Wordpress Onkel Andys Tagebuch|Filme |Spiele|Fotos
 

Fotos, Blog, Janosch Musical

5. November 2006, 46 Mal gelesen.
 

Nunjut, der heutige Tag ist eh recht schnell dokumentiert. Habe den Vormittag und Abend primär mit meinen Computer-Spinnereien verbracht, also Bloggen, Fotogalerien, Taggen, MP3. Tjo, war eben gleich schon fleißig und hab die Fotos vom gestrigen Abend schon online gestellt ;-) Das Highlight heute war jedenfalls das Janosch Musical, das ich mit Luca in Bregenz besuchte. Jesus, war da die Hölle los. Kinder über Kinder, wildes Geschrei und Gedröhne, etc. Echt amüsant war’s jedenfalls – die Kleinen finden ja echt alles lustig, ist immer wieder faszinierend. Na gut, die anspruchsvolleren Scherze haben sie eher nicht kapiert, das war dann was für die Begleitpersonen *g* Ja, allgemein war das Musical doch gar nicht so easy, meiner Meinung nach hat Luca eh nur die Hälfte kapiert, aber was soll’s. Man hat sehr viel über die verschiedenen Länder erfahren, über die Rodung des Regenwaldes und und und. Grad letzteres war natürlich scho ein bisschen heftig, da ich mal davon ausgehe, dass das Wort Rodung nicht im Wortschatz jedes Kindes ist ;-) Nach 45 Minuten war dann Pause. Der Knilch hinter uns hat sich die wohl sehnlichst herbeigewünscht, da er schon nach 10 Minuten fragte, wann es nun endlich fertig sei *laaaach*

In der Pause wollte ich dann eigentlich mal auf’s Klo, aber natürlich war alles voll und die scheiß Weiber bildeten sich wieder mal ein, mit den kleinen Mädels darf man schon mal auf’s Jungenklo. Ja, klar, meine Güte, wie die rumquietschen würde, wenn mal umgekehrt ein Mann auf der Damentoilette wäre.. Aber klar, bei uns Männern gibt’s ja nichts zu sehen, selbst wenn man direkt neben den Pissoirs steht – bei den Frauen, die sich in den Kabinen verstecken hingegen schon. Mui, da erinnere ich mich an eine coole Interviewszene über einen Film, ich weiß nicht mehr genau welchen. Jedenfalls muss das Hauptdarsteller-Paar eine Nacktszene am Meer spielen. Und während den Pausen krallt sich die Lady einen Bademantel und umhüllt sich ganz ordentlich. Auf die Frage, warum ER sich nicht verhüllen darf/muss: “Bei ihm ist ja nichts, was man ihm wegschauen könnte” *lol* Wie böse ;-) Okay, den Vogel schoss dann aber Luca ab. Er wollte ein paar Gummischnuller futtern und öffnete das kleine Plastiksäckchen, natürlich derart heftig und ungeschickt, dass er beide Plastikbeutelhälften in der Hand hatte, aber keinen einzigen Schnuller. Die verstreute er nämlich dezent am Boden. Nun, er sammelte sie mal auf und näherte sich auch langsam einem Teil an, das etwa 2 Meter weg von uns gelandet ist. Da steht quasi vor seiner Nase ein Typ mit den Schuhen voll drauf auf das Teil. Was macht Luca: Er nimmt’s auf und steckt es diretissimo in den Mund. Jesus ;-)

Nach der Pause ging das Musical jedenfalls nochmals so lange. Die hinter uns wollte es mit ihrem Knilch nochmals wissen, die sind gar nicht heim gegangen, sondern setzten sich nochmals rein. Diesmal hat er das aber nicht lange mitgemacht und sie mussten nach 10 Minuten oder so gehen ;-) Die Show war jedenfalls weiterhin recht unterhaltsam. Sie haben ein paar so simple Dinge eingebaut, in denen das Publikum den Hauptdarstellern helfen muss. Beispielsweise die Suche nach der Tigerente. Da ham halt alle Kids rumgebrüllt, da die Typen dort blind herumsuchten und wir das Objekt der Begierde natürlich alle sehen konnten ;) War ziemlich lustig und ich denke ein ganz entscheidender Faktor bei Kinder-Aufführungen. Man muss die Kids schreien lassen, also irgendwelche Fragen stellen, auf die sie mit Ja oder Nein antworten können oder wo hinzeigen können *lach* Die drei Abenteurer landeten jedenfalls nach einer kleinen Weltreise wieder im heimatlichen Köln. Das fand ich ein bisschen doof, dass sie den Heimatort nicht einfach nach Bregenz verlegten. Das hätte den Kiddies sicher mehr gefallen, zumal ja kaum jemand Kölle kennt. Unglaublich war auch die eine Szene, wo der Tiger fragt: “Hast du ne Mark?” Also, das ist ja wirklich in jedglicher Hinsicht völlig daneben. Nicht mal deutsche Kinder wissen, was zum Geier eine Mark sein soll – und naja, inzwischen sollte es wohl wirklich jeder kapiert haben, dass wir EURO haben. Aber na bitte, die Deutschen halt wieder mal nicht ;-) Wie auch immer, alles in allem war’s echt ganz cool und Luca hat’s auch ganz gut gefallen. Er meinte jedenfalls, er war besser als das Benjamin Blümchen-Musical, in dem er mit Mum war.

Vor Jahr und Tag..

 
 

Kommentiere