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Maya für alle

18. November 2008, 62 Mal gelesen.
 

Heute Vormittag beehrten mich ein vorerst letztes Mal die Informatiker. Nachdem ich gestern mit dem Wii Chip so lange unterwegs war, hatte ich mich für heute gar nicht mehr richtig vorbereitet. Das Durchlesen der Unterlagen heute Morgen im Zug musste also reichen – und es hat auch gereicht ;) Immerhin hatte ich ja alles schon ein Mal gemacht und daher den Großteil letztlich doch im Griff. Die kompletten Übungen haben wir heute eh nicht durchgebracht, das war aber auch nicht notwendig. Letztlich hat eigentlich alles recht gut geklappt, die Studs konnten gut mitarbeiten und werden, sofern das Interesse da ist, eh innerhalb kurzer Zeit mehr zustande bringen als ich *g* Ich startete heute mit einem neuen kleinen Projekt, bei dem es um die Kollision zwischen zwei Objekten geht. Hier zeigt sich eigentlich schon, wie kompliziert Quest sein kann. Für eine simple Kollisionsabfrage braucht man doch etliche Channels und Verbindungen, was das Ganze dann ziemlich unübersichtlich macht. Nach dieser kleinen Übung arbeiteten wir dann am Schrankprojekt weiter. Wir setzten die Schublade in Gang und nutzten dann eine Value Expression, um Texturen automatisch zu animieren. Das war’s dann eh schon.

SchneemannNach dem UCT-Meeting stand noch eine Sondersession für das erste Semester an. Megi und ich machten ja vor einiger Zeit eine spezielle Vorlesung im Rahmen der Medientechnologie und die Sache hat offensichtlich ordentlich eingeschlagen. Megi hatte direkt vierzehn Interessensbekundungen bekommen, worauf hin wir beschlossen, eine kleine Intro-Stunde in Maya zu veranstalten. Zuerst dachte ich daran, eine der typischen Crash-Kurse zu machen, also entweder Schachanimation oder Schrank. Ersteres wäre natürlich etwas doof, weil wir das ja auch nächstes Jahr machen und letzteres ist ein bisschen zu fad und technisch. Ich hatte dann die Idee einen Schneemann zu bauen. Bevor wir loslegten waren bereits massig Studenten im PC-Pool. Im Laufe der ersten paar Minuten wurden es interessanterweise immer mehr und letztlich war der Raum mit über der Hälfte des Jahrgangs zum Bersten voll. Wow. Dafür, dass dies eine zusätzliche und freiwillige Veranstaltung war, waren wir doch ziemlich überwältigt. Leider konnte nicht jeder selbst mitmachen, weil wir zu wenige Lizenzen haben, aber das war auch nicht so schlimm ;) Wir bauten uns also mal einen simplen Schneemann mit ein paar Kugeln, verschoben und skalierten diese und setzten dann noch eine Nase sowie Augen rauf. Etwas abwechslungsreicher wurde es dann bei der Erstellung eines Hutes, den ich mit Hilfe eines Kurvenrevolves aufzog. Danach erstellten wir noch weißes und oranges Material für die einzelnen Teile und setzten den Burschen schließlich in Bewegung. Eine simple Vorwärtsbewegung bzw. ein kleiner Sprung war hier eh schon genug. Einige Leute waren aber doch sehr interessiert und fragten auch nach Bewegungskurven und Änderungsmöglichkeiten der Keyframes, etc. Dieses Interesse hat wir mal gut getan – es wird dann im dritten Semester eh wieder massiv schwinden :( Ich setzte dann noch schnell zwei Lichter und ließ die Studs die Animation noch als avi raus rendern, damit auch wirklich jeder ein kleines Ergebnis mit nehmen kann.

Von der Arbeit fuhr ich dann direkt nach Tosters heim. Nach dem Essen entspannte ich wie gewohnt im Massagestuhl vom Hofer, den sonst eh nie jemand nutzt. Das Volleyball-Training war dann schon ein bisschen mühsam. Irgendwie ist derzeit offensichtlich die Luft ein bisschen heraußen. Im letzten Monat hatten wir doch jeden Dienstag ein Match und zwei Mal sogar ein zweites dazu (auswärts natürlich). Insofern ist eine kleine Pause sicher nicht schlecht, wobei auch für das Training schon ein bisschen die Motivation fehlte. Na, irgendwie machte es schon Spaß, aber wir spielten ziemlich maue Grotte. So quasi die Stammsechs hat gegen die restlichen vier einfach nur kläglich verloren. Keine Frage, die vier gaben echt alles und spielten absolut tip top, aber wir bewiesen doch immer wieder unsere Unfähigkeit *g* Naja, solange wir dann im Dezember voll auf dem Dampfer sind, ist das ja nicht so dramatisch. Daheim musste ich mir erst mal einen feinen Drink machen, mit dem ich mich dann noch kurz vor den Fernseher knallte. Es war wieder mal Zeit für eine Folge Party of Five, die mich auch in keinster Weise enttäuschte. Ach Göttchen, die kleine Claud ist ja sowas von herzzerreissend – so jung und doch so erwachsen irgendwie. Der Rest der Truppe ist dann teilweise doch ein bisschen peinlich unterwegs, aber es kann ja nicht alles nur sauber happy Hippo sein..

Vor Jahr und Tag..

 
 

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