Radausflug und Filmle
Der Tag startete durchaus ein bisschen gemütlich, wurde dann aber beinahe noch anstrengend
Gegen Mittag beschlossen wir jedenfalls, das durchaus sehr schöne Wetter für eine kleine Radrunde zu nutzen. Klassischerweise ist ein leckeres Mittagessen das Ziel und wenn’s grad geht, eins mit der Culinaris-Karte. Und da suchen wir uns doch mal ein Restaurant in Nenzing oder Bludesch aus, gucken wir dann vor Ort wo’s uns eher hinzieht. Also rauf auf die Drahteselz und runter rollen. Zogen uns dann gnadenlos wieder diesen abartigen Weg hinter’m Ganahlareal rein und brauchten so ca. 50 Minuten, bis wir in Bludesch waren. Nenzing ließen wir doch links oder eher rechts liegen, schien uns zu weit weg von der Strecke. Und der Gasthof Kreuz war zumindest an der Hauptstraße, also unschwer zu finden. Dachten wir zumindest. Ein bisschen verwundert waren wir schon, als wir nur ein “Bistro” vorfanden. Ein Mal um’s Hand und genauer gucken, da stellte sich heraus, dass jenes Bistro und das Boheme Teil des Gasthauses Kreuz sind. Abartige Dinge passieren hier im Südosten des Landes. Netterweise hatten sie gerade Rösti-Wochen und so konnte mich die Speisekarte gleich mal begeistern. Apfelrösti mit Champignons oder doch lieber Dreikäse-Rösti? Ich entschied mich für letztere und bereuhte meine Wahl in keinster Weise. Schrägerweise zahlten wir dann trotz Halbpreiskarte 22€, was mich kurzzeitig schon ein bisschen gewundert hat. Dabei war der Laden nicht wirklich teuer, nur Riki’s Hauptgericht kostete bissi viel. Wie auch immer, gestärkt strampelten wir dann in den Gegenwind, der so richtig ätzend in vollem Karacho daher wehte.
Viel länger haben wir aber auch retour nicht gebraucht, zumindest bis nach Frastanz nicht. Denn dann entschieden wir uns spontan dazu, über die Letze zu flitzen. Nunja, flitzen mag nicht der passende Ausdruck sein
Wir hechelten drüber, aber letztlich haben wir’s ganz gut geschafft und konnten gemütlich auf der Tisner Seite zu uns runter rollen. War noch ein richtig guter Abstecher. Daheim belohnte ich mich dann mit einem Mojito erster Güteklasse. Wow, hätt mir nicht gedacht, dass unsere Minze wirklich derart geschmacksvoll ist – super. Und selbst der Zitronensaft anstatt der frischen Limette vermochte den Drink nicht viel schlechter zu machen. Chillte dann noch ordentlich auf der Sonnenliege und knackte gnadenlos ein bisschen weg. Machte uns nachher noch was zu futtern und schließlich sahen wir uns noch Walk the Line an. Hab mir vor kurzem die Steelbook Special Edition gekauft, da diese nun halbwegs bezahlbar ist
Und es hat sich gelohnt, ist ein echt toller Film. Biografische Musikfilme ham immer ihren eigenen Charme. Und obwohl ich Jonny Cash nicht wirklich kannte, vermochte er mich gleich mal von seinem Sound zu überzeugen. Echt cremige Sounds und die Story ist durchaus okay. Wobei halt auch nichts besonders Aufregendes. Ein Star, der halt im Drogensumpf erstickt, weil er quasi unglücklich verliebt ist und dann aber doch wieder aus der Scheiße rauskommt. Aber gut erzählt und toll inszeniert. Auf jeden Fall sehenswert. Konnte es nachher nicht lassen, unseren Psychofilm noch ein bisschen weiter zu schneiden
So ging ich erst ein bisschen später ins Bett.
Vor Jahr und Tag..
- Home Theater PC - 2009
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- Datum: 3. Juni 2007
- Kategorie: Allgemein
- Wortanzahl: 505 Wörter