Tausend und ein Beitrag
- WordPress: Blogger Import
- WordPress: Installation
- Bloggy Saturday: Sicherheit in WordPress
- WordPress: Permalinks-Wahn
- WordPress: Database-Cleaning
- Fade to Black
- WordPress 2.5 Update
- Wieder mal WordPress-Plugins
- Pingbacks, Trackbacks und Kommentare
- Performance-Optimierung für den Blog
- Tausend und ein Beitrag
- Blog-Optimierung mit jsmin, PHP Speedy und Zip-Handler
Es wäre wiederum an der Zeit, ein kleines Jubiläum zu feiern. Wie der Titel bereits vermuten lässt, habe ich vor kurzem meinen tausendsten Blogeintrag online gestellt. Ziemlich kranker Scheiß eigentlich, wenn man mal so drüber nachdenkt
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, ein wenig über die Vergangenheit und die Zukunft dieser Seite hier zu schreiben. Nun, begonnen hatte alles mit der Diskussion an der Arbeit über ein Zeiterfassungssystem. Damals kamen die ersten Ideen auf, dass das Niederschreiben der Erkenntnisse und Geschehnisse in einen Blog deutlich mehr Wert hätte als das zwanghafte Kategorisieren von Tätigkeiten und so entstand er, mein erster WordPress-Blog. Damals noch ohne wirklich viel Plan auf der eigenen Mitarbeiterseite gehostet, hässlich und furchtbar. Furchtbar insbesondere wegen der massenhaften Spam-Kommentare, die es damals noch nicht so leicht in den Griff zu bekommen gab. De facto war mir der administrative Aufwand von Beginn an zu hoch als dass dieser Blog eine Überlebenschance gehabt hätte. So schnell er aus dem Boden gestampft wurde, so schnell wurde er auch wieder begraben.
Es war Zeit für Blogspot: die Tatsache, dass ich mich mit einem ohnehin bereits existierenden Login anmelden kann, war nur ein Feature, welches für diesen Anbieter sprach. Die halbwegs einfache Anpassung von Themes und Co wurde zumindest später genauso relevant. Zuerst ging’s aber doch noch um die Inhalte. Neben einigen wirklich kurzen Logbucheinträgen kamen doch immer wieder mal ein paar brauchbarere Beiträge dazu. Erlebnisberichte, aber auch ziemlich detaillierte Problembeschreibungen der Arbeitsalltags. Eine Trennung von Arbeit und Freizeit wurde eigentlich nur zu Beginn angestrebt, de facto vermischte ich diese Bereiche aber nach Belieben. Das Aussehen meiner Seite spielte für mich lange Zeit keine große Rolle, bis ich dann endlich mal die Möglichkeiten zur Einbindung von eigenen Skins entdeckte. Das Templating war mir aber vorerst doch deutlich zu kompliziert, weshalb ich sicherheitshalber auf eine bereits existierende Skin zurückgegriffen habe. An dieser hatte ich aber nur kurzzeitig meine Freude. Ich wollte noch flexibler sein, lustigere Sachen integrieren und stieß dann doch bald an die Grenzen der Plattform.
Anfang 2008 beschloss ich daher, doch nochmals WordPress eine Chance zu geben und das Paket auf einem “eigenen” Server zu installieren. Durch den Umzug wurde ich mit vielerlei Neuland konfrontiert: php, Apache, Security, Caching, Minifying, Embedding, XHTML Validierung, png-Bugs und vieles mehr. Von einigen diesen Dingen habe ich auch heute noch keinen wirklichen Plan, aber zumindest wurde ich dazu gezwungen, mich mit den Themen auseinander zu setzen. Bald schon saß ich nächtelang vor php-Code, um meine eigenen Plugins zusammen zu schustern, was aber tendenziell scheiterte und va. auf Grund der großen Community ohnehin unnotwendig erschien. Ich beschränkte mich auf das Nutzen, Testen und Validieren von Plugins und half auch durch bloßes Feedback einigen Erweiterungen zur Verbesserung und Optimierung. Neben all dem Technikkram kam aber auch die inhaltliche Ebene nur selten zu kurz. Im Gegenteil. Die Blogeinträge wurden teilweise richtig lange, teils deutlich ZU lange, aber manchmal auch richtig “professionell”. An meinem Cure Konzertbericht werkelte ich jedenfalls ne halbe Nacht
Um die Sache nicht allzu zu langweilig zu gestalten, setzte ich im Laufe der Zeit immer mehr Fotos ein. Inzwischen gibt es fast zu jedem Beitrag auch ein passendes Bild, teils sogar kleine Mini-Galerien.
Tausend Beiträge sind nun also getippt und viele davon müssten noch dringend überarbeitet werden. Nicht, dass ich jetzt noch anfangen möchte, über alte Tage zu schreiben – aber Tippfehler ausbessern, Taggen, Fotos korrekt einbinden, etc. wären solche Aufgaben, die ich irgendwann noch erledigen möchte. Vielleicht verhilft mir meine mit dem neuen Jahr neu eingeschlagene Richtung ein bisschen, dieses Ziel zu verfolgen: es soll keine täglichen Beiträge mehr geben. Das würde dazu führen, dass ich vielleicht ab und zu Zeit finde, alte Beiträge aufzupolieren. Vorerst hat meine zurück gestufte Tippfrequenz natürlich wieder mal eher dazu geführt, mich mit technischen Spielereien zu beschäftigen, die ich eigentlich längst abgehakt hatte. Dann halt doch nicht
So nutze ich ab heute zwei, drei neue Plugins, die zum einen alte Plugins ersetzen und somit die jüngsten Performanceprobleme beheben sollten, zum andere aber auch zu neuen Möglichkeiten führen. So habe ich den Startschuss zum Geotagging gegeben. Zukünftig werden also diverse Ausflugs- und Reiseberichte gleich auf meiner tollen neuen Reisekarte verlinkt. Zudem gibt’s natürlich gerade im anstehenden Urlaub ein paar genauere Infos zur Reiseroute, etc., wofür ich mich auch mal ein bisschen mit Google Maps beschäftigt habe. Wird ne spannende Geschichte
Fehlt nur noch die Fotokamera mit GPS.
Vor Jahr und Tag..
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- Datum: 7. Januar 2009
- Kategorie: Gedanken, Medien, Offlinemedien
- Wortanzahl: 726 Wörter