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Geburtstagsparty in Innsbruck

8. November 2008, 31 Mal gelesen.
 

Heute musste ich leider ziemlich früh aufstehen, da ich meine Hilfe für das Nofler Orstvereinsturnier angeboten hatte. Für das Volleyballturnier brauchte es am Morgen ein paar helfende Hände, um Tische, Bänke und Getränke aufzustellen, etc. Die Sache war Gott sei Dank eh schon innerhalb einer Stunde erledigt, da wir doch zu sechst unterwegs waren. Ich radelte dann also wieder heim nach Tisis, wo ich noch ein klein wenig pokerte. Es blieb letztlich ein Nullsummen-Spiel, obwohl ich zwei Mal in Asse lief, als ich All-In war. Echt ekelhaft. Irgend so ein Typ hat mich dann ziemlich übel beschimpft, weil ich ihn kaputt gemacht habe. Was für ein Idiot. Hat gar nicht die Spielsituation analysiert, sondern einfach rumgekeift, weil ich mit Scheißkarten gewinnen konnte. Sowas nervt mich schon ziemlich. Wird einem vorgeworfen, dass man Müll spielt, nur weil ich ein Mal mit nem schwachen Blatt meinen Blind gegen einen Min-Raise verteidigt und dann auch den Pot gewonnen habe. Tja, schlechte Verlierer. Richtig groß abkassiert habe ich leider nicht, aber im Endeffekt geht es mir vorerst eh primär ums Kassieren meines Bonusgeldes.

NicoZu Mittag rollte ich dann zu meinen Eltern hinunter. Es gab Penne mit Olivenpaste, danach sahen wir uns noch die Filme vom Geburtstagsessen in der Eibe und unserem Wanderurlaub im Tessin an. Viel Zeit blieb ja nicht, da ich um halb drei bereits mit July gen Innsbruck aufbrechen musste. Nico hat heute ja Geburtstag und lud zu einer kleinen Party ein. July war dabei der Überraschungsgast, jetzt wo sie ja auch schon volljährig und beinahe so alt wie wir ist ;) Die Zugfahrt nutzte ich dazu, die letzten Tage im Blog endlich mal nachzuholen. Wir gingen dann im Sillpark ein Geschenk für das Geburtstagskind organisieren und nutzten die Gelegenheit gerade noch zur Nahrungsaufnahme. Setzten uns in ein nettes Bistro und orderten neben einem frischen Vitamindrink einen feinen Toast. Kurz vor sieben waren wir dann in Nicos Wohnung, wo dann so langsam die Gäste eintrudelten. Anfangs waren wir ne ganze Zeit lang zu viert und wir spielten gleich mal ein paar Mäxle-Runden. Als wir dann komplett waren switchten wir zum Nobody is perfect, das ich mitgebracht habe. Ich fand das Spiel immer schon total genial, bisher kamen wir aber nie dazu es zu spielen. Richtig Spaß macht es ohnehin mit mehreren Leuten, also als richtiges Partyspiel. Die Spielregeln sind so simpel wie genial. Eine Person liest eine Frage vor und jeder soll auf einen Zettel eine möglichst kreative oder glaubwürdige Antwort schreiben. Die Antworten werden dann reihum vorgelesen und nun muss jeder auf eine der Antworten tippen, die für richtig gehalten wird. Punkte gibt es sowohl, wenn man die richtige Antwort errät, vor allem aber dann, wenn möglichst viele Spiele die eigene Antwort für richtig halten. Das Geniale an dem Spiel neben dem von der Kreativität der Spieler abhängigen Spaßfaktor ist va. die Tatsache, dass man ständig am Zug ist. Es gibt also keine Wartezeit, in der man die Spielzüge der anderen beobachten muss.

Es waren immer wieder ein paar irrwitzige Antworten dabei, die dann auch fairerweise Sympathiepunkte erhalten haben, im Großen und Ganzen versuchte man aber doch die plausibelste Antwort zu wählen. Dabei habe ich in einer Runde den großen Jackpot geknackt, indem ich vier von sechs Leuten meine Pseudo-Antwort als die plausibelste verkaufen konnte. Juhu! Wir hängten dann noch ein paar Runden Activity Club Edition dran. Meiner Meinung nach die beste Activity Version, in der es teils auch um schlüpfrige Begriffe geht. War dann noch ziemlich witzig. Um Mitternacht nahmen wir dann schließlich ein Taxi zu den Bögen und pflanzten uns ins Plateau, wo auch Hase zu uns stieß. Die Bude kenne ich eigentlich nur knallevoll, das liegt aber wohl daran, dass ich nie vor zwei Uhr dort war. Davor ist dort nämlich leider tote Hose, weshalb wir auch nach ein, zwei Getränken zum Stadtcafe schlenderten. Dort lief heute große Ö3-Party, von der wir allerdings nur noch die letzten Minuten mitbekommen haben. Die Arschlöcher ham uns trotzdem den vollen Eintrittspreis von 8 Euro verrechnet, echte Seuche. Na, zumindest war höllisch was los, die Stimmung richtig gut und der Sound zumindest phasenweise okay. So drei, vier Mal im Jahr passt das grad gut, viel öfters möchte ich mir den DJ aber auch nicht antun. Teilweise nerven seine Song-Mash Ups schon gigantisch finde ich. Und auch die Stilbrüche sucken ganz gewaltig – es ist durchaus möglich, dass nach einer richtig satten Rocknummer ein öder Schnulzensong aus den Boxen wuselt. Aber im Großen und Ganzen ist der Sound zumindest tanzbar und das haben wir auch ausgenutzt. Bis vier Uhr verteidigten wir ambitioniert unsere Platz auf der Tanzfläche, dann hatten wir aber auch langsam genug. Kurz vor fünf huschten wir dann ins Bett.

Die Fotos zum heutigen Event gibt es wie immer auf meiner Galerie-Seite.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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