Quest und Clown
Na, das ging ja toll los heute. Nachdem ich gestern nach dem Kino noch gemeint habe, ich müsse noch unbedingt meinen First Deposit Bonus frei spielen, was mir auch gut gelungen ist, kam ich heute einfach nicht aus den Federn. Den Wecker habe ich mehrere Male verstellt, bis ich mich dann einfach zum Aufstehen zwingen musste. Noch schnell die Sachenn für die Putzfrau hergerichtet, Piet was zu futtern gegeben, frisch gemacht und los ging’s zum Bahnhof. Denkste. Mein Rad steht ja noch in Tosters und der Liechtensteiner Bus ist wohl schon weg. Ich hatte noch Hoffnung auf den Tisner Bus, der aber offensichtlich glatt ein bisschen zu früh unterwegs war und mich nicht mehr mitnehmen wollte. Ich beschloss dann kurzfristig, doch noch schnell mit Rikis Rad loszufetzen. Wenn ich schnell genug wäre, könnte ich den Zug noch schaffen, auch wenn ich nur noch sieben Minuten Zeit hatte. Ich strampelte also wie ein Wahnsinniger, nur um dann wieder mal den Zug direkt vor der Nase fortfahren zu sehen. Verdammt, um gerade mal zehn Sekunden zu spät, wie ärgerlich. Ich holte mir dann beim Bäcker noch ein kleines Frühstück und schrieb dort dann am Laptop meine Eindrücke vom gestrigen Kinoabend nieder. An der FH musste ich mich dann ganz intensiv mit Quest3D beschäftigen, da ich morgen die Informatiker in dieses Tool einweisen sollte. Das letzte Mal als ich die Software anrührte war vor einem Jahr, nämlich ebenfalls für den Informatikunterricht. Dass meine Kenntnisse also massiv eingerostet sind, versteht sich von selbst. Ich musste also wirklich wieder kleinlich von vorne beginnen und die eigenen Unterlagen exakt durcharbeiten. So ganz wohl fühle ich mich ehrlich gesagt eh nicht. Ich meine, Maya ist ja unheimlich komplex und die Studs kreieren immer wieder für mich neue Probleme, aber im Endeffekt fällt mir doch fast immer eine Lösung ein. Einfach, weil ich mit dem Tool schon seit Jahren fast täglich arbeite. Und da fühlt man sich halt in anderen Bereichen schon ein bisschen nackt. Gerade wenn’s um Programmier-technische Sachen wie Quest geht, zumal das Programm ja nicht ganz so easy und simpel ist.
Nachmittags hab ich mich dann noch mit Wolfi und Patrick getroffen, um meinen aktuellsten Webseiten-Vorschlag zu besprechen. So generell hat es ihnen eh ganz gut gefallen, allerdings gab es dann doch ein paar Kleinigkeiten zu regeln. Störend war auch die Tatsache, dass die Icons so aussehen als wären sie gezeichnet, das Logo aber eben komplett “flach” einfärbig gefüllt ist. Der Clownfish stellte also durchaus ein gewisses Störelement dar, weil es vom Look her einfach nicht zum Rest passte. Oder umgekehrt
Wobei wir uns schon einig waren, dass durch die Icons eine gewisse Kreativität ausgedrückt werden soll. Die Frage war nun, ob man das Logo nicht anpasst, damit es dazu passt. Das ist natürlich eine grundsätzliche Frage, ob man Logos in bestimmten Kontexten abändern darf. Meiner Meinung nach sollte man das schon vermeiden, allerdings gibt es in der Praxis doch genug Beispiele für abgeänderte Markenzeichen. Spontan fällt mir va. das Warner-Logo ein, das zwar von der Form her immer gleich aussieht, aber je nach Stimmung des Filmintros goldig oder düster eingefärbt ist. Wäre interessant, wie viele Variationen es inzwischen eigentlich gibt. Ich fahr ehrlich gesagt voll drauf ab, wenn sich das Studiologo schön in den Film einbettet wie beispielsweise bei Harry Potter. Apropos: der sechste Film hätte eigentlich dieser Tage ins Kino kommen müssen, allerdings haben die Ratten den Filmstart auf nächsten Sommer verschoben. So richtig weiß eh niemand warum
Nun gut, am Ende unserer Besprechung schob ich im Photoshop noch ein paar Texte und Logos hin und her und so erhielten wir letztlich doch ein ganz nettes Layout. Ich denke, das macht durchaus Sinn, direkt mit den Kunden gewisse Dinge am Laptop zu besprechen und gleich diverse Ideen gemeinsam auszuprobieren. Das vorzeitige Ergebnis gefällt mir soweit ganz gut, jetzt muss ich nur noch ein neues Icon kreieren. Soweit, so gut. Da ich also nachmittags nicht viel zum Arbeiten gekommen bin, habe ich daheim noch intensiv die verschiedenen Quest-Übungen durchgemacht.