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Autodesk, Powerpoint, T-Mobile und Viren – alles Kacke

12. August 2008, 74 Mal gelesen.
 

Ich habe mich heute ein bisschen intensiver mit dem Thema Storytelling beschäftigt. Zum einen brauche ich das für das kommende Camp, zum anderen möchte ich hier auch einiges im nächsten 3D-Semester der Bachelors einbringen. Edi hat mir seine Unterlagen vom damaligen Wahlpflichtfach gegeben, zu denen er auch einige Filmbeispiele zusammen getragen hatte. Weiters kümmerte ich mich dann noch um Maya und die Softwarelizenzen für die FH. Bin mir eh nicht klar darüber, warum ich das mache, aber naja, ich möchte halt auch Zugriff auf das Onlinesystem, um ständig aktuellen Content herunterladen zu können. Der Autodesk-Service ist dabei eine einzige Katastrophe. Es ist einfach unglaublich, was ich hier schon erlebt habe – für gewisse Dinge sind die Distributoren zuständig, für andere wieder nicht. Plötzlich landet man bei irgendeiner Firma, von der man nie was gehört hat, die aber bei der Account-Umstellung helfen soll. Bis zu dem Zeitpunkt, wo es dann heißt, man muss sich direkt an Autodesk wenden, da es sich um sensible Daten handle. Ich bin nun sage und schreibe ohne Übertreiben seit einem Jahr mit allerhand Leuten in Kontakt, nur um meinen Account so herstellen zu lassen, dass ich wieder normal Zugriff auf 3ds Max und Maya-Content habe. Bis heute hat es noch niemand auf die Reihe gebracht, mir einen funktionierenden Account zu erstellen. Zu oft schon habe ich versucht, mich einzuloggen. Ich habe mir sogar automatisch ein neues Passwort zustellen lassen, doch nicht mal mit diesem konnte ich mich anmelden. Einfach unheimlich. Jetzt habe ich auch noch wegen der aktuellen Netzwerklizenzen angefragt. Immerhin sind diese ja auch noch ausständig. Keine Ahnung, warum man hier überall hinterher laufen muss. Ich meine, wenn wir schon einen Wartungsvertrag haben, könnte man doch auch die automatische Zusendung von Lizenzinformationen erwarten. Nichts da. Und dann kommt noch der Hammer: für jeden Scheiß muss man irgendwelche Informationen recherchieren. So wollten die Autodesk-Leute sämtliche Vertragsnummern und Seriennummern, die wir eigentlich nie erfahren haben. Ich meine, wenn wir denen schon die Adresse, etc. bekannt geben, sollten die doch selbst fähig sein, diese Infos nachzuschlagen. Nichts. Und genauso läuft es nun mit den Lizenzen. Als wären das die ersten Anforderungen, die wir gemacht hätten, unpackbar. Jetzt muss ich wieder MAC-Adresse, Servername und was weiß ich noch herausfinden. Unreal. Das Aufsaugen aller Hersteller hat den Burschen wohl wirklich nicht gut getan. Kein Wunder, dass hier in der Administration einiges schief läuft, wo doch plötzlich das ganze Lizenzsystem von Millionen weiteren Kunden unter einem Dach durchgezogen werden muss. Tja, das Drama bei den Software-Giganten…

