Laborgezeugsel, Besprechung, Volleyball
Das war ja wieder mal ein Drama heute Vormittag. Eigentlich wollte ich mich direkt auf mein immer noch bestehendes Benninger-Problem, sprich Stoff-Animation in 3D, widmen, aber dazu kam ich gar nicht mehr. Es gab nämlich noch das HMD-Problem zu lösen: für Phil hab ich ja den neuesten VR-PC bereit gestellt, damit er auch unabhängig von den anderen Rechnern eine saubere Möglichkeit zum Arbeiten und Rendern hat. Dies hatte zur Folge, dass ich das HMD komplett abstecken musste, weil sonst kein Signal an seinen Monitor kam. Es gab hier immer wieder Probleme mit den Signalen, mit nem anderen Monitor konnten wir ohnehin nur per VGA rein. Jetzt hab ich am Wochenende ja mit Ach und Krach zumindest den ursprünglichen Zustand herstellen können: HMD läuft und über meinen “3 in einem”-Monitor hatte ich die Kontrolle über den Rechner. Kurz nachgedacht.. wie wär’s denn, wenn einfach Phil diesen Monitor mit DVI-Eingang nimmt und ich den anderen, denn ich nutze sonst eh nur das VGA-Signal wegen der ganzen Splitter. Also stellte ich den Monitor auf den anderen Tisch und… nix ging mehr. Hahaha, typisch Computer. Ich hab sonst echt nichts umgestellt außer der physischen Position des scheiß Monitors und plötzlich kam kein Signal mehr. Ach ja, das Stromkabel hab ich versehentlich abgesteckt, sonst aber nichts und auch nach dem Einstecken blieb der Screen schwarz. Tolle Sache. Also schnell Neustart. Ich hatte dann das gleiche Phänomen wie am Freitag: die Grafikkarte sendete das Signal nur über den analogen Teil des DVI-Ausgangs und dadurch funktionierte auch das HMD nicht. Damit ich nun eine unglaublich spannende Geschichte nicht noch spannender mache gleich zum Ergebnis: de facto scheint es nötig zu sein, zuerst nur den linken Ausgang zu verbinden, um zu kapieren, dass hier ein digitales Signal verlangt wird. Erst danach ist es möglich, das andere Kabel auch noch zu verbinden. Ich musste dann interessanterweise die Ausgänge miteinander vertauschen, weil plötzlich der erste Monitor am anderen Ausgang lag. Keine Ahnung warum. Nach ein, zwei Neustarts funktionierte der Müll dann auch endlich und ich hatte sowohl Monitor als auch HMD vollständig lauffähig. Den alten Monitor steckte ich dann an den Master-Arbeitsplatz mit all den Switches und Splittern, was Gott sei Dank auf Anhieb funktionierte. Tja, womit man so seine Vormittage verbringen kann – faszinierend..
Der Nachmittag ging dann für das “Kinder in die Mitte“-Brainstorming drauf. Ich hab mich mit Philipp und Special Guest Birgit Hofer zusammen gesetzt und ein paar Ideen zu diesem Projekt diskutiert. Es geht um die Erhebung der Lebensqualität bei Kindern auf Basis einer spielerischen Web-Anwendung. Nicht allzu leicht, zumal die Rahmenbedingungen nicht wirklich klar waren. Aber ich denke, wir haben hier schon ein paar ganz gute Ideen entwickelt und Ansätze hervorgebracht. Hauptproblem ist nun definitiv die Illustration an sich. Ich denke, mit 3D und einem coolen Comic-Shader könnte man schon sehr viel erreichen. Je nach Zeitpensum könnte ich vielleicht das eine oder andere Element selbst erstellen, vorerst werde ich aber mal ein paar frei verfügbare Modelle checken und einen Look generieren. Dann sieht man weiter. Nun, ich fuhr wie gehabt nach der Arbeit nach Tosters, um zu futtern. Wir plauderten noch über das Wochenende, ich setzte mich noch ganz kurz in den Massage-Stuhl und fuhr dann nach Gisingen zum Training. Ziemlich verdutzt hab ich geguckt, als vor der Halle lauter Crocodiles-Spieler standen, die ich auch nur zum Teil kannte. Bernd kam dann grad mit dem Hallenschlüssel und los ging’s in die Umkleidekabine. So langsam trudelten auch unsere eigenen Leute ein und wir waren letztlich unglaubliche 17 Spieler! Wirklich absurd. Nach dem Einspielen und Einschlagen wollte Hannes eine Übung mit uns machen, was aber an der Größe der Gruppe scheiterte. Also machten wir dann doch ein kleines Dreimannschaftsturnier. Ich kam mit vier Noflern in das einzige Fünferteam, wir hielten uns aber überraschend gut, muss ich sagen. Hat schon ziemlich Spaß gemacht. Anschließend spielten wir noch drei Sätze Nofels gegen Green Cabs. So richtig toll spielte keiner von uns, dafür dass die Gegner aber in der Bundesliga bleiben möchten, waren sie grad noch ein Eck schwächer. Teilweise lief’s eh ganz gut und so kam es auch zu tollen Ballwechseln. In einem Satz fegten wir sie aber regelrecht weg, va. weil ihre Annahme verdammt schwach war. Ich kam nicht allzu viel zum Angriff, dafür klappte diesmal der Block umso besser. Sogar den Killer-Polen hab ich mehrere Male erwischt, worauf ich besonders stolz bin. Denn der Bursche ist echt der Oberfreak, wow, der knallt die Murmeln um die Ohren, dass es nur so raucht *Huldigung* Nach knapp 2 1/2 Stunden war dann aus und ich fuhr mit dem Auto heim, wo ich noch ein bisschen zockte…
Vor Jahr und Tag..
- Datum: 18. März 2008
- Kategorie: Allgemein
- Wortanzahl: 766 Wörter