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Ein verschlafener Tag und Maroniessen daheim

11. November 2007, 46 Mal gelesen.
 

Nach einem nicht allzu langen Schlaf standen wir gegen halb zwölf auf. Nico bereitet für Daniel und mich ein leckeres Frühstück mit Toast, Nutella und Tee. Das brachte uns dann schon auf die Beine und eine Stunde später fuhr ich mit Daniel im Auto heim ins Ländle. Wäre sonst halt mit dem Zug gefahren, wäre aber wohl ziemlich sinnlos gewesen, nachdem er ja in die gleiche Richtung musste. Wir unterhielten uns eh ganz gut und so verging die 2 Stunden-Fahrt recht schnell. Daheim brachte ich dann nicht sonderlich viel Produktives zustande. Musste mich doch ein bisschen hinlegen und guckte dann mit Riki noch 2 Folgen “Beverly Hills”. Hab hier in der letzten Zeit doch wieder öfters reingeguckt, wie’s sein sollte ;) Für die kommenden zwei Wochen hab ich aber auf jeden Fall noch 2 Pflichtfilme vor mir, die man als Thailand-Touri doch kennen sollte: der neue James Bond und “The Beach”. Letzteren hab ich ja schon Jahre daheim, so ganz konnte ich mich aber nicht dazu aufraffen, da der Streifen doch eher miese Kritiken bekommen hat. Stellt sich die Frage, warum ich ihn habe. Keine Ahnung mehr, schätze das war so eine meiner Not-Tauschaktionen, wo ich einfach nichts Besseres bekommen hab ;)

Kur vor sieben fuhren wir dann mit Riki’s Eltern zu meinen Eltern runter. Wir waren alle zusammen zu Maroni geladen. War ein ganz angenehmer Abend mit so manchen skurrilen Geschichten. Die Maroni waren auch ganz okay. Zumindest waren sie hervorragend einfach zu schälen. Überhaupt keine Probleme, maximal ein bisschen knusprig. Bizarr war dann der Käse, der ein Bergkäse hätte sein sollen. Es stellte sich schließlich heraus, dass er tiefgefroren war. So sieht das dann also aus ;) Die Konsistenz erinnert eher an geriebenen Parmesan, den man wieder zusammengepropft hat. Nicht grad der Hit, die niederen Temperaturen scheinen auch am Geschmack etwas genagt zu haben ;) Getränkemäßig tendierte ich eher zu Tee und O-Saft, auch wenn eigentlich ein Wien zum Törggelen gehören würde. Dachte auch kurz mal dran, einen Glühwein mitzubringen, aber naja, von Alk hatte ich eigentlich doch eher die Schnauze voll. Nicht, dass ich einen Kater hatte oder so, aber es war einfach nicht nötig und richtig angemacht hat’s mich auch nicht. So gegen zehn Uhr fuhren wir dann wieder heim. Dort insta-huschte ich ins Bett, las noch kurz das erste Kapitel des Full Tilt Turnierbuchs und schlief recht bald ein.

Diese Woche war übrigens eher Poker-karg. Heute spielte ich überhaupt nicht, dennoch muss ich dem Thema noch einen Absatz widmen, da ja der Wochenrückblick ansteht: Dieser sieht diesmal gar nicht rosig aus. Am Montag hagelte es gleich mal ein ordentliches 80$-Minus, das sich am Mittwoch gleich noch um 50$ vergrößerte. Auch das eine Spiel am Freitag verlor ich eher unglücklich, was schließlich ein 180$-Minus vor dem Wochenende bedeutet. Und da wollte es kein bisschen besser beginnen. Ich verliere sowohl ein Heads-Up als auch wieder ein standardmäßiges 10-Handed-Spiel auf Mansion. Ein klaffendes Minus von 260$, das ohne den paar Bonusdollars von Mansion sogar noch ein bisschen höher ausgefallen wäre. Doch dann der große Segen: Sieg im 100$-Turnier und somit 400$ für mich. Oh mein Gott, was war ich froh, dass ich meinen Verlust doch noch in einen halbwegs respektablen Gewinn von 140$ verwandeln konnte. Klar ist das zwar auch recht mau, aber da ich nicht allzu viel zum Zocken kam, geht das so schon in Ordnung.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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