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Geheimakte 2

3. September 2008, 35 Mal gelesen.
 

Ich durfte mich heute Morgen wieder mal von der Unfähigkeit der ÖBB überzeugen. Ich verstehe das echt nicht, dass sie das nie auf die Reihe kriegen. Jetzt startet heute die Herbstmesse, wo eine Gratiszugfahrt angeboten wird und die Pfeifen bringen es nicht auf die Reihe, zwei Waggons dran zu hängen. Nein, es wird der gleiche Mini-Zug wie sonst auf Weg geschickt, der aus allen Nähten platzt. In Feldkirch konnte ich mir gerade noch einen Sitzplatz ergattern, in Hohenems mussten die Leute am Bahnhof noch drum bangen, überhaupt in den Zug rein zukommen. Eine größere Seniorengruppe musste sogar gleich auf den nächsten Zug warten. Dass er dann sowieso noch bei jeder Station ewig steht, bis sich mal alle rein gezwängt haben, kommt ja noch dazu. Krank. Ich frage mich schon, wann die ÖBB endlich mal lernt. Seit über ein Jahrzehnt erlebe ich nun das komplette Versagen dieses Vereins, wenn es mal einen außertourlich großen Andrang gibt. Dabei ist es ja nie so gewesen, dass die vielen Passagiere eine große Überraschung bereitet hätten. Es ist wirklich peinlich und schadet echt dem Umweltbewusstsein der Bürger. Ich meine, da hätte das Unternehmen die super Chance, auch mal anderen Leuten das Bahnfahren schmackhaft zu machen und dann werden eben diese potenziellen Neukunden super frustriert. Elend.

Geheimakte 2Ich erledigte dann im Büro noch einige administratorische Dinge, ehe ich im Labor wieder meiner derzeit üblichen Tätigkeit nachging. Daheim hab ich gleich mal den Kühlschrank gereinigt und die Wäsche runter gebracht. Als Riki dann die erste Folge “Gray’s Anatomy” ansah, sah ich mir mal meine jüngste Spiele-Neuerwerbung an. Am PC spiele ich eigentlich eh nur NHL von EA Sports, das übrigens auch jeden Tag in der neuen Version rauskommen müsste. Ich habe mir also den Nachfolger des unglaublich genialen Adventures organisiert, das ich vor einiger Zeit ziemlich süchtig durchgezockt hatte: Geheimakte 2. Die anfänglichen Animatics hinterlassen gleich mal einen zwiespältigen Eindruck. Atmoshpäre und Story sind eigentlich ganz cool, die Charakteranimationen wirken aber doch ein bisschen unbeholfen. Auch das viele Gerede, um dem Spieler auch ja alles drei Mal klar zu machen, ist ein wenig unnötig. Aber immerhin geht es gleich ordentlich zur Sache: innerhalb der ersten paar Minuten werden schon mal 3 Personen gekillt – hier wird also recht deutlich vermittelt, dass es sich um ein durchaus lebensbedrohliches Rätsel handelt, das man hier lösen muss. Nachdem man kurz in die Rolle eines soweit unbekannten Typen geschlüpft war und auch glatt gleich ins Gras beißen musste, darf man wieder in die Rolle von Nina schlüpfen. Sie hat inzwischen mit Max Schluss gemacht und ist gerade auf dem Weg in den Urlaub auf nem Schiff, wo sich schon die ersten mysteriösen Ereignisse abspielen. Nun, weit bin ich nicht gekommen, aber das Gameplay stellt sich wie gewohnt als absolut spitze heraus. Point&Click wie es angenehmer kaum sein könnte, zudem gibt es die Möglichkeit, sich sämtliche Hotspots in der aktuellen Szenerie anzeigen zu lassen, falls man also mal keinen Bock hat, mit der Maus das ganze Bild abzufahren. Die anfänglichen Rätsel sind vielleicht ein wenig zu simpel, aber man sollte ja auch nur in die Geschichte eingeführt werden und dafür reicht’s. Soweit macht das Game also einen soliden Eindruck mit toller Steuerung und guter Grafik, wobei mir die Charakteranimationen weiterhin nicht wirklich zusagen. Na, egal.

Vor Jahr und Tag..

 
 

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