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Benninger-Gespräch, krasser Eishockey-Sieg

18. April 2008, 86 Mal gelesen.
 

So sehr ich auch wollte, heute durfte ich einfach nicht mehr länger schlafen, sondern musste um sechs aus den Federn. Gleich mal checken, was mein Comp über Nacht so gerendert hat. Leider nur Müll. Die Mental Ray-Versionen hatten alle ganz hässliche Flecken und die Software-Variante sah per se ziemlich bescheiden aus. Zu allem Überfluss hatte ich auch bei den Partikeln falsche Einstellungen, wodurch diese rein gar nicht zu gebrauchen waren. Okay, die Szene war so zumindest verifiziert, denn außer den Settingproblemen passte sonst alles. Nützte mir halt für heute rein gar nichts, weil ich ja Dinge vorzeigen sollte. Tja. Ich warf mich dann unter die Dusche, erneuerte meinen Verband und schnallte mir wieder die Aircast-Schiene, die mich schon so richtig nervt. Pfui. Kurz vor sieben humpelte ich dann zum Bus, sodass ich eine Stunde vor unserem Kundentreffen an der FH war. Zumindest hat der Großteil meines Waschdämpfer-Renderings funktioniert. An einige Stellen musste ich dann zwar in AfterFX massiv tricksen, aber das Endergebnis war so halbwegs brauchbar. Von der neuen Impacta kitztelte ich also in letzter Sekunde noch schnell ein paar Bilder heraus. Alles bis zur letzten Minute. Philipp’s Animationen waren dann schon mal sehr beeindruckend. Da stinkte mein Zeugs gigantisch ab, aber letztlich hat auch da alles gepasst. Der Waschdämpfer wurde nun abgesegnet und für die Impacta war genug Material da, um weitere konkrete Infos zur Visualisierung einzuholen. Die Bilder waren ja eh nicht so schlecht und in Maya führte ich noch eine kurze Kamerafahrt vor, die eigentlich auch ganz gut gepasst hat. Also alles andere als ein Knüller, aber auch keine Pleite. Ich war dann wirklich erleichtert, dass wir das vorerst mal gut über die Bühne gebracht haben. Anschließend ging ich mit Philipp zu Marco rüber, um Informationen zum neuen Cluster zu holen. Nun haben wir noch mehr Power für eventuell nötige Netzwerkrenderings. Juhu! Weiter ging’s dann mit Studententreffen und einem Treffen mit Tom, bei dem ich als Bachelorbetreuer fungiere. Wir haben das Dispopapier gemeinsam mit Megi verabschiedet, anschließend erledigte ich noch ein paar Kleinigkeiten im Labor, ehe ich frühzeitig die Arbeit verließ.

Immerhin hatte ich ja gestern Nacht und heute Morgen schon genug getan. Ich fuhr also mal heim zu Piet, der ziemlich einsam war, weil Riki heute Dienst hat. Mit einem leckeren Gin Fizz-Verschnitt setzte ich mich dann raus auf die Terrasse, um den Moment der Erleichterung ein wenig intensiver zu genießen. Lange hatte ich dann nicht Zeit, denn um halb sieben holte mich Dad ab. Ich bekam daheim was zu futtern und pflanzte mich dann ein bisschen ins Internet. Dabei finalisierte ich meinen jüngsten Blogging-Genistreich, den ich in letzter Zeit auf den Zugfahrten per Laptop ertippselt habe. Ich werde nun auf dem Weg zur Arbeit immer ein bisschen zu den diversen Medienplayern sinnieren. Den Artikel über Winamp habe ich nun mal fertig, es werden noch ein paar folgen, die dann meine Blog-Lücken im Februar schließen sollen. Gegen halb neun war’s dann soweit: Dress an, Huhn auf den Kopf, Österreichfahne auf der Couch ausbreiten und auf Mike warten. Die Österreicher hatten in der Eishockey-WM das erste der beiden wichtigsten Matches gegen Kasachstan. Der Auftakt lief gleich nach Maß: kaum mehr als eine Minute gespielt erzielt Ulrich’s Martin den Führungstreffer. Grad der Richtige, Jesus.. aber die Vorarbeit war wirklich schön ;) Leider ging es nicht in dem Tempo weiter, denn die Kasachen waren in den Kontern sehr gefährlich und knallten uns auch glatt den Ausgleich rein. Auch im zweiten Drittel taten sich die Österreicher extrem schwer. Die Führungstreffer konnten sie jeweils in Unterzahl mit einem schönen Break erzielen, so richtig die Oberhand hatten sie aber wirklich nie. Außerdem glichen die Gegner immer nach kurzer Zeit aus, pfui. Immerhin konnte man mit einem kleinen Vorsprung ins dritte Drittel gehen. Dort dauerte es aber nicht lange, bis es 3:3 stand. Nun hatten die Kasachen wirklich klar das Hemd an. Sie spielten druckvoller und konsequenter, konnten aber Gott sei Dank auch nicht einnetzen. Letztlich waren es dann doch noch die zwei Ältesten aus dem österreichsichen Team, die den Sieg für uns drei Minuten vor Ende fixieren konnten: Ulrich und Brandner. So sehr ich unseren Rekordspieler auch belächle, heute spielte der Verteidiger wirklich groß auf und brachte einen brillianten Pass im Powerplay zustande, der eben zum Sieg führte. Jubel, Trubel, Heiterkeit – das war ein Kampf, Wahnsinn! Jetzt sind wir also noch voll dabei und müssen morgen gegen Polen nur einen Punkt holen, um aufzusteigen. Und da Mike, Hase und ich live vor Ort sein werden, werden uns die Jungs sicher nicht im Stich lassen ;)

Vor Jahr und Tag..

 
 

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