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Betriebsausflug

5. September 2006, 51 Mal gelesen.
 

So, da stand wieder mal ein netter Ausflugstag am Programm. Nachdem ich letztes Jahr schon nicht mit konnte, weil es wegen des Holland-Urlaubs zu knapp gewesen wäre, war heuer recht klar, dass ich mitgehe. Freute mich auch schon ziemlich drauf, weil Klaus angekündigt hatte, auch mitzukommen. Doch irgendwie bestätigte sich leider mein schlechtes Gefühl und weder er, noch ein anderer der “Nachwuchsforscher” des PPE tauchte auf :-/ Naja, unterhielt mich auch mit Claudia ganz nett im Bus, ham uns jetzt übern Sommer ja auch nicht wirklich oft gesehen. Gegen Ende der Busfahrt versuchte ich noch ein bisschen zu entspannen, da ich ja doch schon um halb 7 auf musste..

BirnauWir fuhren dann zuerst nach Birnau, um uns die dortige berühmte Kirche anzusehen. Nachdem uns auch eine Führung angeboten wurde, nahm ich diese Chance doch glatt wahr, einen auf Kultur zu machen. Der Opi hat das dann auch ganz gut gemacht, auch wenn seine Sätze teils sehr konstruiert wirkten. Aber von den Hintergrundinfos her war’s doch recht interessant. War aber irgendwie so ein zwiespältiges Gefühl: Wow, die Typen ham sich damals beim Bau auch was gedacht und He, was interessiert mich der Kram hier eigentlich? War dennoch froh, dass ich diese Hintergrundinfos bekommen hab. Teils hätte es einen Laserpointer gebraucht, damit ich auch gleich kapiert hätte, auf was er jetzt genau zeigt. War teils schon schwer mitzubekommen, was ich irgendwie grad auch ein bisschen amüsant fand ;-) Nach 40 Minuten war’s dann vorbei und wir stürzten uns auf den vom Betriebsrat bereit gestellten Sekt.

Wenig später ging’s dann nach Meersburg. Dort zogen wir zuerst mal so zu zehnt los, wobei wir uns bald trennten. Ich düste dann mit Thomas und 2 mir bis dato unbekannten Damen zur Burg uns durch die Altstadt, ehe wir uns auf einen herrlichen Platz setzten, um einen Tee zu trinken. Ursprünglich wollte ich einen Suser, doch der war leider aus. Waren recht anregende Gespräche.. halt, okay, die eine hab ich ziemlich zugelabert, aber die andere wiederum zuerst auch uns. Wobei das recht ernüchternde Geschichte aus der Ländle-Politik waren. Von wegen, dass hier extrem zensiert wird, wenn es um offizielle Berichte und Studien geht. Da wird alles zurecht gebogen, wie man’s grad braucht. Verdammt – ich mein, dass Politiker alles Arschpfeifen sind, war ja klar, dass es aber auch bei uns der Diktatur so nahe kommt, ist doch recht erschütternd. Dann gesellte ich mich zu einer anderen Truppe und gönnte mir mit ihnen in einem sensationell gelegenen Gastgarten voller Touris einen leckeren Flammkuchen.

Gegen halb drei machte ich mich dann mit 10 anderen auf den Weg nach Unteruhldingen zu den Pfahlbauten. Der Nachmittag wurde ja von allen anders genutzt: Einige gingen saufen, andere fuhren nach Konstanz zum Shoppen (Weiber natürlich), und 2 besuchten die Therme. Ich wollte aber die Chance zum großen Kulturtag nicht versäumen und ging eben in dieses Museum. Sollte man durchaus mal gesehen haben, jedoch auch nicht öfters als 1 Mal im Jahrzehnt ;) Also es ist ganz cool aufgezogen. Gibt halt auf dem See ein paar Häuser, in denen Typen ein paar alte Arbeitsweisen und Geräte und so vorstellen. War echt gut gemacht eigtl., abhängig von den Angestellten halt ;-) Aber im Großen und Ganzen war’s schon toll aufgezogen. Extrem mopsig nur das “Kino”: In einer Hütte lief die Sendung mit der Maus mit einem Bericht über den Aufbau des Pfahlbautendorfs. Und wie es scheinbar in Museen so üblich ist (ich denke ans Kunsthaus Wien) war die Qualität overgrottig. Ich kapier’s echt nicht, warum dort immer die kleinsten und elendsten Fernseher rumstehen müssen, noch dazu mit einer miserablen Tonqualität. Naja, setzten wir uns halt noch in einen Gastgarten, ehe die Fahrt nach Dornbirn anstand.

Dort gingen wir dann gemeinsam zum Abendessen im Schlossbräu. Der ganze obere Stock war für uns reserviert, es waren ja doch so 70 Leute dabei. Setzte mich zusammen mit Armin zu den 2 aus dem Englisch-Sektor, wobei uns dann auch noch Karlheinz verstärkte. Das Essen war ganz gut. Besonders der Salat hat mich voll überzeugt: Ich denke, so sollte ein richtig geiler Salat aussehen: Teils mit Kürbiskernöl, teils mit leckerem italienischem Dressing angemacht, mit Croutons verfeinert die ganze Palette durch mit Vögelesalat und Radicchio und so Zeux. Echt perfekt. Die Nudeln mit Pilzsauce war auch nicht zu verachten und auch die Nachspeise war durchaus genießbar ;-) Gegen zehn führte mich dann Alfred Mandl dankenswerterweise nach Hause. War ich sehr froh drüber. Ging dann eh recht bald pennen.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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