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Ne kleine feine Wanderung

14. Oktober 2007, 50 Mal gelesen.
 

Der Tag startete gleich mit dem Herrichten einer leckeren Jause und dem Packen des Rucksacks. Kurz nach zehn waren wir zwei dann auf dem Weg zum Furkajoch. Gestern stand noch eine Wanderung mit Smikis zur Debatte, doch die Ansprüche waren hier va. für Riki deutlich zu hoch, weshalb wir dann halt doch allein unterwegs waren. Auf der Fahrt ist uns eingefallen, dass wir Sandy noch fragen hätten können, aber naja, zu spät. Kurz nach elf waren wir schließlich oben und fanden auch einen guten Parkplatz in einer Wiese neben der Straße. Konnten diretissimo zum Fürkele hinauf steigen, wo wir uns dann überzeugen konnten, dass wir richtig sind und die angeschriebenen Zeiten ganz unseren Vorstellungen entsprechen. Wie uns Mike empfohlen hatte, starteten wir gleich rechts rauf zum Portlahorn. Es geht schon immer ein bisschen aufwärts, aber bis auf den Anfang recht harmlos. Der gratige Weg ist dazu noch richtig cool und schon bald haben wir unseren ersten Gipfel erreicht, wo wir auch ne kleine Pause machten. Dann ging’s aber bald weiter zum Sünserjoch hinunter und wieder ein bisschen hinauf Richtung Sünserspitze. Viele Höhenmeter waren nicht mehr zu machen, die steileren Strecken waren auch recht kurz. Ein bisschen krass war maximal die unglaubliche Anzahl an Deutschen. Die scheinen echt überall alles zu belagern, ich behaupte, dass etwa 70% der Wanderer aus dem schönen nördlichen Nachbarland kommen. Schon fraglich, wie die da her finden, zumal das jetzt nicht grad der nächste Weg ist. Grad die Fahrt über Laterns und so ist doch ziemlich mühsam. Na, wie auch immer. Am Gipfel sehen wir nun auch die nördlichen Berge, die allerdings von üblem Dunst bedeckt sind. Ganz anders präsentiert sich der schöne Süden (wundert das jetzt wen..?) – herrliches Panorama auf die Bergketten. Wir genossen unsere Jause und lagen noch ein wenig in der Sonne. Wurden noch richtig rot im Gesicht, hätte ich mir nicht gedacht, dass da im Herbst noch so viel Kraft dahinter steckt. Überhaupt war es sehr angenehm warm und maximal am Gipfel ein wenig windig. Der Rückweg war dann mit 1 1/2 Stunden angeschrieben, wir schafften das aber problemlos in der halben Zeit. Schritten ziemlich zügig über Stock und Stein, Sumpfgebiete und Co und waren kurz vor drei bei der Alpe. Kurzerhand beschlossen wir, dort noch einzukehren und was zu trinken. Als wir da so sitzen, kommen plötzlich zwei bekannte Gesichter den Weg herauf: Bernd und Hanna. Holy Moly, da schauen wir mal blöd. Sie zeigen uns ihre geplante Route im tollen Wanderbuch. Siehe da, sie laufen genau den gleichen Weg wie wir – nur halt mit 4 Stunden Zeitverschiebung *lol* Schon krasser Zufall, dass man sich grad so trifft, schräg.


Gegen halb vier fuhren wir dann nach Hause. Ich machte mir gleich noch einen Mojito, den ich fein auf der Terrasse genoss. Die Sonne war noch schön da, allerdings brachte der Wind doch eine gewisse Kühle daher, weshalb wir dann doch hinein saßen. Zuerst aber mal ab unter die Dusche und danach ein bisschen Abliegen, war doch ein klein wenig anstrengend, auch wenn uns der Pedimeter von Riki nur 2 Stunden 10 reine Laufzeit attestierte. Naja, lagen also ein bisschen rum und wagten uns gegen 19:00 wieder auf. Ich schob uns zwei leckere Wagnerpizzas in den Ofen. Da sie grad im Angebot waren, ham wir uns 3 Stück gekrallt gehabt und legten nun “Grüner Spargel” und “Gemüse” in den Ofen. Absolut genial, oberlecker muss ich sagen! Hab danach noch ein bisschen telefoniert, um unseren geplanten Wochenendaufenthalt in Innsbruck zu fixieren. Leider ist Hase an dem WE gar nicht vor Ort, aber zumindest den Schlüssel konnte ich mir über Filipe organisieren. Wir saßen dann noch ein bisschen im Wohnzimmer. Ich musste mich unbedingt noch um mein neues Handy kümmern. Und zwar hatte ich die große Idee, jedem Kontakt einen eigenen Klingelton zu geben. Bei manchen fällt das natürlich etwas schwer bzw. ist es schlichtweg nicht notwendig. Aber ich konnte mir gewisse Dinge nicht verkneifen: selbst wenn Ollzy schon jahrelang nicht mehr angerufen hat, musste ich ihm “So sind wir” von den onkelz zuweisen. Und so war mein Vorhaben recht aufwändig. Für jeden ein passendes Lieder überlegen und dieses dann evtl. sogar noch runterladen und dann zuschneiden. Ich hab dann aber mal die wichtigsten Kontakte geschafft und ging gegen Mitternacht ins Bett.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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