Finalisieren der 3D-Filmchen
Ursprünglich war heute nur noch der Vormittag im Plan, nachmittags hätte ein Audioguide durch Dornbirn laufen sollen. Es war dann aber doch klar, dass die Ergebnisse aus den Workshops Priorität haben müssen. Obgleich manche Fuzzis bereits mit der Arbeit fertig waren, wurde es bei anderen doch noch ziemlich eng. Ganz unbeschwert konnte eh kaum wer weiterarbeiten, da immer wieder mal Leute aus anderen Workshops auftauchten, um Statements einzuholen, Fotos zu machen, etc. Am Nachmittag bekamen wir Besuch der SozialarbeiterInnen, um mit den Teilnehmern über die Arbeiten zu reflektieren. *lach* Da waren sie bei mir ja gerade an der richtigen Stelle. Julian beispielsweise war ja mit dem Film schon fertig und nicht mehr besonders motiviert. Er zeigte Bettina dann zuerst mal ein bisschen was vom Programm, was sie eh gleich ziemlich beeindrucken konnte. Dann allerdings zückte er seinen Mini-Short, den er heute Vormittag noch schnell bastelte: vier Typen stehen sich gegenüber und schießen sich zeitgleich über den Haufen. Visuell durchaus ein Schmankerl, aber inhaltlich natürlich durchaus fragwürdig. Wenigstens war ja sein eigentlicher Film mit Lukas eine recht seriöse Geschichte, die sich uneingeschränkt sehen lässt. Ein wenig schwieriger waren da schon meine beiden anderen Projekte, insbesondere das von Jonathan. Er hatte ja nie viel Plan dahinter und fügte jetzt einfach drei überspitzte Szenen aneinander, um mit dem sinnigen Spruch “Alcohol solves problems” abzuschließen. An und für sich ein kleiner Geniestreich, zumal die Probleme, die gelöst werden, ja schon dermaßen absurd sind. Treffend wurde dann der Schluss-Satz als ironisch betrachtet, was Jonathan allerdings dementierte. Offensichtlich wusste er also nicht ganz, was er wirklich mit seiner Geschichte aussagt – aber was soll’s
Wie gestern gab es dann Abendessen im Cafe Schräg, das sich durchaus zeigen lassen konnte. Allzu viel Zeit verschwendeten wir aber nicht, da es bis 20:00 nochmals an die Projekte ging. Als besonders nervig stellte sich das Ausgabeformat von Moviestorm heraus. Irgendwie klappte das nie so wirklich und so hatten wir in Premiere doch einige Probleme. Beim Betrachten der fast fertig geschnittenen Filmchen fiel mir dann doch auf, dass akustisch noch so einiges fehlt. Beim einen Film wird ständig getrunken/geschlürft und zwischendurch wird auch mal hämisch gelacht oder vor Entsetzen geschrien. Also nahm Jonathan noch auf den mobilen Flashrecorder einige sehr passende Geräusche eingespielt. Es war echt zum Schreien komisch, vor allem durch die häufige Anordnung im Film. Schließlich schenkte ich dem Geröchel und Geschlürfe der Zombies auch noch meine Stimme und implementierte dann sämtliche Audioschnipsel. Die Teilnehmer fuhren dann wieder zum Camp hinauf, während wir an der FH noch den Großteil fertig stellten. Ich hatte schließlich meine vier Videos kodiert und abgegeben, ehe ich kurz vor neun im übelsten Regen zum Bahnhof lief. Mit dem Schnellzug und Bus ging’s dann nach Hause, wo ich nicht mehr allzu viel machte, sondern bald ins Bett huschte.
Vor Jahr und Tag..
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- Datum: 19. August 2008
- Kategorie: Arbeit
- Wortanzahl: 463 Wörter