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Volleyball Finaltag 2009

18. April 2009, 81 Mal gelesen.
 

Mit Ausschlafen war heute leider nichts – aber es wurde gestern eh nicht wirklich spät. Nach dem Pizzaessen kamen Angi und Luca noch auf ein Eis zu mir, danach checkte ich die Specials meiner neuen blu-rays. Schließlich machte ich mich noch an die Adaptierung meiner Webseiten. Ziel war es, den Balken ganz oben etwas sinnvoller zu gestalten. Ins Bett bin ich dann kurz nach Mitternacht. Heute stand ich dann um Viertel nach zehn bei der Bushaltestelle. Nach fünfminütiger Wartezeit war klar, dass ich den Anschlussbus eh nicht mehr erreichen werde, also sattelte ich auf’s Fahrrad um. Zwanzig Minuten später war ich beim Merkur, von wo aus wir zu viert nach Dornbirn fuhren. Am heutigen Volleyball Finaltag ging es bei uns leider nur mehr um den fünften Platz. Die weitaus schlechteste Platzierung der letzten Jahre, immerhin wurden wir jetzt drei Mal hintereinander Vizemeister. Das erste Spiel gegen Egg war der erwartete Vollhoiler. Die Motivation war bei uns natürlich massiv zurück geschraubt und so spielten wir einen ordentlichen Brösel zusammen. Gegen die jungen Liganeulinge sollte es aber ohne Probleme reichen. In zwei Sätzen konnten wir sie unter 10 Punkten halten, im letzten Satz wurde es aber auch nicht wirklich spannender.

Knapp wurde es dann aber im nächsten Spiel. Bei der Begegnung zwischen dem SSK und Egg musste ich den ersten Schiedsrichter mimen. Die drei Sätze waren allesamt extrem knapp und so mussten sich die Wälder doch damit zufrieden geben, nur knapp am ersten Satzsieg der Saison vorbei geschrammt zu sein. Wenn sich die Feldkircher hier schon so schwer getan haben, sollten sie gegen uns eigentlich auch kein Problem darstellen. Denkste. Die Jungs gaben nochmals so richtig Gas und bei uns war von Anfang an wieder der Wurm drin. Irgendwie lief es zwar gar nicht so dramatisch schlecht, aber die zwingenden Spielzüge ließen sich doch an einer Hand abzählen. Mit viel Glück konnten wir nach dem ersten Satzverlust dann doch noch drei Sätze in Folge und somit den fünften Gesamtrang einfahren. Alles andere wäre natürlich eine noch größere Enttäuschung gewesen. Nach dem Duschen feuerten wir noch unsere Hobbyteams an. Die Herren konnten sich im Finale gegen den VBC leider nicht durchsetzen, dafür wurden die Damen in ihrer Kategorie Meister. Jubel. Schließlich sahen wir uns noch den letzten Satz im Spiel um Platz 3 an, das absolut überzeugen konnte. Noch genialer war dann allerdings das Finale. Die Wolfurter Juniors hatte nach dem Sieg in der Hinrunde die besseren Karten und sahen sich nach den ersten zwei Satzsiegen wohl schon als Meister. Doch die Höchster hielten weiterhin dagegen. Im dritten Satz vernichteten sie die Jungs regelrecht, wobei sie dann im nächsten Satz wieder extrem zittern mussten. Die Wolfurter schienen schon uneinholbar zu sein, es fehlten noch zwei Punkte auf den Sieg. Doch irgendwie ließen wohl doch die Nerven nach und Höchst konnte auch diesen Satz für sich entscheiden, genauso wie das Tie-Break und den Golden Set. Unpackbar. Das Finale war wirklich absolut genial, nicht nur spannend ohne Ende, sondern richtig niveauvoll. Wir haben zwar vor kurzem gegen den neuen Meister gewonnen, hätten heute aber echt nichts auf dem Feld verloren gehabt.

FinaltagDa der Kampf um den Meistertitel doch über sechs Sätze ging, war es schon halb zwölf, als die Medaillen verteilt wurden. Wir setzten uns noch ein bisschen an die Bar und schwangen das Tanzbein zu den letzten Songs der Live-Band. Mal abgesehen von den Problemen beim Getränkeausschank war das Turnier heuer wirklich super organisiert. Die Band brachte noch ordentlich Stimmung in die Bude, ließen es dann aber so gegen eins auch schon bleiben. Gonzo und seine Freundin führten uns dann dankenswerterweise noch nach Feldkirch in das El Capitan. Im Sinne der Tradition stimmten wir auf der Fahrt noch eine ganze Menge Kinderlieder an und grölten ein paar Textpassagen aus Pinocchio, Heidi, Pipi Langstrumpf und Co. Es gingen dann eh alle fünf in den Tanzschuppen. Ein paar von den Hobbys kamen auch nach und natürlich traf man auch noch einige Spieler von den anderen Teams. Ohnehin faszinierend wie voll die Bude immer ist. Na gut, oft bin ich ja nicht dort, aber dann ist auch immer voll *grins* Der Sound war leider nicht gerade der Bringer, aber ein bisschen musste man sich halt doch bewegen. Gegen Ende wären dann noch ein paar kultige Songs gekommen, aber nach etwa eineinhalb Stunden war dann doch eher Aufbruchstimmung. Gutes Timing, da gerade der Nightliner vorfuhr und mich mitnahm. Obwohl wir durch ganz Feldkirch getuckert sind, war ich ne Viertelstunde später daheim. Ich musste noch ein wenig Wasser tanken und sie mir währenddessen grad wieder mal ne Folge Party of Five an.

Fotos des heutigen Tages gibt’s auf Daniels Facebook-Seite: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4

Vor Jahr und Tag..

 
 

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