VR-Präsi für das dritte Semester
Bevor ich über den heutigen unspektakulären Tag schreibe, gebe ich noch die ungemein spannenderen Erlebnisse vom gestrigen Mittwoch wieder. Ach ja, da ich derzeit doch wieder deutlich zu viel Zeit mit meinem blöden Blog verschwende, überlege ich mir doch tatsächlich ab dem nächsten Jahr damit aufzuhören. Haha, Scherz. Aber ich möchte mich doch nur auf die relevanteren Einträge konzentrieren und nicht jeden einzelnen Tag so ausschmücken als wäre wirklich was passiert
Konzentration auf das Wesentlich quasi, aber dazu dann zu gegebener Zeit noch mehr. Gestern jedenfalls organisierten wir eine VR-Präsentation im Rahmen der letzten Vorlesung für das dritte Semester. Eigentlich hatten wir auch das fünfte Semester dazu eingeladen, aber keine Erinnerung mehr geschickt. Was dann raus kommt, kann man sich eh vorstellen *lol* Von den Drittsemestern sind jedenfalls eh recht viele gekommen und siehe da, diesmal ist mir auch fast niemand abgegangen *zwinker* Megi streute zu Beginn noch eine recht umfangreiche Feedbackrunde ein, die wir dann aber eh noch im großen Stil per Web durchziehen müssen. Kritisiert wurde unter anderem der Fragenkatalog bzw. dessen Bearbeitung in Google Sheets. Ich muss sagen, ich finde die Idee des kooperativen Bearbeitens absolut bombastisch. Bisher passiert das halt meistens offline, wobei dann die Arbeit noch mehr auf ein paar wenige Leute fokussiert war. Insofern denke ich, war das schon eine gute Idee, allerdings führten die ganzen Kommentare etc. zu einer großen Unübersichtlichkeit. Da auch jeder nach Belieben editieren konnte, kam es schon mal zur einen oder anderen zeitgleichen kontraproduktiven Eintragung. Die Frage ist, wie sowas sinnvoll zu lösen wäre. Ich habe an ein Forum gedacht, in dem für jede Frage ein Thread erstellt wird. Die Studs können dann ihre Antworten als Reply posten und sich auch gegenseitig kommentieren. Dies führt aber meiner Meinung nach zu einer noch übleren Unübersichtlichkeit. Brauchbar wäre die Sache eigentlich nur, wenn sich dann jeder Student individuell einige Antworten ausblenden lassen und jeden Thread quasi im Batchmodus als Karteikarte ausdrucken könnte. Mal sehen, ob es irgendwas in der Richtung in Moodle gibt.
Wir legten dann jedenfalls mit einer recht intensiven Präsentation los. Vermutlich hätte man anfangs das Programm straffen können, aber manche Clips wurden bereits angesprochen und sollten daher also auf jeden Fall gezeigt werden. Und eine Information, was sich so an Auftragsarbeit bei uns bisher abgespielt hat, ist sicher ebenso interessant wie die Arbeiten von anderen Studenten zu sehen. Ein wenig tiefer gingen wir dann im Bereich der Stereoskopie und Haptik. Die 3D-Leinwand und Shutterbrille kamen dabei glaub recht gut an, wobei die haptischen Geräte natürlich den massivsten Eindruck hinterließen. Ich finde es immer interessant, die zwei Geräte die wir haben zu vergleichen: Phantom Desktop für 10.000€ und den Haptx Falcon für 300€. Die Unterschiede sind schon alleine im Handling erkennbar, allerdings ist für mich die Kraft des letzteren Geräts immer wieder beeindruckend. Sie kommt besonders gut in der einen Demo-Applikation rüber, in der man einen Ball an einer Schnur herumwirbeln kann. Abschließend durfte natürlich auch die Brücke zur Studentenarbeit nicht fehlen, darum hat Megi noch das Bogen-Beispiel eines Informatikstudenten ausprobieren lassen. Die Zeit war dann eigentlich schon um, dabei hatten wir das vielleicht für Gestalter fast interessanteste Gerät noch gar nicht vorgestellt: das Ascension Motion Capture-Setup. Hier hätte man natürlich einiges zeigen können, doch zum einen wollten wir die Leute doch nicht mehr länger strapazieren, zum anderen hat grad der Rechner ein bisschen herum gezickt. Echt interessante Sache, wie lahm hier plötzlich die Anwendung war, aus welchen Gründen auch immer. Ab und zu hat er doch schon seine Vögel, muss ich sagen. Auch im Masterunterricht mussten wir ihn ab und an neu starten, damit wieder alles glatt lief. Besonders lustig: solange eine Maus angeschlossen ist, spinnt der Mauszeiger nach dem Neustart komplett. Er rauscht automatisch über den ganzen Bildschirm und gibt grad wie von Geisterhand nach Lust und Laune auch einige Klicks von sich ab. Dass hier noch nichts Gröberes passiert ist, wundert mich eh
Ich muss dann jedes Mal die Maus abstecken, neu starten und erst danach wieder was anschließen *ts*
Nach der Präsi sahen wir uns noch eine aktuelle Arbeit aus dem fünften Semester an. Das Ganze entwickelte sich zu einer kleinen Grundsatzdiskussion, als Megi darauf hinwies, dass beim Abspann der Hinweis auf die FH fehlt. Ich bin mir ehrlich gesagt gar nicht sicher, ob ich das früher immer gemacht habe, aber letztlich gehört es sich wirklich. Nach diesem doch längeren Gespräch fuhr ich dann nach Tosters. Nach einem feinen Essen und so spazierten wir dann gemeinsam zur Kirche hinüber. Totenwache. Deshalb auch mein ominöser gestriger Eintrag. Nein, es war keine Suizidnachricht
Vor Jahr und Tag..
- Datum: 4. Dezember 2008
- Kategorie: Gedanken, Arbeit, Unterrichten
- Wortanzahl: 757 Wörter