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Nachdem ich ein bisschen in den 3D-Abgaben der Studenten gestöbert hatte, musste ich dann doch dringend meine heute angekommenen PS3-Spiele antesten. Die Ware von Game.uk war Dank Einzelbriefversand recht schnell hier und so konnte ich heute immerhin vier kleine Päckchen aus dem Briefkasten ziehen. Ich warf also gleich mal einen Blick auf die Spiele, die ich kurz vorstellen möchte:
Fifa 09: Das erste ziemlich hammermäßige Feature, das mir ins Auge stach, ist die Implementierung der realen Fußballwelt. Jede Woche wird die aktuelle Form von Top-Spielern in einer Datenbank eingetragen, die dann als Grundlage für die virtuellen Spieler dient. Ich finde die Idee ziemlich genial, wäre sehr cool, wenn sowas auch für NHL-Spiele umgesetzt werden würde
Positiv aufgefallen ist mir auch die DTS-Unterstützung, die für absolut beeindruckenden räumlichen Sound sorgt. Das Spiel selbst ist eine echte Simulation – schöne Passes und sinnvolle Schüsse auf’s Tor schüttelt man nicht einfach aus dem Handgelenk. Die Arena bietet aber eine hervorragende Spielwiese zum Ausprobieren der Steuerung. Im ersten Match hatte ich noch einige Probleme, aber das Spiel hat definitiv nicht umsonst den Gold Award kassiert. Auch bei Gametrailers wurde das Spiel für den Best Sportsgame 2008 Award nominiert.
Burnout Paradise: Nicht nur nominiert, sondern effektiv Sieger in seiner Kategorie, nämlich Best Racing Game 2008 ist der vielversprechende Titel Burnout Paradise. Autorennspiele kenne ich soweit nur von den Arcade-Automaten und dem PC, wobei es eigentlich bei allen Spielen immer nur um das Steuern durch eine vorgegebene Rennstrecke und vielleicht das Tunen der Autos ging. Liebte ich Outrun auf dem Automaten ohne Ende, rockten die ersten Need for Speed-Spiele mit Splitscreen so richtig im Zweispielermodus. Wie viele Stunden fuhr ich mit Sofl um die Wette, immer mit den Bullen im Nacken
Irgendwie wurde das Konzept dann aber doch fad und umso genialer wirkt nun eben mein neuestes Racinggame für die Konsole. An jeder Straßenecke gibt es irgendein Event, einen Auftrag, jederzeit lässt sich ein Straßenrennen anzetteln und nirgendwo gibt es eine Einschränkung der Strecke. Man rast wie wahnsinnig durch die Straßen, schanzt die Brücke hinunter und bahnt sich den Weg durch eine Baustelle, wo man nebenher versucht einige nette Stunts auf den Asphalt zu legen. Die Unterstützung des Bewegungssensors und einer USB-Kamera macht das Spiel noch interessanter: man kann den Controller wie die Wii-Remote als Lenkrad-Ersatz halten und so durch die Straßen steuern! Die Kamera macht im Online-Modus Sinn: sobald man einen Rekord geschlagen hat, darf man seine Fresse an dieser Stelle platzieren
Metal Gear Solid 4: Immerhin von Gametrailers als Overall Game of the Year nominiert und auf vielen Seiten va. auf Grund der grandiosen Story unter den Top 5 gelistet. Zur Story kann ich nach kurzem Anspielen natürlich noch nichts sagen, die Introduction zum Kennenlernen der Hauptfigur und Steuerungsmöglichkeiten hat aber sowohl vom Feeling als auch vom Look her absolut überzeugen können. Hier bin ich schon gespannt, wie es so weiter geht. Fakt ist, dass Grafik und Soundkulisse ein ziemlicher Hit sind, die Steuerung unter Umständen ein wenig gewöhnungsbedürftig ist.