Powerpoint PilzeAm Abend musste ich dann Riki beim Dia der Woche helfen. Sie muss übermorgen eine kleine Präsentation zum Thema Knollenblätterpilz machen. Barbara ist noch gegen sieben Uhr aufgetaucht, um ein bisschen zu helfen. Ich hab derweilen den Spinatstrudel vom Hofer in den Ofen geschoben und einen feinen Salat gemacht. Das Dressing wurde aber nicht ganz so grandios, weil ich kein French Dressing mehr und es mit der Minze doch ein bisschen übertrieben hatte. Besonders ekelhaft war dann eigentlich der Schafkäse, den ich beim Lidl gekauft hatte. Manno, also Finger weg von Lidl-Käse, das ist alles Schrott! Na, dafür war der Strudel ganz gut. Zu dritt futterten wir also mal alles weg, dann verließ uns Barbara und wir zwei werkelten an der Präsentation herum. Als besondere Herausforderung entpuppte sich das Suchen von Pilzbildern. Auf den ersten beiden Folien kommen jeweils vier verschiedene Pilzsorten vor. Die erste Seite beschreibt die wichtigsten Knollenblätterpilzarten, wozu man ja noch recht einfach Bilder finden konnte. Auf der zweiten Seite wurde es dann aber happig. Hier waren vier verschiedene Arten gelistet, die leicht mit dem Knollentyp verwechselt werden können. Vom Täubling über den Champignon bis was weiß ich was. Das Brillante an der Sache ist, dass es pro Pilzart etwa nochmals bis zu zwanzig Unterkategorien gibt. So gibt es neben dem grünen Täubling auch noch den gelben und roten, sowie den Frauentäubling oder auch den Schirmtäubling oder was weiß ich. Das wirklich Absurde an der Sache ist, dass alle Unterkategorien einfach völlig anders aussehen. Und das nicht nur farblich, nein auch vom Stil und Schirm her – das macht die Geschichte doch ziemlich absurd. Nun war es halt besonders schwierig bei diesen vier Sorten jeweils ein Foto zu finden, das auch wirklich dem bösen Knollenmann ähnelt. Denn sonst wird die Sache halt peinlich. Ich wollte eh schon fast aufgeben und es doch bei einer bildlosen Folie belassen, aber letztlich haben wir doch passable Bilder gefunden. Danach räumten wir mal ein paar Folien auf, kürzten Texte, fügten kleine Grafiken ein und motzten va. eine besonders mörderische Folie ein wenig auf. Hierbei handelte es sich um den Beipacktext eines Medikaments. Diesen schrieb ich auf das Verpackungsbild ganz klein und ließ die wichtigen Passagen langsam von links nach rechts auf den leeren Teil der Folie fahren. Dabei ärgerte ich mich wieder mal über das Powerpoint 2007. Das neue Office ist ohnehin eine reine Usability-Katastrophe, Jesus. Nun wollte ich jedenfalls einzelne Absätze nacheinander einen Pfad entlang wandern lassen. Das Problem dabei ist, dass man keine Möglichkeit hat, diese Animation mit einer anderen zu kombinieren – zumindest entdeckte ich nichts. Wichtig wäre nämlich, die hinteren Absätze zuerst zu verstecken und erst mit der Bewegung einblenden zu lassen, zudem hätte der Text im Laufe der Animation größer werden können. Tja, da will ich wohl zu viel :( Das Erscheinen-Problem löste ich dann mühsam mit Hilfe von einzelnen Folien. Was ich eigentlich sonst immer aus Übersichtsgründen vermeiden möchte, scheint hier unumgänglich zu sein: für jedes Wort, das herein fährt eine eigene Folie. Na gut, es gibt Schlimmeres, aber zeitraubend ist die Scheiße allemal.

