Untersuchungen und Wii Fit
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- Untersuchungen und Wii Fit
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- July kommt zum Wii-Zocken
- Wii-Mania statt Blume Festival
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- Ankunft des Wireless Nunchu(c)ks
- Ein Monat Wii Fit, eine Bilanz
- Wii Mod Chip Verzweiflung
- Das Ende des Wii Modding-Dramas
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- Wii Fit Plus
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- Zock- und Einkaufsabend
- Uncharted 2 – Among Thieves
Am Vormittag war ich voll und ganz bei einer aktuellen Usability-Untersuchung im uLab eingespannt. Das Setup sieht folgendermaßen aus: die Testperson muss zuerst 85 Bilder von Tennisschlägern betrachten und dabei auf einen Schalter drücken, wenn er sich ein Modell kaufen würde. Die Sache geht satte 20 Minuten, was schon ziemlich lange ist. Die meisten Personen heute ham das gut überstanden, beim einen oder anderen sah man aber schon entsprechende Ermüdungserscheinungen
Danach wird’s deutlich fesselnder: zuerst hat man aus der Distanz echte Schläger auf einer Tenniswand in eine persönliche Reihung zu bringen. Schließlich darf man sich die Schläger auch aus der Nähe ansehen und einzeln nach bestimmten Kriterien bewerten. Zu guter letzt nimmt man noch die Schläger in der favorisierten Reihenfolge von der Wand und inspiziert sie genau. Dabei sollte man “laut denken”, um möglichst viele subjektive Empfindungen einfangen zu können. Hierbei erwies es sich als ganz sinnvoll, selbst als Testleiter mit den Testpersonen zu kommunizieren, damit sie nicht ins Leere plaudern und sich komisch vorkommen müssen. Soweit liefen alle Untersuchungen ganz prächtig, lediglich mit dem Eyetracker gab es ab und zu Kalibrierungsprobleme. Die Herausforderung für mich war, das ganze Setup von vorne bis hinten kennen zu lernen und va. auch die technischen Schritte im Kontrollraum in Fleisch und Blut übergehen zu lassen. Denn übermorgen ist Walter nicht dabei, weshalb ich selbst die Versuche leiten muss. Anfangs war ich natürlich ein bisschen geschockt, worauf man so alles achten muss. Gerade die Fehleranalyse und -behandlung schien ein wenig komplex zu sein. Im Laufe des Vormittags konnte ich mir aber zumindest einen Großteil der Arbeitsschritte verinnerlichen, mal sehen, wie lange ich mir das alles merke *g*
Auf dem Weg zum Bahnhof huschte ich noch schnell im Libro vorbei. Eigentlich wollte ich mir den Zapper für die Wii kaufen, um ein bisschen Shooterfeeling zu bekommen. Allerdings hatten sie das Teil leider nirgendwo, ach hätte ich es doch nur am Wochenende im Cosmos gekauft
Dann aber wäre ich vermutlich nicht in den Libro und hätte auch nicht entdeckt, dass sich glatt zwei Balance Boards im Regal tummeln! Bombastisch, da wir das Ding eigentlich schon lange haben wollten, aber nirgendwo finden konnten. Also packte ich die Schachtel sofort ein und stolzierte zufrieden zum Bahnhof. Daheim musste ich das Board natürlich sofort ausprobieren. Erst Mal einen Mii erstellen und einen Körpertest durchführen. Mein Wii-Alter war diesmal ein bisschen freundlicher als damals bei Jonny, so richtig gut war ich aber noch nicht
Auf dieses Zeugs ist aber vermutlich eh nicht viel zu geben, denn die Schwankungen von Mal zu Mal sind einfach viel zu krass und daher ohne wirkliche Aussage. Die Balance-Spiele mögen vielleicht für eine bessere Haltung sorgen, vor allem aber machen sie richtig Spaß. Praktischeren Nutzen haben hingegen sicher die Muskel-, Yoga- und Aerobic-Übungen. Wow, manche Durchgänge sind so richtig brutal
Natürlich könnte man praktisch alle Übungen auch ohne Board machen, doch zum einen wird mit dem Wii Fit einfach die Motivation deutlich erhöht, zum anderen hat man neben dem visuellen Helferchen eben auch eine Gerätschaft, die durchaus auf fehlerhafte Ausführung einer Übung hinweisen kann. Zwar wird die Haltung des Körpers an sich nicht kontrolliert, aber durch Analyse der Gewichtsverlagerung kann das System sicher in gewissem Maße für eine korrekte Durchführung sorgen. Ich selbst hab das bei der einen oder anderen Yogaübung bemerkt. Wenn man das Gewicht grad so verlagert, wie’s für einen am gemütlichsten ist, muckt das Balance Board, weil eben die Balance nicht passt. Achtet man hingegen darauf, dass die Kraft korrekt verlagert wird, kommt man so richtig ins Zittern und Schwitzen *g* Eine wirklich großartige Erfindung also und im Übrigen ein ganz spannendes System zur Analyse bezüglich HCI und Usability.
Vor Jahr und Tag..
- Datum: 2. Juli 2008
- Kategorie: Arbeit, Medien, Offlinemedien
- Wortanzahl: 610 Wörter