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Unterricht und ein klein wenig Comp

9. November 2006, 57 Mal gelesen.
 

Donnerstag-typisch konnte ich heute erst mit dem 20:20-Zug fahren. Eigentlich hab ich mir ja fix eingebildet, ich komm ein bisschen früher los, aber da hab ich mich dann doch getäuscht. Hatte ja TLV Coaching-Termin und dafür hatten sich nur 3 von 5 Gruppen eingetragen. Najut, von der ersten Gruppe kam sowieso nur eine Teilnehmerin. Ich hatte vor etlichen Wochen schon eine Datei im Forum gepostet, die eigentlich schon die ganze Steuerung für ihre Spielidee beinhaltet – hat sich natürlich niemand angesehen. Rauskommen sollte jedenfalls ein Spielchen, in dem ein Flugzeug mittels Sensoren am Arm gesteuert wird. Man sollte dann bestimmten Objekten ausweichen und Feinde abschießen. Letzteres ist mitunter noch ein bisschen komplizierter, macht die Sache aber äußerst spannend. Man könnte dann zu zweit spielen: einer ist für’€™s Fliegen, einer für’€™s Schießen zuständig und der Schütze ist natürlich sehr vom Piloten abhängig.

Die zweite Gruppe zeigte mir dann mal ihre bisherigen Modeling-Fortschritte: Blume, Biene, Spinne. Die Biene wird dann über eine Wiese gesteuert, muss den Spinnen ausweichen und die Blumen anfliegen. Das gibt dann Plus- und Minuspunkte. Das Besondere an der Sache ist die Steuerung: Die Arme müssen auf und ab bewegt werden, um den Flügelschlag zu steuern. Je nachdem fliegt die Biene dann nach oben oder unten. Seitlich muss man dann ein paar Schritte machen – könnte also durchaus sportlich werden ;)

Die soweit am meisten fortgeschrittene Gruppe benötigte dann auch die meiste Zeit, und zwar ne Stunde länger als einberechnet ;) Ich hab natürlich wieder mal viel Kauderwelsch daher geredet, was ich aber hinterher nochmals in möglichst verständlichen Worten im Forum niedergeschrieben habe. Auch im Vorfeld hab ich da schon einiges geholfen – letztlich ist schon klar, dass einen Großteil der Programmierung ich übernehmen muss. Das mach ich aber erst, wenn ich sehe, die Studenten ham sich auch selbst was überlegt bzw. sind bereit, die paar Zeilen Code zu verstehen. Ich bin ja selbst bei Gott kein Programmierer, aber meist genügen ein paar simple If-Abfragen und Attribute-Zuweisungen. Hin und wieder ein Constraint dazu und alles ist wunderbar. Hm, wobei ich mir schon gut vorstellen kann, dass ein paar Leute nur Bahnhof verstehen. Ich mein, als wir uns damals im Vertiefungsmodul mit dem MoCap herumgeschlagen haben, hat Wolfi auch irgendwas von Expressions daher geredet und ich hab nicht im Ansatz kapiert, wovon er denn redet. Aber naja, für solche Sachen gibt’€™s dann ja die Hilfe, die in Maya eh ziemlich perfekt ist. Anyhow – wir hatten um 20:00 eine recht coole Szene geschaffen, in der ein Pinguin auf einer Eisscholle übers Wasser treibt und mit Hilfe einer Angel schwimmende Gummienten einfangen und somit Punkte sammeln muss.

In diesem Zusammenhang beschäftigte ich mich dann auch noch mit einer kleinen Expression, die ein Punktezählen ermöglicht. Muss zugeben, das ist doch gar nicht so einfach. Also, Punkte sammeln und anzeigen ist eh nicht so das Thema. Aber wenn man beispielsweise noch eine kleine Animation abspielen lassen will, wenn man bspw. eine Ente gefangen hat, muss man doch ein bisschen anders an die Sache herangehen als man zuerst meinen würde. Ich hab halt mal eine for-Schleife eingebaut, in der solch eine Ente dann kontinuierlich nach unten sinken würde, bis sie unter dem Wasser verschwunden ist. Ist aber Schwachsinn, da solch eine Schleife ja in jedem einzelnen Frame ausgeführt wird. Stattdessen müsste das Sinken ja Frame für Frame ganz langsam vonstatten gehen. Muss man also anders lösen. Hab mich hier also noch ziemlich intensiv damit beschäftigt, da dieser Code ja doch für ziemlich alle Gruppen relevant sein wird.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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