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Reflect-Camp: the Beginning

14. August 2008, 27 Mal gelesen.
 

Habe heute noch gemütlich ausgeschlafen, da ich ja bereits im Urlaub bin wegen des Reflect-Camps. Am Vormittag erledigte ich noch ein paar Dinge, ehe ich mich dann auf den Weg nach Dornbirn machte. Und hier sorgte ich schon für die erste große Action heute: kurz nachdem ich aus dem Zug in Schoren ausgestiegen bin, merkte ich, dass ich mein Handy auf dem Sitz liegen gelassen hatte. Na, super Aktion wieder! Also lief ich nicht zur FH, sondern gleich zum Hauptbahnhof. Hab dem Burschen am Schalter mein Problem erklärt, der dann auch ohne großem Zögern in Bregenz angerufen hat. Der Zug fuhr dort gerade ein und so konnte ein Schaffner gleich mal den Waggon durchforsten. Nun saß ich also mal zehn Minuten auf Nadeln, bis der nächste Anruf getätigt wurde. Leider ohne erfreuliche Nachricht: das Handy wurde nicht gefunden. Der Schaltertyp erklärte mir dann, wo in Bregenz Fundgegenstände aufbewahrt werden und ich solle doch am Nachmittag mal hingehen. Ich wollte dann eigentlich eh schon gehen, fragte dann aber doch nach der Telefonnummer dieser Fundstelle. Da er die nicht direkt wusste, rief er nochmals am Schalter in Bregenz an. Ja, wie denn die Handynummer wäre.. Kunde.. Handy.. Ah ja? Abgegeben? Ah, dann bitte mit dem nächsten Schnellzug nach Dornbirn retour. Juhuuuuu! Manno, fiel mir ein Stein vom Herzen. Das Handy wurde doch abgegeben und ich musste mir keine Sorgen um die Sperrung und was weiß ich alles machen. Welch Erleichterung, die ich dann gleich mit einem feinen Eis auf dem Weg zur FH feierte. Bis 13:00 Uhr gab’s dort dann noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen, ehe wir uns ins Cafe Schräg begaben.

Camp-EmpfangDort startete dann das offizielle Treffen aller Workshopleiter des Reflect-Camps. Jonny hat nochmals ein paar Infos in die Runde geworfen, genauso wie Namensschilder und Telefonkärtchen. Danach stand bereits der Empfang und Transport der Teilnehmer zum Zanzenberg statt. Ich bat Shuttlemeister Michael, mir das Handy vom Bahnhof abzuholen, was auch prima geklappt hat. Inzwischen hatte ich auch schon Anrufe und wie ich später checkte auch einige abgehende Anrufe. Da wollte offensichtlich der Finder Leute aus meinem Telefonbuch kontaktieren. Lustigerweise natürlich grad auch Leute, mit denen ich nun wirklich nicht allzu viel zu tun hab. Letztlich erfuhr dann jedenfalls unser Nachbar in Tosters von der Sache, der wiederum meinen Dad informierte und so wusste bald halb Tosters von der kleinen Reise meines Handy durch’s Unterland ;) Ich pendelte dann ein bisschen zwischen Empfang und VR-Labor hin und her, fand aber nie wirklich einen Platz im Shuttle. Erst kurz vor vier wurde dann der Großteil der Betreuer hochgefahren, wo vorerst auch nicht viel zu tun war. Einige Teilnehmer bauten noch ihre Zelte auf, was wir aus sicherer Distanz beobachteten *g* Irgendwann packten wir mal ne Frisbee aus und begannen mit den großen Spielen. Immer mehr Leute gesellten sich zu uns und letztlich waren wir eine richtig große Truppe, die sich im Kreis die Scheibe zuwarfen oder das zumindest versuchten. Wer das Teil nicht fängt, muss in die Mitte und dort versuchen, die Würfe der anderen abzufangen, um wieder in den Kreis zu dürfen. Im Prinzip ne lustig Sache, allerdings musste man drinnen nicht viel tun, weil sich eh bald einer fand, der das Plastikteil nicht fangen konnte und daher eh in die Mitte musste. Tjo.

Um halb sechs stand dann die kleine Einführungsbesprechung der Workshops statt. Irgendwie wusste aber außer uns Leitern wohl niemand davon und der Chefe war auch nicht zugegen. Also hab ich mich mal ein bisschen aufgeplustert und zum Rapport gepfiffen und geschrien. Mit Hilfe der anderen trotteten dann eh so langsam alle Kiddies zu uns und wir konnten in Kleingruppen die verschiedenen Themen durchgehen. Ich hatte sechs Leute bei mir am Tisch und laberte einfach mal drauf los. War irgendwie schwierig und auch nicht sonderlich sinnvoll, weil sich wohl niemand vorstellen konnte, wie das Tool mit dem wir arbeiten ausschaut und was man wirklich damit machen kann. Aber ich hab jedenfalls mal versucht, das Thema “Alkohol” in die Köpfe zu pflanzen – nicht, damit sie heute Abend gleich drauf los saufen, sondern damit sie sich ein paar Gedanken darüber machen und vielleicht schon eine kleine Geschichte drum herum generieren. Nach einer halben Stunde war dann die Sache gegessen und wir machten uns ans richtige Essen. Es wurde groß aufgegrillt und ich holte mir gleich mal Maiskolben, Paprika, Zucchini und ein bisschen Haloumi. Letzterer fand auch bei den Fleischmeistern ordentlich Absatz, weshalb der Käse nicht lange zu haben war. Bei meinem zweiten Trott zum Buffet holte ich mir dann halt nur noch das Gemüse, das wirklich ganz lecker war. Ich plauderte dann hauptsächlich mit Gerti, die mit mir zu FH gegangen ist. Außer einer kurzen Begegnung letztes Jahr ham wir uns eigentlich nie mehr gesehen und so gab es doch einiges zu erzählen. War noch ne ganz nette Sache, bis dann der Grill abgestellt wurde und ein großes Feuer angeworfen wurde. So langsam verschwanden die Workshopmeister aber und so kurz nach neun nutzte ich auch die Möglichkeit, mit Mylchen nach Hause zu kommen. Ich ging dann auch beinhart gleich um zehn ins Bett, weil ich ein bisschen Kopfweh hatte. Leider hörte das nicht auf und hielt mich in der Nacht mehrere Stunden wach – trotz Tabletten. War dann eine echt beschissene Nacht, pfui :(

Vor Jahr und Tag..

 
 

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