiven, was eventuell etwas zu gewöhnungsbedürftig ist. Die Hintergrundgrafik ist also nicht völlig plan, sondern liegt etwas schräg im Raum, der Text darüber steht aber frontal zur Kamera, schwebt also eigentlich in der Luft. Ich kann mich an irgendeinen Vortrag an der FH erinnern, in dem auch ein ähnliches Webkonzept vorgestellt wurde. Dort sollte das Dreidimensionale mit dem Zweidimensionalen verschmelzen, wobei hier genauso der Text unverzerrt blieb, während der Hintergrund perspektiv mit einer gewissen Tiefe gezeichnet war. So richtig hat das meiner Meinung nach damals nicht funktioniert. Deshalb habe ich bei meinem Konzept noch eine Art Schattenwurf integriert. So wirkt die Schrift nicht ganz so verloren, sondern ist doch in die 3D-Szene eingebunden. Dabei würde ich nur den “Schatten” rendern, der Text wäre normales HTML. Das Faken in Photoshop mit der perspektivischen Transformierung ist irgendwie gescheitert – das Ganze habe ich nie so hinbekommen, wie ich es mir vorstellte. Daher muss ich also wirklich den Text noch in die 3D-Szene einbinden und mitrendern. Um sich das Ganze ein bisschen besser vorstellen zu können, habe ich ein entsprechendes Bild hier in den Beitrag eingebunden. Wie gesagt, es ist noch nicht optimal und bei längeren Fließtexten kann ich das sowieso vergessen. Daher muss ich auf jenen Seiten den Hintergrund einfach weniger räumlich gestalten.

Am meisten genervt hat mich dann wieder mal die Einbindung in eine Webseite. Die Roll-Over-Probleme habe ich mal dadurch gelöst, dass ich in Photoshop einfach zwei eigene Dokumente speicherte und beim einen Dokument die Slice entsprechend umbenannte. So funktionierte zumindest das Speichern der Bilder halbwegs gut. Das Positionieren der Sache auf der Webseite war dann aber wieder besonders übel. Nun möge man sich fragen, wo das Problem liegt, immerhin erstellt Photoshop ja sogar gleich den richtigen Code, um die geslicten Bilder korrekt darzustellen. Ja, das stimmt. Die CSS-Version arbeitet aber mit absoluten Werten, die das Bild dann in die obere linke Ecke knallen. Ich möchte aber, dass das Menü immer schön zentriert ist, sowohl horizontal als auch vertikal. Also nutze ich nun einfach die Tabellen-Methode von Photoshop. Das so zusammengesetzte Bild stecke ich dann wieder in eine andere Tabelle und dann klappt das Ganze soweit. Dann stieß ich aber auf ein ganz besonderes Problem: auf einer Unterseite soll auf der rechten Seite noch ein weiteres Bild angezeigt werden, sofern Platz dafür ist. Es handelt sich dabei um die Flosse des Fisches, die je nach Auflösung einfach rechts abgeschnitten werden kann. Dabei ist aber die absolute Zentrierung des eigentlichen Menüs essentiell – an dieser zentralen Einheit sollte sich also der Rest ausrichten. Ich habe echt viel recherchiert und experimentiert, aber mittels div-Positionierung kam ich nie zu einem brauchbaren Ergebnis, weshalb ich dann doch wieder die altertümlichen Tabellen zum Einsatz brachte. So passte alles gleich mal prächtig und ich konnte zu fortgeschrittener Stunde ins Bett düsen.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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