23. August 2010, 9 Mal gelesen.
Heute nahm ich mir Urlaub, um bereits um acht Uhr nach Ravensburg zum Schwörerberater zu fahren. Dass es etwas länger dauern könnte, hatte ich ja schon geahnt – deshalb auch der Termin am Morgen. Dass ich dann aber wirklich durchgehend sieben Stunden mit Herrn Reimer dort sitze, hat uns beide etwas “schockiert”
Nun ja, diese Woche soll noch der Vertrag unterschrieben werden, damit wir uns die garstige Preiserhöhung im September sparen. Und so war es schon gut, nochmals alles detailliert durchzugehen. Genau genommen hätte ich sogar noch mehr Zeit für mich beansprucht, der Berater wurde dann aber von einem anderen Termin um 16:15 gerettet *g* Hinterher weiß ich dann allerdings auch nicht mehr genau, was so viel Zeit gefressen hat. Über den Vertrag selbst und die Punkte, die wir auf jeden Fall drinnen haben möchten, haben wir nur am Ende kurz gesprochen. Ich habe erneut darauf gepocht, dass uns eine Luftdichtigkeit von maximal 0,6 garantiert wird – auch bei einem Fremdkeller. Kurz und gut, dass sämtlich PHPP-Kriterien erfüllt werden. Weiters werden wir wohl bezüglich Finanzierung und natürlich Baugenehmigung Vorbehalte mit rein nehmen. Worauf wir sonst noch achten sollten, werde ich hoffentlich in den nächsten Tagen noch ausfindig machen.
Neben einigen kleineren Planungsdetails ging es aber hauptsächlich um die Gestaltung der Fenster im Obergeschoß sowie den Kellerabgang. Ich hatte mir inzwischen zwei neue Lösungen überlegt, nachdem die Idee mit der gewendelten Treppe ohnehin eine Totgeburt war. In der einen Variante versuchte ich es nochmals mit einem Windfang. Ich hatte ja vor einigen Tagen mit zwei (sehr zufriedenen) Schwörerkunden telefoniert und beide haben sich eine solche Kiste vor den eigentlichen Eingang hin gebaut.
[Weiterlesen]
17. August 2010, 4 Mal gelesen.
Im Zuge der Planfinalisierung habe ich mich auch mal ein wenig um das Thema Raumakustik gekümmert. Gerade im großen Wohn- und Essbereich wird es durchaus Probleme mit Nachhall geben. Mit Ausnahme der Sofa- und Küchenecke gibt es ja auf Grund der vielen Fenster keinen Platz für Möbel. Gerade das Bücherregal soll akustisch ja sehr viel bringen, aber das war’s dann auch schon. Die Entkoppelung der Decke wird praktisch überall empfohlen. Ursprünglich sollten die an Federschienen montierten Gipsplatten nur dafür sorgen, dass weniger Schall ins obere Geschoß gelangt. Scheinbar ist solch eine Konstruktion aber auch für die akustische Optimierung des Raums sinnvoll. Ich muss ja gestehen, dass ich hier einfach Null Plan habe und auch gar nicht groß versuche, die physikalischen Gesetze von Schallwellen zu verstehen. Aber ich möchte zumindest vorsorgen, damit wir zwei der klassischen Probleme nicht haben: a) Nachhall, selbst wenn man sich einfach nur unterhaltet. Ich kenne Räume, in denen ein sonderbares Echo zu vernehmen ist, wenn man miteinander spricht. Und das darf nicht sein. b) Verschlechterung der Tonqualität bei der Soundanlage durch stehende Basswellen, Resonanzen, Verschlucken bestimmter Frequenzen, etc.
Daher werde ich gerade die Deckenbeplankung nochmals genauer unter die Lupe nehmen. Offenbar hat beispielsweise eine gelochte Gipsplatte mit darüber liegender Akustikmatte viel bessere akustische Eigenschaften als eine Platte ohne Loch. Natürlich möchten wir keine Löcher in der Decke haben. Aber hier gibt es vielleicht ja noch irgendwelche Lösungen. Wenn dann noch die Decke komplett von den umliegenden Wänden entkoppelt wird, ist die Sache in Bezug auf Schallverbreitung noch effektiver. Eine Schattenfuge empfinde ich allerdings optisch schon ziemlich grenzwertig. Deutlich attraktiver wäre hier dann die Abdichtung mittels Silikon oder so. Mal sehen, hier muss ich jedenfalls noch ein bisschen recherchieren. Wäre natürlich schön, wenn das Ganze auch über die Monteure von Schwörer laufen könnte.