The Darkness: Hierbei handelt es sich angeblich um die Umsetzung eines ziemlich blutigen Comics, weshalb auch das Spiel erst ab 18 freigegeben ist. In den ersten paar Minuten ist zwar schon ein bisschen Blut gespritzt, allerdings konnte ich sonst noch keine größeren Gewaltszenen entdecken – wird wohl noch kommen. Wie so einiges anderes, nämlich die Macht von Darkness. Dazu kann ich aber noch nichts schreiben außer dass die Anleitung ziemlich viele kultige Features verspricht. Man wird jedenfalls gleich voll die Handlung geworfen, wobei ich bei den Gesprächen bei der Autoverfolgung zu Beginn echt froh um die Untertitel war
Schließlich landet man am Ende einer riesigen unterirdischen Baustelle, wo bereits viele Bösewichte auf den Spieler lauern. Ich zog als mal ziemlich Kamikaze-mäßig durch die Gänge und drückte mit meinen beiden Knarren so oft wie möglich ab. Doch so einfach ist es dann doch nicht – hier sollte man seine Schüsse gezielt einsetzen und auch immer wieder in Deckung gehen. Letzteres ist besonders wichtig, um wieder Lebensenergie zurück zu gewinnen (was ohne Medipacks funktioniert, juhu!). Die schon zu Beginn düstere Atmosphäre lässt auf eine schöne Mischung aus Shooter und Horror hoffen.
Little Big Planet: Auch dieser Titel strotzt nur so von Awards und Nominierungen in etlichen Bereichen wie Grafik, Spielprinzip und Gesamtspiel des Jahres, wobei der Award für Most Innovative Game ganz klar eingesackt werden konnte (im wahrsten Sinn des Wortes übrigens). Warum sorgt das Spiel für so viel Wirbel und Begeisterung in der Szene? Es macht meiner Meinung nach bereits beim Anspielen der ersten Levels sehr viel Spaß, entfaltet seine wahren Fähigkeiten aber ohnehin erst nach der Einführung und va. im Online-Modus. Was ich gesehen habe, hat aber schon mal ziemlich überzeugt: die Grafik ist tatsächlich ein kleiner Leckerbissen, indem Photorealismus und Cartoonworld gekonnt miteinander vereint werden. In den Einführungslevels hat man an und für sich ein Jump’n'Spiel vor sich, bei dem man Diamanten aufsammeln muss wie man es schon von Giana Sisters her kennt. Allerdings gibt es hier noch viel mehr kreative Aufgaben zu lösen, um ein Level zu gewinnen. Und später wird es darum gehen, selbst diverse Levels mit vielen gemeinen und schwierigen Aufgaben zu kreieren und von anderen Zockern auf der ganzen Welt durchspielen zu lassen.
Assassins: Creed ist ein weiterer neuer Titel. Das Spiel legt gleich mal ziemlich cool los und die Story scheint ziemlich vielversprechend zu sein. Man befindet sich zu Beginn in einer Erinnerungsmaschine und hat so diverse Erinnerungen von sich selbst gekoppelt mit denen der Vorfahren durchzuspielen, um einer ganz konkreten wichtigen Erinnerung näher zu kommen. Verbockt man in dieser Welt mal was, wird man einfach wieder zu einer früheren Erinnerung geladen, um die Synchronität mit dem Gerät wieder herzustellen. Ganz lustiges Konzept also irgendwie. Nachdem man verstanden, worum es geht, befindet man sich auch schon mitten in einem kleinen sehr stylischen Tutorial, in dem die Interaktion mit der Spielfigur erklärt und getestet wird. Die Steuerung scheint leicht von der Hand zu gehen und überrascht insbesondere durch ein Umschalten verschiedener Verhaltensmodi. In diesem Actionabenteuer werden also einige strategische Kniffe gefragt sein, bin schon gespannt.
Mortal Kombat vs. DC Universe war dann natürlich auch noch ein absoluter Pflichttitel. Seit ich bei der Wii-Fassung des Vorgängers wieder Beat em Up-Luft geschnappt habe, bin ich wieder völlig fasziniert von der Serie. Im neuesten Ableger gibt es neben den Comicfiguren auch einige Neuerungen in der Interaktion. Diese Innovationen fehlten meiner Meinung nach bei einigen Folgen des Kampfspiels und so bin ich von Dingen wie Rage-Mode, Nahkampf und anderen kleinen Mini-Games während des Wechsels der Arenen umso mehr angetan. Auf den ersten Test hin konnten auch die neuen Charaktere gleich voll überzeugen. Alleine wie sich der Joker bewegt ist eine Wucht und seine Special Moves durchaus neuartig und nicht nur visuell sondern auch taktisch durchaus attraktiv. Negativ fällt lediglich die ziemlich krasse der Kürzung der Charakterauswahl auf: von den bekannten Figuren sind nur noch 12 Stück wählbar, Kultfiguren wie Kano oder Jonny Cage wurden gänzlich weg gelassen. Naja, dafür kann man sich nun auf die neuen Comichelden spezialisieren und ehrlich gesagt merkt man sich die ganzen Spezialkombinationen eh nur für eine begrenzte Anzahl an Figuren. Ich denke also schon, dass ich meinen guten alten Jonny verschmerzen werde.
