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Intertech und Tupperware

15. Mai 2009, 63 Mal gelesen.
 

Heute Nachmittag war ich für den Dienst auf der Intertech eingeteilt. Ich erinnere mich, dass wir die Sache vor vier oder fünf Jahren viel größer aufgezogen hatten. Damals transportieren wir das komplette MoCap-System zur Messehalle, außerdem mieteten wir einen 3D-Beamer samt Leinwand, etc. Ich war auch deutlich länger vor Ort, um den Passanten das Virtual Prototyping näher zu bringen. Das war schon ein ordentlicher Aufbau, der wirklich sehr viele Passanten neugierig gemacht hat. Heuer integrierten wir uns in den Zyklus der Produktgestaltung, welcher an der Außenwand eines kreisförmigen Messestandes mit Hilfe diverser Videos und Plakate vermittelt wurde. Dazu hat das UCT das Haptikgerät platziert, um ein bisschen was für die Besucher zu bieten. Tatsächlich stürzten sich doch etliche Leute auf das Gerät und waren ganz baff aufgrund des eindrücklichen Erlebnisses. Zwar liefen nur die Standarddemos, aber gerade das Fühlen des Schwamms und verschiedener Oberflächenstrukturen kam absolut gut an. Was ich so dazu erzählte, von wegen Anwendungsgebiete, Dienstleistungen, Zusammenspiel der anderen Forschungszentren, Studium, etc. interessierte dabei aber doch nur die Wenigsten ;) Anyhow, die vier Stunden vergingen eigentlich recht rasch, wobei ich schon froh war, dass mein Einsatz dieses Mal zeitlich derart begrenzt war.

TupperwareAm Abend fuhr ich dann mit Riki, Bernd und Hanna zu Jonny nach Lustenau, wo bereits eine Horde Verwandtschaft auf die große Show wartete. Jawoll, die beiden Gastgeber luden zur großen Tupperwareparty und ich war doch gnadenlos wieder mal mit von der Partie. Als hätte ich nicht damals vor zwei Jahren bei Hannes genug gekauft (siehe Volleyball Tupperware). Der Fokus lag heute aber auch bewusst auf dem Sozialen, von meiner Seite her hätte man das Ganze auch als Aperol-Party bezeichnen können *grins* Die Vorführung der Ware hat dann aber doch auch richtig Spaß gemacht, zumal von den Herren der Schöpfung doch immer wieder mal ein bissiger Kommentar à la “Ich hasse Plastik” und so gekommen ist. Zu den Produkten habe ich spätestens seit dem Kauf des Dosenöffners ein gespaltenes Verhältnis. Ja, dieser Fehlkauf hängt mir immer noch nach und wird auch bei jeder Gelegenheit breit getreten. Um’s kurz zu machen: es gibt praktisch keine Dosen mehr, für die man solch ein Gerät überhaupt noch bräuchte. Pfui. Und dabei war das Teil natürlich schweineteuer. Der fahle Nebengeschmack eines jeden Tupperwareprodukts übrigens. Die Preise sind definitiv massiv überhöht. Positiv zu bemerken sind sicherlich die ganzen praktischen Ideen, die in die Produkte eingeflossen sind. Keine Frage, da sind ein paar nette Dinge dabei. Hätte ich keinen Eisbereiter, hätte ich vermutlich bei den Eiswürfelbehältern zugeschlagen. Hätte ich kein eigenes Gemüsefach, wäre vermutlich der Vitaminspion auf der Einkaufsliste gelandet. Würden bei uns im Kühlschrank der Käse nicht monatelang halten, bräuchte ich vermutlich die Käseglocke. Die drei Produkte zusammen gerechnet und man könnte sich eh fast einen vernünftigen Kühlschrank leisten *grins* Anyhow, der Kässpätzler könnte dann doch noch auf meinem Bestellzettel landen, da das Ding einen recht vernünftigen Eindruck macht und die klassischen Knöpfler echt übel zu handhaben sind. Dass das Teil scheiße aussieht ist in dem Fall auch nicht besonders relevant. Nach der Vorführung machten wir dann noch den genialen Weißwein von der Vinobile auf, der seinen Pomelo-Geschmack dann aber erst mit der richtigen Temperatur entfaltete. Um 2:00 Uhr führte uns schließlich Hanna liebenswürdigerweise nach Hause.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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