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Fade to Black

2. April 2008, 102 Mal gelesen.
 
Dieser Beitrag ist der 5. von 12 in der Serie Blogging
 

New Blog StyleKonzentration auf das Wesentliche ist derzeit wirklich keine Stärke von mir. Anstatt mich mal intensiver mit den Inhalten meines Blogs zu beschäftigen, feile ich halt immer noch am Look herum. Und natürlich nicht nur daran, sondern an etlichen anderen eher technischen Dingen auch. Die Idee für das Abändern meines Styles kam mir, als ich nach der Arbeit an einem der Screens an der FH vorbei lief: orange Schrift auf dunkelgrauem Hintergrund. Diesen Look nutzen sie an der fh zwar schon lange, doch heute fiel mir auf, dass es wirklich gut aussieht und Stil hat. Und so beschloss ich kurzfristig, meinen Style ein bisschen anzupassen. Das Pseudo-Rosa meiner Hyperlinks hat mich ja ehrlich gesagt immer schon angeätzt. In beiden Varianten der ursprünglichen Skin waren die Links im gleichen Weiß gehalten wie die Schrift. Das sah zwar ganz stimmig aus, ist aber meiner Meinung nach nicht besonders praktisch. Man erkennt so überhaupt nicht, was man anklicken kann und was nicht, außerdem fehlen bei solch einem Einheitsbrei einfach die Key-Elemente. Ob nun gerade die Hyperlinks als Eyecatcher fungieren sollen oder nicht, sei mal dahin gestellt. Aber eigentlich verwende ich Links nur bei Begriffen, die auch entsprechende Relevanz für den Artikel haben. Sie dienen also neben dem Fettdruck durchaus der noch besseren Strukturierung uns visuellen Führung durch einen Beitrag. So war von Beginn an klar, dass Links nicht einfach so im Einheitsweiß untergehen dürfen. Gleich nach Einsetzen des neuen Themes testete ich schon ein paar verschiedene Farben war aber mit keiner richtig zufrieden. So musste halt eine doch sehr sanfte rötliche Abstufung herhalten, die aber Dank Tendenz zu rosa wirklich nicht sonderlich elegant wirkte. Mit dem orange kam dann heute endlich die Lösung. Jawoll, das sieht ja mal gar nicht so schlecht aus. Ein klein wenig fehlte mir aber noch der Kontrast und somit die beinahe leuchtende Wirkung der neuen Farbe. Also beschloss ich, den grauen Hintergrund noch eine Spur dunkler zu schrauben. Ob es beim aktuellen Fast-Schwarz bleibt oder ob ich das Ganze doch noch eine Nuance heller schalte, wird sich herausstellen. Dank Stylesheets ist das ja alles kein Problem mehr. Hier frage ich mich grad ernsthaft, wie wir früher eigentlich Webdesign machen konnten. Als ich mit dem Zeugs anfing gab’s grad mal die transparenten gifs und selbst die wurden nur vom Internet Explorer angezeigt, aber nicht vom Netscape. Von CSS und Co war noch nicht im Ansatz die Rede, stattdessen wurde beispielsweise der Seitenhintergrund in den Body-Tag geschrieben, und das Seite für Seite. Möchte man also einheitlich den Look ändern, durfte man einen Batch-Replace auf alle html-Files legen und alles neu hochladen. Insofern sind Stylesheets schon ein ordentlicher Segen. Andererseits hätte man sowas wie diesen Blog in dieser Form eh nicht durchziehen können, denn auch php und SQL waren vor 10 Jahren noch in den Kinderschuhen. Schon faszinierend, wie sich die Zeiten geändert haben – inzwischen ist eine Website ohne Contentmanagement und Datenbank unvorstellbar. Jetzt konnte ich aber jedenfalls sehr flexibel durch Ändern von wenigen Einträgen die Look-Einstellungen anpassen und die optimalen Einstellungen herausfinden. Soweit bin ich mit dem Stil auch ganz zufrieden, auch wenn man sicher noch dran feilen könnte. Aus unerklärlichen Gründen landete ich dann bei irgendeiner Google-Suche wieder mal bei einem Plugin, das mich schon mal interessiert hatte: Post-Information. Dadurch ist es möglich, mittels AJAX die Meta-Infos zu einem Artikel durch einen Klick auf den entsprechenden Button anzeigen zu lassen, während diese Information standardmäßig versteckt sind. Dies ermöglicht die angenehme Integration sämtlicher Metadaten, ohne die Seiten unübersichtlich zu machen. Natürlich bedurfte das Plugin noch einiger Anpassungen bezüglich Aussehen und Inhalt. Von Beginn an überzeugt haben mich die kleinen Icons neben den Einträgen, die geben echt was her und funktionieren im Gegensatz zu anderen Herangehensweisen auch problemlos mit allen Browsern. Wichtig ist für mich, dass bestimmte Infos nur dann angezeigt werden, wenn sie auch vorhanden sind. Ist ein Artikel also keiner Kategorie zugeordnet und beinhaltet er keine Tags, sollen diese Einträge auch gar nicht erscheinen. Das ist mir teilweise auch ganz gut gelungen, wobei der Internet Explorer wieder mal komisch und nicht alles korekt interpretiert. Zudem zickt dieser ja massiv mit png-Transparenzen herum, weshalb ein entsprechender Hack notwendig ist, der wiederum manche IE-Versionen zu überfordern scheint. Man hat’s ja echt nicht leicht mit allen den verschiedenen Browsern da draußen. Schließlich konnte ich aber eine zufriedenstellende Lösung finden, die meiner Meinung nach auch echt gut aussieht. Gerade mit meinem neuen Style kommen die Balken mit den Zusatzinformation ziemlich gut und va. erhöhen sie die Übersicht noch zusätzlich. Ich werde hier im Laufe der nächsten Tage sicher noch ein wenig dran feilen und beispielweise Infos zu Beitragsserien etc. integrieren. Voraussetzung für den wirklich sinnvollen Einsatz des Plugin ist natürlich das Vorhandensein der Metadaten. Sprich, ich muss mich damnächst an die Zuordnung von Kategorien und Tags machen ;)

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