Nikolo, Glühwein und Volleyball
Heute Vormittag besprachen wir die vier Master-Projekte. Irgendwie sind wir nicht ganz in der Zeit, aber das war letztlich ja eh zu erwarten
Aufgelockert wurde die Session durch den Besuch vom Nikolaus und Knecht Ruprecht. Wir versammelten uns mit einer Horde Studs und ein paar Studenten in einem Atelier-Raum und lauschten den weisen Worten des bärtigen Mannes. Jeder, was Schlaues zu sagen hatte, durfte einen Schluck vom Reiseproviant nehmen. Ich hatte keinen besonderen Bock auf Schnaps und behielt mein unerschöpfliches Wissen über die wahre Geschichte von Nikolaus für mich *g* Der gute Mann hatte dann noch ein Gedicht mitgebracht, das zwei Studs vortragen durften. Für nächstes Jahr bereite ich glaub auch noch ein Gedicht vor, mal sehen. Schließlich wurden wir noch reichlich beschenkt, ehe wir wieder ins Labor zur Besprechung zurück kehrten. Zu Mittag begannen dann die Gespräche mit den Fünftsemestern. Wir haben bei zwei Studenten das Thema für die Bachelorarbeit festgeklopft. Heuer haben wir ja immerhin fünf Arbeiten in unserem Bereich, cool. Anschließend mussten auch die Masterarbeiten festgelegt werden. Dann gab es noch eine heiße Diskussion über den Abgabetermin in 3D. Wie jedes Jahr haben die Studenten des dritten Semesters wieder mal den ultimativen Stress. Jetzt haben wir eh schon extra die Prüfung auf Anfang November gelegt, aber das ist noch nicht genug. Okay, es ist klar, dass gerade unser Projekt viel Arbeit erfordert, allerdings war der Termin auch schon seit Ewigkeiten festgelegt. Dass nun einige Gruppen immer noch beim Modeling herumgeistern, während andere praktisch schon am rendern sind, spricht dann eigentlich eh Bände. Es kamen jedenfalls einige Pro und Kontras zur Sprache, wobei ich letztlich doch der Meinung bin, dass mit einer einwöchigen Verschiebung der Abgabe allen geholfen ist. Okay, unser Zeitplan ist dadurch über den Haufen geworfen, aber vielleicht bekommen wir dann ja noch mehr gute Ergebnisse *zwinker*
Nach den ganzen Gesprächen zog ich noch zum Dornbirner Marktplatz, um mit Jonny und Sabrina einen Abschiedstrunk vor dem Urlaub einzunehmen. Der Weihnachtsmarkt dort ist ja auch ganz nett und bietet einige feine Köstlichkeiten. So schob ich zwischendrin auch mal ne Ofenkartoffel rein, da ich ohnehinn eine vernünftige Unterlagen brauchte. Getränkemäßig wurde ich dann rundum zufrieden gestellt: sowohl Glühwein und -most als auch der Eierlikörpunsch waren erste Sahne
Nun, die beiden Urlauber sehen sich jetzt auf Grund der Unruhen in Thailand auch eine ganze Woche lang Malaysia an. Hier erhoffen wir uns dann natürlich ein paar brauchbare Tipps und Erfahrungsberichte für unseren Urlaub im Februar. Um sechs zogen wir dann ab. Ich musste noch schnell an der FH die Dateien von Virgils Webseite auf die externe Festplatte schieben, damit ich daheim an dem Zeugs weiterarbeiten kann. Jonny fuhr dann eh nach Feldkirch, um dort bei den Cardmasters wieder mal mitzupokern. Ich hätte ehrlich gesagt auch extrem Lust gehabt ein bisschen zu zocken, musste mich aber beim Gymi abladen lassen.
Dort spielten wir heute nämlich gegen den SSK Feldkirch. Ich wollte mich ja schon davor drücken, weil auch sonst an diesem Abend so einiges los gewesen wäre: Nikolaus bei Luca, deutsche Kochshow im Sohm, FH-Filmeabend in der Fabrik, und und und. Da wir aber gesamt nur sechs Leute zusammenbrachten, wurde mir die schwierige Wahl der Abendbeschäftigung eh abgenommen. Mike und Bella kamen auch zum Zuschauen und mussten zusammen mit den etwa zwanzig anderen Fans ein ziemlich maues Spiel verfolgen. Im ersten Satz konnten wir uns gegen die eigentlich schwachen Feldkircher nie wirklich durchsetzen. Über die Mitte lief auf Grund der teilweise schwachen Annahme nur sehr wenig. Im Block hatten wir auch nicht viel zu tun, weil die gegnerischen Angreifer eher in höherem Bogen platziert und selten voll drauf schlugen. So richtig rund lief es also nirgends und so konnten wir Satz 1 nur mit sehr viel Mühe zu 24 gewinnen. Im zweiten Durchgang zogen wir Dank super Service von Hannes gleich mal meilenweit davon, brachen dann aber im Laufe des Satzes doch wieder ein bisschen zusammen. So wurde also auch dieser Satz ine knappe Sache. Wenigstens war dann die letzte Phase ganz klar in unserer Hand und wir konnten doch noch einen feinen 3:0-Sieg heraus spielen. Zufrieden konnte aber niemand sein. Naja. Mit unseren zwei neuen Fans, Hannes und Reini ging ich dann noch ins April. Ist eigentlich echt total nett dort und kulinarisch hat die Bude einiges zu bieten. War also noch ein ganz gemütlicher Ausklang dort. Gegen halb zwölf kam ich schließlich heim.
Vor Jahr und Tag..
- Fire and Ice - 2009
- Surin Beach mit Claudia - 2007
- e-learning, Volleyball - 2006
- Datum: 5. Dezember 2008
- Kategorie: Arbeit, Unterrichten, Ausgang, Unterwegs, Sportliches, Volleyball
- Wortanzahl: 725 Wörter