Beachen, Homeoffice und Poolbarkonzert
Am gestrigen Dienstag haben wir es dann nach ewigem Hin und Her doch noch auf den Beachplatz geschafft. Echt übel, dass bei solch genialem Wetter nicht fix die vier Leute zusammen kommen
So standen wir anfangs tatsächlich nur zu dritt da, ehe noch spontan eine vierte Person motiviert werden konnte. Letztlich waren wir dann eh zu fünft, worüber wir alle froh waren. Denn es war gerade noch übertrieben heiß und somit verdammt anstrengend. Die etwas mehr als neunzig Minuten machten jedenfalls ordentlich Spaß, auch wenn es mir nicht übermäßig gut lief. Mein Angriff wird echt von Mal zu Mal mieser, bin ja gespannt, wie ich dann in der Halle rum mopsen werde. Nächste Saison wird ohnehin interessant, da wir ohne Hauptangreifer Hannes antreten müssen. Das blühte uns zwar ohnehin schon am Ende der vergangenen Saison und eigentlich klappte es ohne hin gar nicht mal so schlecht, aber er war halt doch immer der einzige Punktegarant. Na, wir werden es ja sehen. Nach dem Beachen fuhr ich dann jedenfalls gleich heim und setzte mich mit Riki noch auf die feine Terrasse, ehe ich dann noch so gegen zehn unter die Dusche hüpfte.
Heute gönnte ich mir einen kleinen Home Office-Tag, der erst etwas später richtig in Gang kam, aber dafür auch länger dauerte. Nach dem Aufstehen wollte ich mich erst noch um meinen Home Theater PC kümmern und installierte dort sämtliche neue Treiber. Ich habe dort das Windows XP 64bit installiert, was sich teilweise doch auch noch etwas als mühsam heraus stellt. Wie auch immer. Im Anschluss legte ich dann aber ordentlich mit der Arbeit los. Zuerst finalisierte ich endgültig den Call for Participation für den nächstjährigen Usability Day. Dieses Mal sind wieder Megi und ich mit der Organisation betraut worden und daher kümmerte ich mal intensiv um die Einladung, wo ich selbst sogar drauf abgebildet bin
Es galt jetzt noch vor meinem Auslandsaufenthalt den Druck und Versand zu organisieren. Ich hoffe, das passt nun alles. Danach bereitete ich das erste Seminar der 3D Grundlagen vor. Wir haben uns heuer dazu entschlossen, trotz der guten Ergebnisse in den letzten beiden Jahren alles umzukrempeln. Das Problem bisher war nämlich immer, dass es einige wenige Freaks gibt, die sich wirklich damit beschäftigen und einen großen Teil, dem die Sache am Arsch vorbei geht oder der sogar richtig frustriert ist. Wir wollen nun aber 3D als omnipräsent und für jedermann relevant etablieren. Daher sind wir von der Erstellung kurzer netter Filmchen abgekommen und fokussieren uns auf die Anwendungsgebiete und insbesondere Synergien mit anderen Medien. Im ersten Seminar soll nun Maya für einen kurzen Motion Graphics-Clip genutzt werden, der in After Effects feingeschliffen und mit 2D-Elementen kombiniert wird. Ich habe hier nach einem konkreten Tutorial von Videocopilot gearbeitet, das aber so nicht 1:1 umsetzbar ist. Daher benötigte die Ausarbeitung wirklich viel Zeit und Herumexperimentieren. Ich muss das Ganze auch zeitlich noch ordentlich abstecken, denn derzeit habe ich wohl noch zu viele kleine fortgeschrittene Dinge eingebaut.
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Am Abend ging ich dann mit Mike zur Poolbar. Bisher hat es sich leider noch nicht ergeben ein Event dort zu besuchen. Am interessantesten wäre wohl der Mittwoch mit Gratiseintritt und Ländle Bands gewesen, an dem wir aber schon was vor hatten. Leider versäume ich heuer auch wieder Calexico, die genau an meinem Abreisetag kommen und tja, nach dem Urlaub ist das Festival dann eh gleich mal vorbei. Zumal am zweiten Augustwochenende ja noch das Lustenau Open Air ansteht. Na, was soll’s. Das heutige Konzert der Dropkick Murphys wollte ich mir jedenfalls nicht entgehen lassen und dankenswerter Weise ließ mich Mike nicht alleine. Um halb neune war an der Kassa und im Außenbereich schon die Hölle los, Holy Moly. Wir genossen noch über eine Stunde den lauen Sommerabend bei einem Getränk und tauschten Urlaubserfahrungen und -pläne aus. Er war ja bis gestern noch mit Bella in Island und hatte einiges zu erzählen. Irgendwann guckten wir dann doch noch rein und bekamen gerade den letzten Akkord der Vorband mit. Bereits während des Soundchecks war abzusehen, dass es wohl unerträglich heiß werden würde und wir wurden nicht enttäuscht. Um 22:10 beschallte das fas schon theatralische Intro den bis zum Bersten gefüllten oberen Stock. Der Dudelsackmann betrat die Bühne, setzte noch zu zwei drei Melodien an, ehe die Hölle ausbrach. Die Band schlug in ihre Saiten und der Mob pogte drauf los. Bereits nach dem ersten Song war das T-Shirt triefend nass, und zwar nicht nur vom eigenen Schweiß
Die Verhältnisse waren echt total beschissen, aber die Stimmung super. Die Jungs aus Boston gaben von Anfang bis Ende Vollgas und vergönnten uns gerade mal zwei langsamere Songs zum Verschnaufen. Zwischendurch musste ich aber ohnehin immer wieder mal zur Seite stehen und den herum hüpfenden Mob nur beobachten, da die schlechte Luft und die Anstrengung zu viel für meine alten Knochen waren *grins* Beim letzten Song vor den Zugaben wurden dann sämtliche Mädels auf die Bühne gelassen, was echt ziemlich cool ausgesehen hat. Bei der Zugabe türmten dann dafür die Jungs die Bühne. Da ich ohnehin grad vorne stand nutzte ich die Chance und sprang auch rauf. Oben wurde noch ein bisschen rum geschubst, wobei die Sache doch nicht ungefährlich war. Hätte ich den Text der Songe gekonnt, hätte ich gemütlich ins Mikro brüllen können *g* Kurz vor Mitternacht war die Show dann vorbei. Es war extrem intensiv und absolut sehenswert, aber sowas von verschwitzt war ich echt selten. Hier noch ein ganz kultiges Video: die Mädels auf der Bühne werden dem Sänger wohl zu aufdringlich, daher kommt er zu uns ins Publikum runter
Bei der Zugabe stürme ich dann wie Dutzende andere selbst die Bühne.
Vor Jahr und Tag..
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- Datum: 15. Juli 2009
- Kategorie: Arbeit, Ausgang, Event, Sportliches, Volleyball
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