Massive Working bis in die Nacht
Hab mich heute sehr intensiv an die Benninger-Animation gesetzt. Zwischendurch schon mal kleine Päuschen, aber im Großen und Ganzen Extreme Home Office
Was mich leider weiterhin noch fuchst, ist das Final Gather Map-Problem. Egal, was ich einstelle, es sieht immer kacke aus, sobald ich mit mehreren Rechnern die gleiche Sequenz rendere. Bleibt die Kamera ruhig, gibt’s weniger Probleme, aber sonst ist es echt übel. Ich hab lange recherchiert und auch mal den Trick probiert, jedem Material eine amb_occlusion-Textur auf den Ambient-Kanal zu legen. Zumindest kann man so sehr schön den Kontrast steuern. Ich kann zB einfach den Schwarzwert negativ einstellen und somit werden alle schattigen Stellen noch dunkler. Das finde ich mal ne ganz hübsche Sache und tatsächlich kommt es normalerweise auch nicht zu irgendwelchem Flackern. Sobald ich aber zB Frame 1-10 an dem Rechner und 11-20 am anderen rendere, gibt es ganz üble Sprünge in den Schatten beim Übergang von 10 auf 11. Nun habe ich eine riesige 150 MB-Map erstellen lassen – von nur einem Rechner und inzwischen auch wirklich für jeden Frame, da’s mit jedem zehnte Frame ganz üble Artefakte gegeben hat. In den Renderglobals kann man einstellen, dass man nur die Map berechnen möchte, ohne Bild und dann geht die Sache eh recht schnell und fein. Dann muss ich bei den Renderern “freeze” FG Map einstellen und die Sache sollte laufen. Sprünge gibt es tatsächlich keine mehr, aber die Qualität ist extrem lausig. Keine Ahnung, ob ich beim FG Map erstellen die Accuracy noch deutlich erhöhen müsste – lustigerweise wird aber ein Einzelbild mit den gleichen Einstellungen wirklich sauber. Nur beim Freezen passt’s nicht mehr. Tolle Sache. De facto wird’s nun trotz aller Tricks und Möglichkeiten, die es für solche Situationen gäbe, darauf hinauslaufen, dass ich eine komplette Kamerafahrt nur von einem Rechner am Stück rendern lasse. Nachdem ich jetzt die Partikel in einen eigenen Renderlayer gesteckt hab und normal mit dem Software Renderer berechnen lasse, wird die Sache auch viel schneller und weniger dramatisch. Mal sehen, wie ich’s dann im Endeffekt mache.
Jedenfalls hat mich das alles ziemlich gefuchst. Eigentlich wäre heute ja Beach-Dienstag, aber ich hatte echt keinen Nerv dafür. Dennoch fuhr ich zumindest schnell nach Tosters runter, um wie vereinbart dort was zu essen. Danach spurtete ich aber wieder diretissimo nach Tisis rauf, um weiterzuarbeiten. Letztlich hängte ich bis 3 nachts oder so vor den Szenen und versuchte, alles auf Vordermann zu bringen, damit der Rendercluster am morgigen Feiertag auch was zu tun bekommt.
Vor Jahr und Tag..
- Reflect-Camp: the Beginning - 2008
- Präsentation und Exkursion - 2006
- Datum: 14. August 2007
- Kategorie: Allgemein
- Wortanzahl: 411 Wörter