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Langsam und Theater

18. April 2006, 74 Mal gelesen.
 

Huch, arbeitsmäßig war das eher mühsam heute. Kein Wunder nach den Osterfeiertagen.. Naja, nach einem längeren Check der aktuellsten News bezüglich 3D, Compositing, etc.-Tutorials, tröpfelte alles so ziemlich vor sich hin. Nachmittags ging ich dann ins Labor, wo ich überlweise doch bis zum Schluss gegen technische Probleme kämpfen musste. Natürlich haben wir nach 2 1/2 Wochen noch immer kein Netzwerk im VR-Labor, komm mir langsam echt verscheißert vor. So musste ich halt wieder wie ein Irrer mit externer Festplatte herum hantieren. Für die morgige Präsentation war es relevant, alle passiven Stereo-Applikationen auf den anderen Rechner zu schaufeln, was sich als gar nicht so trivial erwies.

Gegen 16:00 kam noch Philipp wegen seiner Diplomarbeit vorbei. Wir gingen die Modelle durch, die er nach Vorlage des FH-Cafes erstellt hatte. Dabei ließ ich mir mal meine Bedenken bezüglich Lightwave bestätigen. Nämlich, dass man echt zu wenig Kontrolle über alles hat. Ich mein, die Subpatches sind ja gut und recht, aber ohne Erfahrung extrem unvorhersehbar. Eine sinnvolle Polygonreduzierung scheint auch kaum möglich zu sein. Da fehlt einfach die Variante, Edgeloops auszuwählen! Aber vielleicht komm ich im Laufe der konkreteren Arbeit ja auf ein paar Tricks drauf.

Am Abend ging ich nicht Volleyball, sondern ins Theater. Mum hatte noch 2 Gratiskarten übrig und so sind Riki und ich spontan mit ins AK-Theater die “Ziege” anzugucken. Was für ein schräges Stück. Ich bin ja nicht der Theatergänger, aber immerhin waren die letzten zwei Besuche durchaus extravagant. 39,90 war ja auch abgefahren, die Ziege gibt aber noch mal um einiges mehr Gas. Ist zwar schon recht lustig teilweise, aber prinzipiell eine Tragödie. Eine Ehefrau zerstört die halbe Inneneinrichtung und kommt zu allem Überdruss am Schluss noch mit einer toten Ziege auf die Bühne. Keine Fakes, alles voll authentisch. Wow. Bleibt schon hängen, auch wenn die Story recht komisch war. Ich mein, wenn’s die ganzen 80 Minuten um Ziegenfickerei geht, kann man sich vorstellen, wie bizarr das Ganze ist. Ich war aber recht positiv überrascht. Auch wenn ich die Essenz des Themas nicht blicke und zum Schluss ähnlich blöd guckte wie nach dem Film bei 39,90, war’s sicher nicht mein letzter Theaterbesuch ;-)

Schräg war dann der Weg nach Hause. Zuerst liefen wir an einem abartigen Graffiti vorbei: Ein Elefant trägt mit seinem Rüssel irgendein Antilopenteil oder so, das eine Astronauten- oder Gasmaske aufhat. Mui. Auf der Hauptstraße lag dann eine tote Katze. Huch, das hat nach der echten toten Ziege auf der Bühne ja grad gefehlt. Naja. Lustig dann die Mails von heute: Arbeit, Arbeit, Arbeit. Virgil, Anja und dann auch noch Markus. Alle drei wollten quasi gleichzeitig was von mir. Super Timing, oder? Gott sei Dank nix Großes, sodass ich eigentlich gleich alles erledigen konnte, damit ich’s hinter mir hab.

Nach einer kleinen Runde NHL gegen den Comp lauschte ich jetzt grad noch den Klängen der neuen Sportfreunde- Single. Find den Song jetzt nicht gerade so prickelnd, aber bitte. War auch ziemlicher Kontrast zu dem Song, den ich davor dauernd hörte: Anathema hat ein neues, recht episches Lied ins Netz gestellt. Die Jungs ham momentan kein Label, drum machen die so komische Dinge. Auch elend eigentlich, dass die keinen Vertrag haben, denn die letzten beiden Alben waren echt spitzenmäßig. Naja, jetzt läuft auch noch die neue Single von Placebo in diversen Remix-Varianten. Ich glaub ich zock noch eine Runde und geh heute mal etwas früher ins Bett, um morgen mal früher aus den Federn zu kommen!

Vor Jahr und Tag..

 
 

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