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Besuch aus München

8. Mai 2008, 46 Mal gelesen.
 

Heute erwarteten wir Besuch aus München bzw. sogar Hamburg. Stefan hat die auf stereoskopische Filmproduktionen spezialisierte Firma KUK eingeladen, um sich an unserer FH umzusehen. Während er den drei Besuchern zuerst den Neubau und die dort vorhandenen Ressourcen näher brachte, versuchte ich im Labor alles für die Präsentation vorzubereiten. Der Datenhandschuh hat dabei ebenso gezickt wie der Beamer. Bei ersterem musste ich den Stecker fixieren und neu starten, bei zweitem schien es sinnvoll zu sein, die Beamer einzuschalten und die Lampen auf Pause zu schalten. So kühlte nämlich der Lüfter schon mal im Voraus und nicht erst im Betrieb, wo es offensichtlich Probleme mit dem Luftdurchsatz gab. Nach einem kurzen Check der Anwendungen konnte ich mich noch ein wenig um Mails und Co kümmern, ehe wir uns mit den Gästen zum Mittagessen trafen. Ich hätte usprünglich das Cafe 21 vorgeschlagen, aber das wär uns dann doch zu weit weg gewesen. So setzten wir uns gemütlich vor das Campus Cafe. Das Essen ist dort ja auch ganz solide, allerdings nervt der Straßenlärm schon extrem. Die drei Deutschen waren sehr sympathisch und wir kamen schnell mal ins Plaudern. De facto gab natürlich Megi alle Details zu unseren Arbeiten preis, während ich nur für den einen oder anderen Zwischenkommentar zuständig war. Im Labor hatte ich dann aber auch was zu sagen und stellte wie gewohnt die eine oder andere Visualisierung vor. Die Motion Capture-Anwendungen waren auch wieder meine Sache. Nachdem ich das Prototyping nur als Video gezeigt hatte, konnten wir das Luftschlangen- und Pinguinbeispiel live ausprobieren. Obwohl sich alle schon mit den Thematiken von uns beschäftigt haben, schien durchaus Spaß an der Sache zu bestehen. Auch beim Haptikgerät gab’s zumindest ein, zwei noch unbekannte Beispiel. Ein wenig peinlich war dann der Content für die Shutterbrille. Die Jungs erkannten sofort, dass da was nicht passt und behaupteten, dass die Bilder umgekehrt sein müssten. Tatsächlich sah es verkehrt herum besser aus. Ich hab nachher nochmals die Einzelbilder angesehen und das Phänomen ist durchaus als bizarr zu bezeichnen. Scheinbar stimmte beim Rendering der Fokuspunkt nicht so richtig. So war das rechte Bild zwar klar von der rechten Kamera, der Ausschnitt war aber durch den Winkel so als würde es besser zum linken Auge passen. So ist es wohl immer sinnvoll, mal die Bilder testhalber zu vertauschen und zu sehen, ob’s besser passt. Ich hab ja die Erfahrung gemacht, dass auch ein verkehrtes Bild funktioniert, wobei’s hier drauf ankommt, auf welchen Teil des Bildes man achtet.

Wie auch immer – gegen vier verließen uns die Gäste dann und ich musste mich nach einem kurzen Resumée noch mit Benninger-Filmchen herumschlagen. Wir bekamen die super-kurzfristige Bitte, das bisher optimierte Material als AVI-Files zur Verfügung zu stellen. Leider hat das alles wieder mal viel länger gedauert als man annehmen möchte. Phil schlug sich zuerst mal wieder ewig mit diversen Codecs herum und fixierte dann den Indeo und DivX als die beiden einzig sinnvollen Codecs für die vorhandene Auflösung. AfterFX brauchte ne ziemliche Zeit, um das Zeug rauszuspielen, weshalb wir dann bis halb sieben im Labor fest saßen. Dann huschte ich aber zum Zug und fuhr heim, wo ich mich natürlich wieder mit meinem tollen Blog beschäftigte. Riki war heute Stammtisch, wobei sie gegen halb elf schon wieder da war, was ja recht ungewöhnlich ist. Da ging’s dann auch so langsam ins Bett.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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