So viel mal zu meiner bisherigen kleinen PS3 Spielesammlung, die in der laufenden Woche noch durch einige andere Schmankerl angereichert wird. Wird also nicht lange dauern, bis ich weitere Eindrücke hier poste. Ich sollte vielleicht mal was Ähnliches mit den besseren Wii-Games machen, mal sehen ob ich Lust und Zeit dazu finde
Ach ja, eine Entdeckung machte mich dann ein bisschen stutzig: auf den Coverrücken steht bis auf eine Ausnahme 720p und nicht 1080p. Hmm, sehr merkwürdig. Ich habe dann natürlich gleich eine ordentliche Recherche vom Zaun gerissen und entdeckt, dass die wenigsten Spiele auf die volle HD-Auflösung optimiert sind. So wird zwar bei den meisten Games problemlos hochskaliert, aber nativ ist die Unterstützung der besten Auflösung alles andere als üblich. Irgendwie schon eine erbärmliche Sache finde ich, weil ja die Hardware definitiv gut genug für die volle Dröhnung wäre. Kurzfristig bekam noch eine kleine Krise, weil diverse Boards behaupten, die XBox-Spiele würden fast durchgehend mit der besten Auflösung laufen. Offensichtlich handelt es sich dabei aber nur um eine zweideutige Angabe auf dem Cover. Titel mit nativer FullHD-Unterstützung sind letztlich sogar noch seltener als auf der PS3. So muss ich mich zumindest nicht ärgern, wobei der inkonsequente Sprung auf HD bei den neuen Konsolen schon einen fahlen Beigeschmack mit sich bringt.
Nun wurde ich heute jedenfalls auch noch auf eine ganz fiese Amazon-Aktion aufmerksam gemacht. Angeblich hatte Saturn vor kurzem eine satte Blu-Ray-Aktion gestartet, die jetzt auch der Versandriese anbietet, was uns Ösis natürlich besonders entgegen kommt. Satte hundert Blu-Ray Filme gibt es jedenfalls zum Schnäppchenpreis von 15 Euro! Okay, das ist immer noch einiges an Geld für einen Film, aber gerade noch an meiner persönlichen neuen Kauf-Schmerzgrenze. Bisher hatte ich zwar ohne Zögern immer wieder bei 20 Euro-DVDs zugeschlagen, aber durch den teilweise ziemlich rasanten Wertverlust der Dinger habe ich meine Tiefpreisansprüche nun doch deutlich “höher” geschraubt. Das ist zwar bei Blu-Rays nicht mal so einfach, weil hier viele Exemplare weiterhin satte 30 Euro kosten, aber immer Angebote für zumindest 20 Euro lassen auf einen Preisverfall hoffen. Und vorerst kann ich zumindest bei Aktionen wie der aktuellen ordentlich zuschlagen. Nun wäre man natürlich recht bald in Versuchung, sich einfach jeden Kack in den Einkaufswagen zu schieben, weil’s ja eh so billig ist und notfalls auch mal auf ebay verscherbelt werden könnte. Aber halt, Vorsicht, langsam. Ich habe mich sehr stark zurück gehalten und glatt nur 10 bzw. 11 Filme geordert und zwar alles nur solche, die ich im letzten Jahr ohnehin bereits auf DVD kaufen wollen hätte. Also nur Filme, die mich interessieren und die ich auch noch nicht auf DVD habe! Bei diversen Streifen, va. Das Fünfte Element hat es mich dann zwar schon gejuckt, weil ich den Film einfach nur genial finde, aber ich konnte mich vorerst auch hier noch zurück halten. Was nun zukünftig in meiner angehenden High Defintion-Sammlung zu finden ist sieht man im Bild hier auf der Seite und auf meiner kleinen Kaufempfehlungsseite – go shopping!
Vor Jahr und Tag..
- Pokerturnier in Bürs - 2008
- Patrick's - 2007
- Datum: 5. Januar 2009
- Kategorie: Medien, Offlinemedien
- Wortanzahl: 1682 Wörter