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Onkel Andys Tagebuch
  

Besprechungen und Pizza

12. November 2008, 7 Mal gelesen.

Auch heute ging es bereits um 9:00 an der FH los. Das bedeutet, dass ich um 7:00 auf musste und doch glatt mal die Wohnung zusammen mit Riki verließ. Ich führte sie noch schnell zum Spital, brachte das Auto zu meinen Eltern und schipperte mit Bus und Zug nach Dornbirn. Ich ging dann mit den nicht wirklich vollzählig anwesenden Studenten ihre Mediensynergie-Arbeiten durch. Teilweise war es doch erschütternd, wie wenig hier passiert ist. Ich meine, nach einem Monat noch am Drehbuch zu hocken ist schon ein bisschen kläglich, zumal in zwei Wochen die Lehrveranstaltung eigentlich beendet ist. Verdammt, hier ham wir wieder mal zu wenig Druck ausgeübt oder ich weiß auch nicht. Jedenfalls müssen wir jetzt halt beim nächsten Mal auf jeden Fall eine Präsentation der Arbeiten verlangen, damit hier auch wirklich was vorwärts geht. Bisher hab ich das Gefühl, dass außerhalb der zwei, drei Vormittage, die wir im PC-Pool verbrachten, nicht wirklich was gearbeitet wurde. Naja, vielleicht wird’s ja noch - hoffentlich.

Am Nachmittag hatten wir dann ein ausführliches Gespräch mit einem Gastprofessor über ein mögliches größeres Projekt. Und zwar geht es um e-learning mit Hilfe von Avataren, wozu wir ja auch schon ein Paper verfasst haben. Wir erhielten dabei ein paar sehr interessante Eindrücke in das Gebiet des non-verbalen Verhaltens. Einige doch interessante Studien zeigen auf, wie viel Unterschied beispielsweise nur die Neigung des Kopfes machen kann. Das ist schon eine ganz interessante Geschichte, allerdings stellte ich dann doch die Frage, wie wichtig die absolute Bewegungs-Optimierung eines von einem Avatar vollzogeneen Arbeitsvorgangs im Zusammenhang mit einem Lerntool ist. Ich denke, hier gibt es sicher noch einiges zu konkretisieren.

Ich fuhr dann mit dem 18:00 Uhr-Zug und war auf Grund der Verspätung erst um Viertel vor sieben daheim. Mit Riki ging ich dann diretissimo in die Pizzeria Mario ein paar Häuser weiter. Ich hatte irgendwie extremen Hunger, obwohl ich mir zu Mittag noch einen genialen Börek gegönnt habe. Irgendwie weiß ich ehrlich gesagt eh nicht, warum wir doch immer wieder zu dem Pizza-Meister gehen. Effektiv habe ich nämlich noch nicht ein Mal erlebt, dass eine Bestellung komplett korrekt abgewickelt wurde. Ob man ne große oder kleine Pizza bekommt ist sozusagen ein kleines Lotteriespiel - vermutlich macht sich der Chefkoch jedes Mal einen riesen Roulette-Spaß in der Küche. Kommt rot, gibts ne kleine Pizza, bei schwarz macht er ne große und wenn mal die Null kommt, kommt frisch gleich die komplett falsche Pizza. Bei meiner Pizza heute ist die Kugel wohl leider auch auf der ungeliebten grünen Zahl gelandet, denn ich hab das Teil gleich mal mit Schinken geliefert bekommen. Danke, nein. Die Ersatz-Ration ließ wenigstens nicht allzu lange auf sich warten und war dann eh gewohnt lecker. Zur Nachspeise gönnte ich mir noch eine Portion Panna Cotta.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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