[Weiterlesen]
16. August 2010, 11 Mal gelesen.
Am heutigen Montag habe ich mich nochmals mit der zu Halloween kennengelernten Architektin getroffen. Diesmal mussten wir die Beratung zwar bezahlen, aber das war es letztlich schon wert. Anfangs fuhr ich mit ihr zum Grundstück, um die Gegebenheiten vor Ort ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Dass die komische Tanne weg muss, ist ohnehin klar und die Laubbäume würde auch sie stehen lassen. Was den Abstand zur nördlichen Grundstücksgrenze betrifft, könnte man wohl noch etwas verhandeln. Generell wird hier ein Schattenpunkt berechnet, indem ein 45 Grad-Strahl von allen Seiten über die Dachspitze geschickt wird. Und dieser Schatten dürfte dann nicht auf benachbarte Grundstücke fallen. Diese Regelung gilt interessanterweise auch in Südrichtung, obwohl ja die Sonne selten aus dem Norden scheint und noch seltener Schatten nach Süden wirft
Nachdem wir die Grundrisse kurz vor Ort angesehen hatten, ging’s in die warme Stube. Wir gingen dann mal das Angebot ein wenig durch und diskutierten die Grundrisse. Nachdem sich inzwischen einige gegen die gewendelte Treppe ausgesprochen hatten und auch ich wieder von dieser Idee abgekommen bin, gab es eigentlich nur den „alten“ Grundriss zu besprechen. Schwerpunkt war natürlich der Kellerabgang, gerade weil er quasi direkt an die Wohnzimmertüre anschließt.
[Weiterlesen]
15. August 2010, 2 Mal gelesen.
Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen der Alpinale. Dem Eröffnungsabend habe ich zwar das Helden-Konzert in der Poolbar vorgezogen, aber sonst war ich jeden Abend vor Ort. Am Mittwoch und Freitag waren Jonny, Sabrina, Riki und ich als Helfer eingeteilt. Am Mittwoch ging es gleich ordentlich los: wir mussten nämlich direkt nach dem Aufbau gleich wieder alles abbauen – großes Kino
Generell ist die Alpinale ja ein Open Air Kurzfilmfestival und so haben wir mal recht optimistisch die ganzen Stühle auf dem Ramschwagplatz in Nenzing aufgebaut. Blöderweise begann es tatsächlich kurz darauf zu regnen. Zwar nur sehr dezent, aber es wurde beschlossen, die Aufführung in den Saal zu verlegen. Also alle Stühle wieder retour – gutes Trockentraining (wobei dieser Begriff in diesem Fall nicht ganz passend ist..;)).
Am Freitag sah das Wetter anfangs auch nicht sonderlich freundlich aus, letztlich riss es aber doch massiv aus und wir mussten noch kurzfristig unseren Dienst antreten: Stühle abwischen und aufbauen, Programme und Stimmzettel an der Kasse verteilen, am Parkplatz die Leute einweisen. Um 21:00 Uhr krallten wir dann unsere eigenen Stühle und genossen zusammen mit etwa 200 Besuchern die Show. Genial, dass dermaßen viele Leute gekommen sind. Schade, dass die Filmauswahl nicht ganz so prickelnd war.
[Weiterlesen]
10. August 2010, 15 Mal gelesen.
Gestern Abend lud ich ein paar Gäste zum Pokern ein. Tobster ist für eine Weile im Ländle und so bot es sich an, einen kleinen gemeinschaftlichen Abend zu veranstalten. Das Wetter war dermaßen top, dass wir gemütlich auf der Terrasse zocken konnten, ohne dass es sonderlich kalt geworden wäre. Wir haben zu sechste zwei Turniere gespielt, die beide nicht sonderlich ertragreich für mich waren. Ich weiß auch nicht, vermutlich hätte ich gerade in den niedrigen Blindlevels etwas aggressiver spielen sollen. Obgleich wir die Blindlevels auf zehn Minuten gesetzt haben, wurden kaum mehr als drei, vier Runden pro Level gespielt. Nicht, dass es zu dermaßen viel Action und spannenden Begenungen gekommen wäre. Aber man plaudert halt doch immer wieder mal und da kann es schon ein, zwei Minuten dauern, bis mal was passiert
Heute begab ich mich wieder mal in die Poolbar. Ich hatte heuer ja wirklich einige Konzerte in meinen Kalender eingetragen, hatte dann aber keine Lust, alleine hin zu gehen. Heute war der Fall klar, da Tobster, der für zwei Wochen im Lande ist Karten für Sabrina, Riki und mich besorgt hatte. Wir genossen zuerst knapp zwei Stunden lang die feine Abendluft und ein, zwei Getränke, ehe wir uns in die heiße miefige Halle machten. Die Vorband hatte bereits das Feld geräumt und der Raum war schon verdammt voll. Nach vorne vor die Bühne zu kommen erschien aussichtslos und so gaben wir uns mit einem Platz in der Nähe des Ausgangs zufrieden. Der große Vorteil dort war der Ventilator über uns, der die miese Luft zumindest erträglich machte. Ich verstehe ohnehin nicht, warum dort oben dermaßen riesige Lüftungsrohre sind, die einfach brach liegen. Kurz vor halb war es dann jedenfalls soweit und Wir sind Helden traten auf die Bühne.
