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Unterricht und Schiri

11. November 2008, 23 Mal gelesen.
 

Quest 3DUm 9:00 Uhr ging es heute mit den Informatikern los. Ich habe am Anfang einen ordentlichen Überblick gegeben, was auf uns zukommen wird, bevor ich dann die relevantesten Elemente in der Theorie angerissen habe. Die Unterlagen von Claudia sind eigentlich so aufgebaut, dass man zuerst die Sachen bespricht und dann die Studenten im eigenen Tempo alles nachmachen. Ich habe dann allerdings doch alles zusammen mit den Studenten Schritt für Schritt durchgemacht, weil sonst einfach zu viele Fehler passieren können. Und so super bin ich in Quest halt auch nicht, um jedes Problem erkennen und lösen zu können. Für den Inhalt der zwei Lehrveranstaltungen reicht mein Wissen aber doch allemal. So konnte ich heute ziemlich schnell und effizient bei nicht funktionierenden Programmen helfen, worauf ich dann schon ein bisschen stolz war ;) Nach der Anfangsübung schob ich eine ausgedehnte Pause ein, danach ging’s mit dem eigentlichen Projekt los: Importieren eines Schrankmodells und interaktives Ändern der Texturfiles. Ich hatte das schon vor Jahren entsprechend in Maya modelliert und texturiert und das Material erfüllt seinen Zweck weiterhin. Um halb eins war die Einheit dann vorbei, weiter geht’s in einer Woche.

Danach stand wieder mal ein UCT-Meeting an. Wichtiger Punkt dabei war die bevorstehende Konferenz in Wien, wo ich nun auch dabei sein werde. Ende November wird fast ein bisschen stressig. Zuerst fahr ich für einen Tag nach Stuttgart auf ein Symposium, am nächsten Tag geht es dann gleich für fünf Tage nach Wien. Ich hoffe, ich habe dort dann genug Zeit, um ein paar alte Gesichter zum Glühweintrinken zu treffen. Werde mich gleich mal bei den relevanten Personen ankündigen. Das Hotel, das nun reserviert wurde, ist leider weit vom Schuss bei der UNO City. Zwar recht nahe zum Messegelände, aber sonst alles andere als optimal. Aber wird schon nicht so schlimm sein. Gesprächsthema war auch der Kauf eines HMDs. Für das am Freitag vorgeführte Modell fehlt leider definitiv das Geld, daher müssen wir jetzt ohnehin zum viel billigeren Exemplar greifen. Ich bin echt gespannt, wie das Ding wird, aber viel unbequemer als das andere kann es ja nicht sein *g* Im Gegenteil, die Visette von Cybermind ist glaub ich nur halb so schwer. Displays sind ohnehin überall die gleichen drin, also wird die Qualität schon nicht so schlecht sein.

Am Abend fuhr ich dann typisch für Dienstage gleich nach Tosters um was zu essen und mich ne Runde auf den Massage-Stuhl zu pflanzen. Der hat mich dann auch ganz gemütlich in den Schlaf vibriert, aus dem mich dann der Wecker riss - auf nach Gisingen. Auch heute blieb uns ein normales Training verwehrt, weil die Hobbymannschaft ein Cup-Spiel hatte. Ich habe mich hier gleich mal als Schiri gemeldet, weil ja der Termin ohnehin für Volleyball vorgesehen war. Zum Pfeifen war es kein großes Drama, zumal ich eh nur den zweiten Schiedsrichter mimte. Dort habe ich eigentlich getan was ich konnte. Das Match war nicht übermäßig attraktiv, wobei die Montafoner teilweise schon eine ordentliche Verteidigung auffuhren und unsere Angreifer fast zur Verzweiflung führten. So war unser Team dann auch nicht ganz so überlegen wie ich es eigentlich erwartet hätte - es reichte trotzdem für einen soliden 3:0-Sieg. Anschließend versammelte man sich auf der Tribüne, wo entsprechend viele Zuseher waren, gerade von unserem Team. Andi konnte ich endlich mal zum Nachwuchs gratulieren und Steffen hat man auch schon lange nicht mehr gesehen. So war das noch ne recht nette Sache. Gegen halb elf war ich dann daheim, wo ich wie gewohnt noch ein bisschen herum nuppelte und beim Pokern doch nochmals ein bisschen Kohle raus schaufelte leider.

Eigentlich hatte ich schon die Auszahlung beantragt, aber das hat leider nicht geklappt. Also war noch Geld auf dem Spielkonto, das ich zu einer Partie Cash Game nutzte. Das richtig Ekelhafte an der Sache war, dass 20$ in einer einzigen Hand verloren gingen, worauf ich dann ein bisschen gefrustet den Geldtransfer erneut angekurbelt habe, um von Action Poker Abschied zu nehmen. In der entscheidenden Hand raiste ich mit ♣A-♥Q und setzte einen gemütlichen Contibet auf einem ziemlich harmlosen Flop ♦3-♣4-♥5 Rainbow. Mein Gegner setzte doch glatt einen Raise an, woraufhin ich definitiv folden sollen hätte. Diesen Spielzug hätte er aber vermutlich mit jeder As und gutem König gemacht - immerhin hatte er Position und konnte davon ausgehen, dass ich nichts getroffen habe. Den Turn wollte ich also noch sehen. Eine weitere ♥3 hielt mich nicht groß davon ab, ein Overpair zu repräsentieren. Der Call des Gegners wies darauf hin, dass es wohl wirklich was getroffen hatte - Twopair oder den Drilling? Am River kam dann dir große Wunschkarte von mir - eine ♠2 und somit meine Straße! Mein Gegner setzt doch glatt Pot-Size. Hier hätte ich wohl stutzig werden müssen, jedenfalls war mein Push ziemlich unsinnig, muss ich hinterher klar zugeben. Aber ein Fullhouse mit ♦5-♠5 hatte ich halt doch nicht erwartet, shit.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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