Besuch bei Martin
Ich blieb heute beinhart bis Mittag im Bett. Bin zwar etliche Male aufgewacht, grad auch weil Riki früh zur Arbeit musste, aber auch sonst war der Vormittag rein schlaftechnisch nicht so der Bringer. Aber ich wollte einfach ein bisschen liegen bleiben und auspennen. Dann stand ich eben mal auf und hab ein bisschen herumgenuppelt, aber eh nicht lange. Um halb zwei spazierte ich nämlich schon in die Stadt hinunter. Ich wollte unbedingt noch im Interspar vorbeigucken und das Poker-Set, das sie grad im Angebot haben, kaufen. Hab ich mir dann auch glatt gekrallt: Alu-Koffer mit Karten, Würfeln und 300 Jetons. Letztere sind vielleicht nicht zwingend hochwertig, aber vom Gewicht und Feeling her echt okay. Und – das war ausschlaggebend – die Chips haben Zahlen drauf gedruckt. Das finde ich sehr praktisch. Nun, primärer Grund für meinen Einkauf war meine Einladung am Sonntag zu einer Poker-Partie bei mir. Da dachte ich mir, ist ein guter Anlass, mal was Gescheites zu organisieren. Bei Mef ham wir auch mal mit Jetons gespielt. Das waren halt recht leichte Plastikteile, die eigtl. nicht so der Hit waren, aber prinzipiell macht die Jeton-Sache schon deutlich mehr Sinn, als mit komischen Euro-Münzen rumzupopeln. Ich sah dann natürlich auch noch beim Alk-Regal vorbei und siehe da, es war kaum zu glauben: Sie hatten endlich meinen Sierra-Tequila mit beiden DVDs dabei: ‘Irgendwann in Mexico’ sowie ‘Desperado SE’. Letzteren brauch ich zwar nicht wirklich, aber da es bei 2 Flaschen nochmals Rabatt gibt, war klar, dass ich doppelt zulange. Mann, der eine Film war grad ein einziges Mal vorhanden! Hatte ich also Glück, wobei ich ja eigentlich schon das 4. Mal dort war und bisher nie diese DVD-Aktion in den Regalen stand. So, jetzt wurde ich fündig, juhu. Hab noch 1, 2 andere Dinge eingesteckt und machte mich dann auf den Weg zur Bärenkreuzung.
Dort wurde ich nämlich von Hannes abgeholt. Wir fuhren zu Martin nach Fußach, er hat dort vor einigen Monaten ein eigenes Haus hingepflanzt. Jetzt waren die engsten Volleyball-Kollegen zu einem kleinen Housewarming eingeladen. Riki war ja leider am Arbeiten, aber Hannes, Moni und ihr Jakob waren ebenso dabei wir Birgitta und Andi. Anfangs ham wir uns die Bude mal angesehen. Ziemlich komisches Teil mit irgendwelchen Platten als Fassade statt eines normalen Verputzes. Hatte ich noch nie gesehen und hat mir ehrlich gesagt auch nicht wirklich gefallen, dieses graue, glatte Zeug. Innen war’s aber sehr vernünftig. Oben halt die einzelnen Schlafzimmer und schönes Bad, im Erdgeschoß dann großes längliches Wohnzimmer und um’s Eck eine offene Küche. Ist ein cooles Konzept – vom Sofa aus sieht man die Küche nicht, aber im Essbereich ist sie doch schön in der Nähe und nur durch eine kleine Theke getrennt. Also recht gemütlich. Faszinierend war der zentrale Staubsauger: im Keller ist ein großes Gebläse mit Auffangbehälter und in den Stockwerken kann man einen Schlauch direkt an der Wand anstecken, um dann zu saugen. Und der Clou: in der Küche gibt’s einen zusätzlichen Saugschlitz, der dann herunter gefallene Brösel und so beseitigt. Echt schräg. Lustig auch das Wäscherohr, womit man die Wäsche vom oberen Stock direkt in den Waschraum rutschen lassen kann. Nach der Führung setzten wir uns mal hin und labten an den genialen Kuchenstückchen: vorzüglicher und bei manchen Leuten schon legendärer Bananenkuchen und ein mindestens so leckerer Heidelbeerkuchen. Ich stopfte mir mal ordentlich was in die Figur, ehe wir dann mit einem Glas Shiraz in den Keller gingen. Karin hat oben ne Pizza vorbereitet, während wir im Spielzimmer mit den 3 Kids spielten und plauderten. Lustige Situation irgendwie
Kurz nach 6 gab’s dann auch schon Abendeseen: vorzügliche Pizza, von der ich mir auch gleich mal 3 Portionen einverleibte. Hätte ich gewusst, dass es noch Tiramisu gibt, hätte ich wohl auf das letzte Stück verzichtet
Natürlich konnten wir die Nachspeise nicht ganz unangetastet lassen, aber nach einem Schöpfer war der Magen echt dicht, so gut es auch schmeckte. Nach ein paar Gesprächen über Hausbau und Co traten wir gegen 8 den Heimweg an. Ließ mich gleich heimführen, weil das Wetter doch ein bisschen eklig war und ich sowieso voll bepackt war. Daheim zockte ich dann noch ein paar NHL-Spielchen, guckte ein bisschen fern und ging dann gegen Mitternacht schlafen.
Vor Jahr und Tag..
- Datum: 8. Dezember 2006
- Kategorie: Allgemein
- Wortanzahl: 699 Wörter