[Weiterlesen]
7. August 2010, 8 Mal gelesen.
Freitags hatte ich wieder mal sturmfrei. Aus der geplanten Singstar-Session mit July wurde nichts und so nutzte ich den Abend schlichtweg dazu, einen dieser Filme anzusehen, die Riki nicht die Bohne interessieren. Science Fiction ist hier immer ein ganz heißer Kandidat
Ich bin jetzt zwar auch nicht der große Weltraum-Guru und schon gar kein Trekkie oder Yedi-Ritter, aber ab und zu tut so eine Reise in die unendlichen Weiten schon ganz gut. Auf Tobsters Empfehlung hin habe ich mir vor langem schon mal Sunshine auf Bluray organisiert. Damals war ich noch super stolz auf mein UK-Schnäppchen, das mit etwa 11 Euro zu Buche schlug. Inzwischen gäbe es den Film genauso wie fast die Hälfte meiner Sammlung auch bei Amazon.de um diesen Preis.
Am heutigen Samstag begann ich damit, meine Spirituosensammlung in das Freeware-Tool Barmix einzupflegen. Zwar kann man auf einigen Internetportalen seinen Vorrat angeben, allerdings werden dort nicht die verschiedenen Markenprodukte abgebildet. Und der Unterschied zwischen beispielsweise einem Hendrick’s und Saffron Gin ist etwa gleich groß wie zwischen Tequila und Wodka
Am Abend fuhren wir dann jedenfalls nach Bürs zu den Strolz-Brothers, wo ein ordentliches Grillfest für alle Alpinale-Helfer stattfand.
[Weiterlesen]
mehr Infos zum Beitrag
- Kategorie: Cocktails, Medien, Offlinemedien, Ausgang, Privat-Event
- Stichworte: Bluray, Cocktail, Essen, Film, Grillen, Heimkino, Trinken
- Wortanzahl: 493 Wörter
6. August 2010, 12 Mal gelesen.
Ich verbrachte gestern und heute Abend so einige Zeit im Singstar Store und warf mein mühevoll erpokertes Geld sinnlos Sony in den Rachen. Ja, ich habe inzwischen tatsächlich auch noch Singstar gekauft, obgleich ich schon zwei Musikspiele daheim habe. DJ Hero war dabei ein ziemlicher Reinfall. Zudem habe ich das Spiel ja gleich vier Mal gekauft, da ich es ach so billig ergattern konnte. Inzwischen muss ich heilfroh sein, dass ich nur noch auf zwei Exemplaren sitze. Eines davon werde ich auf jeden Fall behalten, aber so richig Spaß machte es mir nie. Ein bisschen Elektrosound und so ist schon nett, aber halt doch nicht so mein Ding. Dabei ist der Controller selbst ja schon ganz kultig und die Option, zusätzlich mit einer Gitarre mitzurocken hat auch was. Aber halt eben nicht so mein Ding. Viel geiler ist hier Rock Band.
Ich habe mir jetzt über den britischen Versandhandel Gamescentre die ersten beiden Volumes für die PS3 gekauft. Der Laden ist aus drei Gründen eine große Empfehlung wert: a) die Versandkosten belaufen sich auf gerade mal 2 Pfund pro Bestellung, b) der Versand erfolgt aus der EU, sodass keine Zollgefahr besteht, c) sehr viele Titel sind auch als Pre-Owned deutlich vergünstigt zu haben. So habe ich eben die beiden Singstar-Titel für gerade mal 25 Euro gesamt bekommen. Auch die Wireless Mikros gibt es derzeit nirgends billiger – und die wollte ich unbedingt. Ich habe zwar bereits ein kabelgebundenes Mikro, aber Kabel sind kacke. Der Aufpreis ist zwar wirklich enorm, aber das Fehlen von Kabeln war mir das schon wert. Auf den beiden gekauften Disks sind schon ein paar ganz gute Lieder drauf, der große Knüller ist das aber nicht.
[Weiterlesen]