Mit der Nerverei von fucking Office aber noch nicht genug. Mein PC hat mir dann wirklich noch ganz übel in die Fresse gehauen: ich hab schon wieder einen Virus. Und nicht die geringste Ahnung, wie es dazu kommen konnte. Das Gigantische an der Sache ist ja, dass ich von Beginn an den Sophos installiert hatte. Ich weiß eh nicht, warum ich diesem Dreckstool schon wieder mein Vertrauen geschenkt habe. Ich kann das Programm halt über die FH gratis nutzen, was natürlich schon einen Vorteil darstellt. Andererseits hat man ja auch nix davon, wenn der Virenkiller rein gar nichts bringt. Ich hatte ja schon mal an der FH ein derart böses Monster, das ich par tout nicht mehr loswerden konnte. Und genauso ging’s mir ja jetzt vor kurzem vor der Neuinstallation. Ich hatte mir irgendwas eingefangen, das ich zwar teilweise loswurde, aber eben nie ganz. Und heute hatte ich dann einfach endgültig die Schnauze voll. Brandneu das System installiert und schon wieder so ein nerviges Teil im System. Der ultimative Hammer ist dann das dilettantische Verhalten von Sophos: anstatt er den Virus vernichtet oder nachfragt, was er mit der Datei machen soll, bringt er im Sekundentakt eine Warnmeldung – bis er die gleiche Scheiße 1000 Mal verzapft hat und nicht mehr kann. Bringen tut das Ganze rein gar nichts. Löscht man die böse Datei, kommt sie beim nächsten Mal, logo. In bestimmten Situationen kann man dann die Files nicht mal löschen oder erlauben, man muss zuerst einen Komplettscan durchführen. In diesem erkennt die Software aber auch nichts außer den eh schon gemeldeten Dateien. Es ist echt unpackbar. Dazu kommt noch, dass immer wieder mal Prozesse blockiert werden, die absolut sauber sind. So kann ich beispielsweise meinen Lightscribetreiber nicht ausführen, ohne zuerst das Virenservice zu killen. Und dann kommen noch all die lustigen Probleme hinzu, wo der Installer nicht fähig ist, sich die notwendigen Rechte zu setzen, stattdessen muss man selbst nach ewigen Recherchen zig verschiedene Registryänderungen tätigen. Einfach lächerlich. Und so entschloss ich mich kurzerhand dazu, auf Avast umzusteigen. Interessanterweise gibt es inzwischen doch schon einige gratis Antivirenangebote – ich verstehe hier das Geschäftsmodell ehrlich gestanden nicht wirklich, aber das soll mir ja egal sein. Jedenfalls hat dieser Virenkiller in einigen Reviews sehr gut abgeschnitten und schlimmer als bisher kanns ja nicht werden. Nach der Installation hat das Tool auch gleich einen Eindringling im Memory erkannt und einen Boot-Scan vorgeschlagen. So lass ich mir das gefallen. Beim Neustart wird also alles noch vor dem Windows-Start gescannt, was natürlich einige Probleme von vornherein verhindert. Leider hat das noch nichts genützt. Sobald ich das Web’n'Walk gestartet habe, kommt schon wieder ein böser Prozess daher. Daraufhin hab ich jetzt mal den ultimativen Systemscan gestartet, ich hoffe, dass bis morgen wieder alles bereinigt ist.

Ach ja, und mit Nervereien nicht genug! Ich habe für die letzten drei Tage der T-Mobile Rechnungsperiode gerade noch 100 MB Volumen zur Verfügung. Das ist natürlich schon so recht happig, wird dann aber besonders dann ein Problem, wenn diverse Autoupdates einfach mal loslegen und massig Zeugs auf eigene Faust runterziehen. So hatte ich schon wieder einen Hass auf Adobe, da diese Scheiße gnadenlos 500 MB Traffic generiert hat. Zum großen Hohn hat er mir dann währen des Installs immer wieder mal gemeldet, dass das Update nicht zur installierten Version passt. Aber hallo, warum lädtst du das Update dann herunter, du Vollidiot? Natürlich, um ordentlich Traffic zu generieren. So, und jetzt stand ich schon wieder vor dem Problem, dass 3GB einfach nicht ausreichen. Ist man mal drüber, zahlt man sich dumm und dämlich. Daraufhin habe ich kurzerhand beschlossen, auf den 10GB-Tarif umzusteigen. Kostet 5 Euro im Monat mehr, aber wenn man bedenkt, was ich jetzt für diesen Monat draufzahlen hätte müssen, relativiert sich das wieder. Und sobald der Vertrag abgelaufen ist, bin ich eh weg von diesen Idioten. Diese Mehrverrechnung ist einfach die pure Verarsche, das kann’s so nicht sein. Jetzt bin ich sowieso gespannt, ob das diesen Monat so klappt, wie ich mir das vorgestellt habe. Wehe, die verrechnen mir den Mehrverbrauch zu den 3GB trotzdem noch. Dann gibt’s aber auf die Nüsse. Tja, es war also kein leichter Tag heute ;) Ich ging dann gegen halb zwölf ins Bett, wo ich noch den Zombie Survival Kit weiter las. Wichtige Informationen für das Überleben im Falle einer Zombieinvasion ;) !

Vor Jahr und Tag..

 
 

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